Forum: Wirtschaft
Ölpest - sind die Kosten der Benzingesellschaft für die Umwelt noch tragbar?

Die Katastrophe auf der Bohrplattform vor der Südküste der USA befeuert erneut die Diskussion um Risiken und Technik der Ölförderung in Küstennähe. Das Öldesaster kommt Umwelt und Gesellschaft auf jeden Fall teuer zu stehen. Sind diese Kosten noch tragbar?

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capu65 01.05.2010, 10:42
1.

Zitat von sysop
Die Katastrophe auf der Bohrplattform vor der Südküste der USA befeuert erneut die Diskussion um Risiken und Technik der Ölförderung in Küstennähe. Das Öldesaster kommt Umwelt und Gesellschaft auf jeden Fall teuer zu stehen. Sind diese Kosten noch tragbar?
Nein!
Gegenfrage: Wieviel sind wir bereit für den Liter Kraftstoff zu bezahlen?

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Prekarianer 01.05.2010, 10:48
2.

Zitat von sysop
Die Katastrophe auf der Bohrplattform vor der Südküste der USA befeuert erneut die Diskussion um Risiken und Technik der Ölförderung in Küstennähe. Das Öldesaster kommt Umwelt und Gesellschaft auf jeden Fall teuer zu stehen. Sind diese Kosten noch tragbar?
nach ersten einschätzungen ja, aber wenn das loch noch 3 monate offen ist, dann sind die kosten jeglichem vorstellungsvermögens

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rkinfo 01.05.2010, 10:56
3. "Wer Biosprit nicht ehrt" in der Ära 'Peak of Oil'

Zitat von sysop
Die Katastrophe auf der Bohrplattform vor der Südküste der USA befeuert erneut die Diskussion um Risiken und Technik der Ölförderung in Küstennähe. Das Öldesaster kommt Umwelt und Gesellschaft auf jeden Fall teuer zu stehen. Sind diese Kosten noch tragbar?
Kopenhagen ist vertagt - und im Zeitalter des 'Peak of Oil' ist jede Quellen zu nutzen ... koste es für die Umwelt was es wolle.

Die kalkulierten Ölreserven von 40 Jahren beziehen sich hauptsächlich auf Lagerstätten im Meer.

Ob USA, ob EU, wir beziehen 1/3 des Öl vom Meeresgrund.

Zudem hat BP alle technisch machbaren Sicherheitselemente genutzt. Was da nun abläuft ist bekanntes und vom Benzinverfeuerer akzeptiertes Restrisiko.
Selbst die Ökoverbände haben ja Öl/Benzin als kleineres Übel als Biosprit per bayerischen Getreide bezeichnet.
Wobei bisher kein Delphin in Bayern wg. Biosprit verstarb.

Was da unten nun abläuft ist tragisch bis heilsamer Schock für die Benzinfreaks. Und hoffentlich ein Booster für EEs, Biosprit und Klimaschutz / weltweite Energieroadmap.

Je weniger Öl wir je Tag benötigen desto weniger Bohrlöcher und desto geringer das Restrisiko solche Unfälle.
BP bedient nur eine benzinsüchtige und Biosprit ablehnende Gemeinschaft der Ölsüchtigen auf Erden.

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Skarrin 01.05.2010, 10:57
4. Business as usual

Zitat von sysop
Das Öldesaster kommt Umwelt und Gesellschaft auf jeden Fall teuer zu stehen. Sind diese Kosten noch tragbar?
Nein.

Aber das interessiert in Wirklichkeit niemanden, wichtig sind Abwrackprämien, Wachstumsbeschleunigungsgesetze und billiger Sprit für alle, die mit dem SUV um die Ecke zum Bäcker fahren wollen.

