Forum: Wirtschaft
Ölleck vor Brasiliens Küste: Chevron gibt sich demütig

Das Ölleck erinnert an die Katastrophe im Golf von Mexiko 2010: Vor der Küste Brasiliens sind nach einem Unfall*Zehntausende Liter Öl ins Meer geflossen. Nun hat der Betreiber Chevron versichert, für die Folgen aufzukommen. Man habe sich bei der Berechnung des Drucks vertan.

grana 21.11.2011, 08:36
1. Petrobras

Zitat von sysop
Das Ölleck erinnert an die Katastrophe im Golf von Mexiko 2010: Vor der Küste Brasiliens sind nach einem Unfall*Zehntausende Liter Öl ins Meer geflossen. Nun hat der Betreiber Chevron versichert, für die Folgen aufzukommen. Man habe sich bei der Berechnung des Drucks vertan.
Tja, die Amsi können halt keine Tiefseebohrungen, dass kann nur Petrobras. Aber, ich denke immer gerne an den Strandverkäufer am Ipanemastrand, der auf die neuesten Ölfunde zu mir meinte: "Jetzt werden die hier den Strand versauen und das Geld landet wieder in den falschen Händen."

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acitapple 21.11.2011, 08:43
2. ...

na klasse, die nächste umwelt"katastrophe". nach bohrinsel, tankerhavarie und super-gau kommt hier die monatliche horrormeldung. der gemeinsame nenner ? immer ein versorger-konzern, der regelmäßig rekordergebnisse vorweisen kann. man könnte vermuten, diese ergebnisse kämen nur zustande, indem an der sicherheit gespart wird. gibts denn keine auflagen oder kontrollen ? klar gibts die, aber die bestechung der kontrolleure ist immer noch billiger als die schutzmaßnahmen tatsächlich zu treffen. die strafe für nachgewiesene bestechung ist eh ein witz...

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Slick Nick 21.11.2011, 11:23
3. ...

Zitat von grana
Tja, die Amsi können halt keine Tiefseebohrungen, dass kann nur Petrobras. Aber, ich denke immer gerne an den Strandverkäufer am Ipanemastrand, der auf die neuesten Ölfunde zu mir meinte: "Jetzt werden die hier den Strand versauen und das Geld landet wieder in den falschen Händen."
Dann waren das sicher auch Ameerikaner, die für Petrobras im Campo de Golfinho tätig waren: von dort sickerte neulich durch, daß nicht, wie vorab kalkuliert, täglich 300.000 Barrel gefördert werden, sondern gerade mal 26.000 Barrel (d.h. 9%). Inkompetente Leute braucht Brasilien wirklich nicht zu importieren, die hat man schon reichlich vor Ort.

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grana 22.11.2011, 08:33
4. Petro

Zitat von Slick Nick
Dann waren das sicher auch Ameerikaner, die für Petrobras im Campo de Golfinho tätig waren: von dort sickerte neulich durch, daß nicht, wie vorab kalkuliert, täglich 300.000 Barrel gefördert werden, sondern gerade mal 26.000 Barrel (d.h. 9%). Inkompetente Leute braucht Brasilien wirklich nicht zu importieren, die hat man schon reichlich vor Ort.
Erdölfunde richtig zu kalkulieren ist nicht unbedingt einfach. Es geht hier ja um die Sicherheit der Küste und da hat nicht Petrobras versagt, sondern die Amis, wie so oft.
Petrobras ist der Tiefseebohrer, keiner hat mehr Bohrinseln in der Tiefsee und bisher ist nicht wirklich etwas schlimmes passiert (will es aber nicht ausschliessen das etwas passiert (ist)).

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