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Ökostrom: Altmaier erwartet EEG-Umlage von mehr als sechs Cent
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Umweltminister Altmaier befürchtet, dass die EEG-Umlage im kommenden Jahr auf mehr als sechs Cent ansteigen wird, genaue Zahlen werde es im August geben. In einem Brief an seine Länderkollegen fordert Altmeier deshalb erneut die von ihm vorgeschlagene Strompreisbremse.

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dunkelmerkel 07.06.2013, 11:22
1. Warum nicht...

...die Stromsteuer senken? Achja...weil dann die Finanzierung des Atomausstiegs (Rückbau der alten Kraftwerke) nicht mehr über den Steuerzahler finanzierbar wäre...das geht natürlich nicht.

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u.loose 07.06.2013, 11:50
2. Wo haben Sie denn

Zitat von dunkelmerkel
...die Stromsteuer senken? Achja...weil dann die Finanzierung des Atomausstiegs (Rückbau der alten Kraftwerke) nicht mehr über den Steuerzahler finanzierbar wäre...das geht natürlich nicht.
den Schwachsinn her?

Für den Rückbau stehen über 30 Mrd Euro bei den Eignern bereit - die Ökosteuer wird wie fast alles an Steuereinnahmen im Sozialhaushalt versenkt... Ich weiß jetzt nicht genau ob in Hartz, Rente, GKV oder Kindergeld - auf alle fälle eben in der sozialen Umverteilung.

Auf der anderen Seite - nachdem das Epizentrum des Japan Tsunamis ja bekanntermaßen mitten in Deutschland lag und die Bevölkerung nach "Abschalten, Abschalten, Abschalten" rief, muss sie eben zahlen... Ist ja im Grunde auch kein Problem wenn man sparsam mit Energie umgeht.

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derdingens 07.06.2013, 11:53
3. das war doch schon letztes Jahr klar

Da die Berechnung der EEG-Umlage von einem durchschnittlichen Börsenpreis von 51,15€ für dieses Jahr ausging, war das doch letztes Jahr bereits klar.
Für diejenigen die es nicht beobachten: der Durchschnittspreis letztes Jahr betrug 42,64€. Dieses Jahr sind wir bisher bei 39,00€.

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syracusa 07.06.2013, 11:53
4.

Zitat von sysop
Umweltminister Altmaier befürchtet, dass die EEG-Umlage im kommenden Jahr auf mehr als sechs Cent ansteigen wird, genaue Zahlen werde es im August geben. In einem Brief an seine Länderkollegen fordert Altmeier deshalb erneut die von ihm vorgeschlagene Strompreisbremse.
Die EEG-Umlage ist eine Fehlkonstruktion. Sie betraft die EE-Stromerzeugung um so härter, je erfolgreicher diese ist.
An den Strombörsen sinkt wegen wachsender Wind- und Solarstromanteile der Börsenpreis. Je erfolgreicher EE-Strom ist, um so niedriger wird der Börsenpreis. Dummerweise wird die EEG-Umlage aber maßgeblich durch die Differenz des Börsenpreises zur EEG-Einspeisevergütung bestimmt. Und diese wächst mit sinkendem Börsenpreis.
Die Stromkonzerne reichen diese Merit-Order-Effekte nicht an die Kunden weiter. Dies ist wiederum ein Nachweis dafür, dass der Strommarkt noch lange nicht so liberal ist, wie er sein sollte.

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syracusa 07.06.2013, 11:54
5.

Zitat von u.loose
den Schwachsinn her? Für den Rückbau stehen über 30 Mrd Euro bei den Eignern bereit
Das wird den bisherigen Erfahrungen zufolge bei weitem nicht ausreichen. Die Kosten des Rückbaus dürften mindestens 5 mal höher sein als die Rücklagen.

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syracusa 07.06.2013, 11:57
6.

Zitat von derdingens
Da die Berechnung der EEG-Umlage von einem durchschnittlichen Börsenpreis von 51,15€ für dieses Jahr ausging, war das doch letztes Jahr bereits klar. Für diejenigen die es nicht beobachten: der Durchschnittspreis letztes Jahr betrug 42,64€. Dieses Jahr sind wir bisher bei 39,00€.
Danke für diese klaren Zahlen! Der Börsenpreis sinkt v.a. wegen des großen Erfolgs der E-Stromerzeugung. Und mit sinkendem Börsenpreis steigt die EEG-Umlage. FDer Gesetzgeber muss dafür sorgen, dass die Stromhändler ihre sinkenden Einkaufspreise auch an die Endkunden weiter geben. Dann wird auch eine steigende EEG-Umlage bezahlbar.

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antilobby 07.06.2013, 12:02
7.

Zitat von syracusa
An den Strombörsen sinkt wegen wachsender Wind- und Solarstromanteile der Börsenpreis. Je erfolgreicher EE-Strom ist, um so niedriger wird der Börsenpreis. Dummerweise wird die EEG-Umlage aber maßgeblich durch die Differenz des Börsenpreises zur EEG-Einspeisevergütung bestimmt. Und diese wächst mit sinkendem Börsenpreis.
Wie wäre es mal mit dem Sinken der Einspeisevergütung? Ach nee das würde die Kalkulation der PV-Dächer ins Wanken bringen, deren Gewinn wird stets höher bewertet als der Strompreis für Privatverbraucher.

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antilobby 07.06.2013, 12:06
8.

Zitat von syracusa
Danke für diese klaren Zahlen! Der Börsenpreis sinkt v.a. wegen des großen Erfolgs der E-Stromerzeugung. Und mit sinkendem Börsenpreis steigt die EEG-Umlage. Der Gesetzgeber muss dafür sorgen, dass die Stromhändler ihre sinkenden Einkaufspreise auch an die Endkunden weiter geben. Dann wird auch eine steigende EEG-Umlage bezahlbar.
Im Prinzip gilt die Formel EE-Einspeisevergütung = EE-Börsenpreis + EEG-Umlage. Daher wird der Preis für den EE-Anteil konstant bleiben egal wo der Börsenpreis liegt.

Der Endkundenpreis ist eine Mischung aus konventioneller Stromerzeugung und EE. Je erfolgreicher die EE ist, desto schwerer wiegen deren höhere Einspeisevergütung, desto höher der Endkundenpreis. Das wollen die meisten Deutschen doch.

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bob27.3. 07.06.2013, 12:07
9. Wo..

Zitat von u.loose
den Schwachsinn her? Für den Rückbau stehen über 30 Mrd Euro bei den Eignern bereit - die Ökosteuer wird wie fast alles an Steuereinnahmen im Sozialhaushalt versenkt... Ich weiß jetzt nicht genau ob in Hartz, Rente, GKV oder Kindergeld - auf alle fälle eben in der sozialen Umverteilung. Auf der anderen Seite - nachdem das Epizentrum des Japan Tsunamis ja bekanntermaßen mitten in Deutschland lag und die Bevölkerung nach "Abschalten, Abschalten, Abschalten" rief, muss sie eben zahlen... Ist ja im Grunde auch kein Problem wenn man sparsam mit Energie umgeht.
..haben Sie den diese Phantasiezahl für den Rückbau her.Da klaffen riesen Löcher!Und wer holt die Kohlen für RWE,E.on,Corleone&Komplizen wieder aus dem Feuer?..Der Steuerzahler:
AKW-Rückbau: Kein Masterplan für Altmeiers Altmeiler - manager magazin - Unternehmen

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