Der alte Indianer-Spruch
"Erst wenn der letzte Baum gerodet, der letzte Fluss vergiftet, der letzte Fisch gefangen ist, werdet ihr merken, dass man Geld nicht essen kann."
läßt sich nämlich auch umgekehrt formulieren:
"Bevor nicht wirklich der allerletzte Baum gerodet, der allerletzte Fluss vergiftet, der allerletzte Fisch gefangen ist, wird niemand merken, dass man Geld nicht essen kann."

Niemand bis auf ein paar Müslifresser und "Ökofundamentalisten", deren Parolen man in Wirtschaft und Politik allenfalls für ein bißchen Marketing-Greenwashing und zum Stimmenfang mißbrauchen, aber ansonsten ignorieren kann.

Also weiter so, schließlich ist es noch immer gutgegangen!
Spätestens in ein paar Wochen ist diese Ölpest wieder aus den Nachrichten verschwunden und interessiert keinen mehr, schon gar nicht an der Börse.
Dann wird längst die nächste Millardensau durch die Schlagzeilen getrieben, Rettungspakete für den englischen Staatsbankrott etc. pp.

Gruß Skarrin

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donemile 01.05.2010, 11:28
5.

Zitat von sysop
Die Katastrophe auf der Bohrplattform vor der Südküste der USA befeuert erneut die Diskussion um Risiken und Technik der Ölförderung in Küstennähe. Das Öldesaster kommt Umwelt und Gesellschaft auf jeden Fall teuer zu stehen. Sind diese Kosten noch tragbar?
Natürlich sind sie tragbar, solange wir so vom Öl abhängig sind wie momentan. Im Zweifelsfall bezahlt immer der Verbraucher.

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hansi99 01.05.2010, 11:34
6. Ja, was denn sonst?

Zitat von sysop
Die Katastrophe auf der Bohrplattform vor der Südküste der USA befeuert erneut die Diskussion um Risiken und Technik der Ölförderung in Küstennähe. Das Öldesaster kommt Umwelt und Gesellschaft auf jeden Fall teuer zu stehen. Sind diese Kosten noch tragbar?
Was soll das dümmliche Gejammer? Nach "Wasch mich, aber mach mich nicht nass!" geht es nicht. Es werden immer derartige Fälle auftreten. Was glauben Sie denn, was in Rußland so alles neben die Pipeline läuft? Regt sich niemand auf.
Das muss alles wieder aufgeputzt werden und diese Kosten gehören betriebswirtschaftlich zu den Erschließungskosten.
Selbstverständlich ist es ein Desaster, aber beherrschbar.

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founder 01.05.2010, 18:11
7. 2 kW Peak Photovoltaik pro US Bürger

Zitat von sysop
Die Katastrophe auf der Bohrplattform vor der Südküste der USA befeuert erneut die Diskussion um Risiken und Technik der Ölförderung in Küstennähe. Das Öldesaster kommt Umwelt und Gesellschaft auf jeden Fall teuer zu stehen. Sind diese Kosten noch tragbar?
Die gesamte Erdölproduktion der USA kann mit etwa 2 kW Photovoltaik pro US Bürger ersetzt werden.

Ich habe hier 3 kWh Strom pro Liter Erdöl ersetzen gerechnet, weil die US Bürger ja meist sehr verschwenderische Autos fahren.

Hier eine Tabelle für Erdöl mit Strom ersetzen

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Folter.Hilda 02.05.2010, 13:51
8. Und die Rechnung schickt ihr bitte an ...

http://www.spiegel.de/wissenschaft/n...692507,00.html

den Betreiber der verunglückten Bohrinsel:
British Petroleum (BP)!

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merapi22 02.05.2010, 16:11
9.

Zitat von capu65
Nein! Gegenfrage: Wieviel sind wir bereit für den Liter Kraftstoff zu bezahlen?
Der Liter Benzin so zwichen 10 und 25 Euro! Waer doch absolut super wenn der Superkraftstoff so viel kostet. Mir total egal, ich fahr Fahrrad!
Ach nee, nicht egal habe allergisches Astma, Grund - Autoabgase!!!

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