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Öl und Gas: Wie Sie beim Heizen richtig Geld sparen
DPA

Heizen ist teuer - für die Umwelt, aber auch für Ihr Konto. Mit ein paar einfachen Tipps können Sie den Verbrauch und die Kosten senken.

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ralfruszynski 05.10.2019, 11:51
30. Energiebedarf des Menschen

Für ein Haus gilt das Gesetz des thermischen Gleichgewichts. Die Wärmegewinne (Heizung, Sonneneinstrahlung, Körperwärme,...) MÜSSEN den Wärmeverlusten entsprechen, damit die Temperatur im Gleichgewicht ist.

Das Gleiche gilt für den menschlichen Körper. Auch hier müssen die Wärmegewinne den Wärmeverlusten entsprechen, damit die Körpertemperatur konstant 37 Grad Celsius beträgt. Nach DIN beträgt der Wärmebedarf des menschlichen Körpers pro Tag ca. 2,4 kWh.

Es macht also Sinn sich zunächst mit den Funktionsweisen des menschlichen Körpers zu beschäftigen und dann eine Lösung zu suchen, wie der Energiebedarf gedeckt werden kann.

In meiner Masterarbeit konnte ich 2018 wissenschaftlich nachweisen, dass der Wirkungsgrad von konventionellen Heizungen bei 0,06 % liegt.

Lösung gibt es reichlich. Nur möchte sie niemand hören. Wie schade für die Fridays for Future Bewegung.

So wie kostenlose Sonne plus Elektromotor Öl aus dem Golf von Mexico plus Verbrennungsmotor ablösen werden, wird es selbstverständlich auch bei der Heizung sein. Auch hier werden die Verbrenner mit einem Wirkungsgrad von 0,06 % abgelöst werden.

Es gibt nichts Absurderes, als Gas aus Russland zu importieren, damit wir den menschlichen Wärmebedarf in Höhe von 2,4 kWh pro Tag abdecken.

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Hagbard 05.10.2019, 11:52
31.

Zitat von lobro
Wenn Verbrennen von Holz klimaneutral wäre, bräuchte sich doch niemand darüber aufregen, daß in Brasilien der Regenwald abgefackelt wird.
Meiner Kenntnis nach ist das Problem hier nicht das Verbrennen von Holz sondern das Verschwinden des Regenwalds.

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Viking1957 05.10.2019, 11:59
32. Bei Fernwärme hat man nur wenig Chancen

Bei meinem Fernwärmeanschluss betragen die Grundgebühren über 50% der Heizkosten, die durch Einsparung nicht reduziert werden können. Mein Wärmepreis liegt mit ca. 14ct/kWh vielfach über "üblichen" Heizkosten, wenn ich an der Heizung spare, steigt einfach der Preis pro kWh. Da Fernwärme meistens nur mit Anschluss- und Benutzungszwang einher geht, sind für mich alle wohlgemeinten Vorschläge für die Katz. Die Stromerzeugung von Heizkraftwerken führt bei uns in Schleswig-Holstein vermehrt zu Abschaltungen von Windkraftwerken. Fernwärme ist weder unter Energiespargesichtspunkten oder aus Kostengründen vertretbar.

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danubius 05.10.2019, 12:01
33. Danke

Zitat von syracusa
Fußbodenheizung ist Niedrigtemperaturheizung. Werfen Sie den Öl- oder Gasbrenner raus, und schließen eine Luft-Wasser-Wärmepumpe an. Mit einem modernen Gerät wie z.B. der Panasonic Geisha (kostet 2500 bis 3000 Euro) erreichen Sie Jahresarbeitszahlen von ca 4,5 bis 5, holen also aus einer kWh Strom satte 4,5 bis 5 kWh Wärme. Die Kosten der Wärme liegen dann bei 5 bis 6 ct/kWh, also deutlich unter Heizöl oder Erdgas, und viel sauberer ist das Ganze wg 40% EE im Stromnetz auch noch.
Diese Antwort hätte ich in ähnlicher Form als VERMIETER auch umgesetzt. Ich wollte jedoch wissen, was ein MIETER tun kann um seine Heizkosten einer Fußbodenheizung zu reduzieren - siehe Beitrag.

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runner 05.10.2019, 12:25
34.

Zitat von lobro
Dann nennen Sie mir mal die Quelle, wo ich das Holz kostenlos bekomme. Außerdem ist das doch ein Märchen, dass das Verbrennen von Holz CO2-neutral ist, nur weil die Bäume zu Lebzeiten CO2 absorbiert haben. Dann wäre auch Heizen mit Heizöl oder Kohle CO2-neutral, denn das waren früher auch mal Pflanzen, die CO2 absorbiert haben. Wenn Verbrennen von Holz klimaneutral wäre, bräuchte sich doch niemand darüber aufregen, daß in Brasilien der Regenwald abgefackelt wird.
Ja, so ist das! Tatsächlich anzufügen sind noch Pellettheizungen, Biogasanlagen. Das einzige was wirklich CO2 mindernt wirkt sind Wind-r und Solarstrom
Da sich CO2 in der Atmosphäre nur schwer abbaut (Angaben liegen bei midestens 100 Jahre als untere Grenze) kommt bald der Tag an dem kein weiteres CO2 emitiert werden darf sollen die erreicht werden.

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smartphone 05.10.2019, 12:31
35. Fragwürdige Tipps

wir sagt einer , morgens keine Heizung an ..... und nach der Arbeit gleiuch ins Bett oder so ... Das Problem ist , dass mit zu niedriger Wohnraumtemperatur die Atemfeuchtigkeit usw sukzessive dafür sorgt , dass die Bude verschimmelt ...Gefördrt wird das ncoh durch ggfs Wärmedämmung aussen. Was sämtliches Abatmen des H20 durch die Wand verhindert . Sprich der Taupunkt wandert ungünstig.

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zausi 05.10.2019, 12:39
36. Ein defekt am...

elektrischen Thermostat, und er dreht voll auf. Verschiedene Hersteller, Zimmer dann Sauna. soviel dazu !

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mrmartin19 05.10.2019, 12:51
37. Energiesparförderung = Trauerspiel

1. Geförderter Energieberater war die größte Geldverschwendung unserer ganzen Hausrenovierung. Wir hatten eigentlich ein gutes Gespräch und ich habe ihm genau gesagt was ich brauche. Er hat dann aber wg. der Förderung einen Standartbericht geschickt und das war viel Papier mit wenig wirklich nützlichem.
2. Echte Zuschüsse vom Staat gibt es praktisch gar nicht weil die für mich erst oberhalb der MwSt anfangen. Für die Fenster haben wir tolle 10% bekommen, der Staat hat also von unserer Energiesparmaßnahme zusätzlich 9% Einkünfte generiert. Vielen Dank
3. Weitere Zuschüsse für das Dach gab es dann nicht weil nur eine Einmalmaßnahme gefördert wird. Wie soll ich mir bitte nach dem teuren Hauskauf noch eine vollenergetische Sanierung leisten. Da geht halt nur eine Sache pro Jahr oder so.
4. Viele Zuschüsse sind an Bedingungen geknüpft, z.B Wärmemengenmesser bei Solarwarmwasseranlagen, die die Zuschüsse wieder auffressen und der Energieberater hält unter Umständen die Hand auch nochmal auf.
5. Gerade kämpfe ich mich durch den EEG Dschungel für meine Solarstromanlage. Ein Alptraum und Verschwendung der Arbeitsleistung der Leute im Finanzamt.

Dank der CDU/CSU Energiewirtschaft Freundschaft ist Energiesparen für eigen genutzte Wohnungen oder Häuser in DE ein teures Hobby. Wenn Greta in NY beim treffen mit der netten Mutti gewußt hätte wie Merkel in Wirklichkeit Umweltschutz sabotiert dann hätte Greta noch böser geschaut als bei Trump.

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sicherheitsgruende 05.10.2019, 13:06
38. Das ist falsch.

Zitat von wuxu
Wärmedämmung bringt außer horrenden Kosten nichts. Das zeigen Versuche von unabhängigen Experten.
Wärmedämmung bringt sehr viel. Das Styropor Sondermüll ist und wegen der Entflammbarkeit nicht erste Wahl ist sollte klar sein. Aber deswegen ist Wärmedämmung an sich trotzdem höchst sinnvoll.

Schimmel entsteht durch falsches (unterlassenes) Lüften. Irgendwo im Haus sind nunmal die kältesten Stellen, meistens in den Ecken, in denen Feuchtigkeit kondensiert. Das Problem hat man auch, wenn man nicht dämmt.

Und "unabhängigen Experten" findet man zu jeder noch so abwegigen Meinung. Das ist kein Argument.

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Das Pferd 05.10.2019, 13:39
39.

Zitat von ralfruszynski
Für ein Haus gilt das Gesetz des thermischen Gleichgewichts. Die Wärmegewinne (Heizung, Sonneneinstrahlung, Körperwärme,...) MÜSSEN den Wärmeverlusten entsprechen, damit die Temperatur im Gleichgewicht ist. Das Gleiche gilt für den menschlichen Körper. Auch hier müssen die Wärmegewinne den Wärmeverlusten entsprechen, damit die Körpertemperatur konstant 37 Grad Celsius beträgt. Nach DIN beträgt der Wärmebedarf des menschlichen Körpers pro Tag ca. 2,4 kWh. Es macht also Sinn sich zunächst mit den Funktionsweisen des menschlichen Körpers zu beschäftigen und dann eine Lösung zu suchen, wie der Energiebedarf gedeckt werden kann. In meiner Masterarbeit konnte ich 2018 wissenschaftlich nachweisen, dass der Wirkungsgrad von konventionellen Heizungen bei 0,06 % liegt. Lösung gibt es reichlich. Nur möchte sie niemand hören. Wie schade für die Fridays for Future Bewegung. So wie kostenlose Sonne plus Elektromotor Öl aus dem Golf von Mexico plus Verbrennungsmotor ablösen werden, wird es selbstverständlich auch bei der Heizung sein. Auch hier werden die Verbrenner mit einem Wirkungsgrad von 0,06 % abgelöst werden. Es gibt nichts Absurderes, als Gas aus Russland zu importieren, damit wir den menschlichen Wärmebedarf in Höhe von 2,4 kWh pro Tag abdecken.
erstmal Einheiten vereinfachen. Aus 2,4 kWh/d werden 100 W.
Dann ist das kein Wärmebedarf im Sinne einer Zuführung über die Haut, die 100W setzt der Körper einfach so um, können auch mehr sein wenn man aktiv ist. Das könnte man in unseren Breiten komplett passiv zur Heizung heran ziehen, man zieht sich halt was an. Da kommt man vermutlich auf Ihre 0,06%, habe ich nicht nachgerechnet.
Das entspricht aber eben einem Lebensstandard wie Winter 1946/47 mit genug zu Essen, das ist doch bitte nichts was Sie als Lösung vorschlagen.

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