Forum: Wirtschaft
Offener Brief: Forscher und Politiker fordern 30-Stunden-Woche
DPA

Es klingt ein wenig wie ein Aufruf aus den siebziger Jahren. Hundert Wissenschaftler, Gewerkschafter und Politiker fordern eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Die Begründung: Ein "Überangebot an den Arbeitsmärkten" führe zu schrumpfenden Gehältern.

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Nibbla 11.02.2013, 08:00
1. Und die Lebensqualität würde steigen.

Wenn man nicht immer auf 100% arbeiten müsste.
Ka ob es Absicht ist, dass dieser Teil jetzt mal nicht erwähnt wird.

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herrmannherrmann1233 11.02.2013, 08:02
2. herrmannherrmann

ganze hundert wissenschaftler?
und die Linken?
in einem brief an die taz?
wahnsinn..
was für ein schwachsinn...

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Spiegelleserin57 11.02.2013, 08:02
3. sehr unrealistisch!

Zitat von sysop
Es klingt ein wenig wie ein Aufruf aus den siebziger Jahren. Hundert Wissenschaftler, Gewerkschafter und Politiker fordern eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Die Begründung: Ein "Überangebot an den Arbeitsmärkten" führe zu schrumpfenden Gehältern.
Diese Forderung darf man schon fast als einen Fastnachtsgeck ansehen.
Vielleicht wird es eine 30-Stunden-Woche geben aber dann mit Lohnkürzung. Ich bin immer wieder über solche unrealistischen Forderungen besonders von der Gewerkschaft überrascht. Diese Entwicklung ist eine ganz normale Folge der Sparpolitik. Eine kleine Buchempfehlung: die Globalisierungsfalle. Viele der kommenden Probleme sind dort schon erwähnt, das Buch ist schon länger auf dem Markt.
Es ist auch erschreckend wie naiv diese forderung ist vor dem Hintergruns dass die Politiker die Wirtschaft kennen sollten besonders da sie in den Aufsichtsräten sitzen.
Ein kompletter Geck, viele Wirtschaftsvorstände werden jetzt schallend lachen!

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Freifrau von Hase 11.02.2013, 08:03
4. Logisch

Eigentlich ist es logisch: Wenn durch Rationalisierung und Technisierung immer weniger Arbeitsplätze zur Verfügung stehen, gleichzeitig aber immer Menschen in Lohn und Brot gebracht werden müssen (Zunahme der Weltbevölkerung), dann kann die Folgerung nur lauten: Weniger Arbeiten.
Sonst arbeiten irgendwann 50% voll und 50% gar nicht. Und damit es keine sozialen Unruhen gibt, müssten dann die 50% der Arbeitenden ihren Lohn sowieso mit den Nichtarbeitenden teilen.

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Ponce 11.02.2013, 08:05
5.

Na endlich tut sich mal was in der Richtung! Leider hat das keinen Aussicht auf Erfolg.

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nixda90 11.02.2013, 08:06
6. Wettberwerbsfähigkeit

wie würde sich die Wettbewerbsfähigkeit den entwickeln? Solch ein Projekt ist eine sehr gute idee wenn international alle mitmachen würden. Jetzt ist es aber reiner Populismus

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Roueca 11.02.2013, 08:06
7. Verstehe einer die Welt!

Zitat von sysop
Es klingt ein wenig wie ein Aufruf aus den siebziger Jahren. Hundert Wissenschaftler, Gewerkschafter und Politiker fordern eine 30-Stunden-Woche bei vollem Lohnausgleich. Die Begründung: Ein "Überangebot an den Arbeitsmärkten" führe zu schrumpfenden Gehältern.
...Von der Politik wird doch momentan alles dafür getan, dass es ein noch größeres Überangebot gibt, die Zuwanderung wird erleichtert um den "Fachkräftemangel" zu unterbinden! Was jetzt nun?

Sicher ist jedoch, am Ende ist der Dumme der kleine Mann und dieser Artikel eine Nebelkerze um dem dummen Michel Sand in die Augen zu streuen!

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xfbrx 11.02.2013, 08:07
8. Richtig so!

Das ist vielleicht die einzige Möglichkeit um dafür zu sorgen, dass der technische Fortschritt auch bei den Bürgern ankommt. Einfaches Beispiel: Durch eine neue Maschine kann Firma x ein Viertel seiner Arbeiternehmer entlassen. Das Ergebnis davon ist, dass diese Leute arbeitslos werden, und die restlichen Arbeitnehmer Spass haben mit Lohnkürzungen, da die Entlassenen eventuell auch für weniger arbeiten würden, Hauptsache Arbeit. Und insgesamt sorgt dieser Fortschritt, dass die Inhaber der Firma(Aktionäre z.B.) reicher werden, während die (armen) Arbeitnehmer immer ärmer werden. Und eigentlich müsste der Wohlstand für alle steigen, da ja mehr geleistet werden kann zu weniger Kosten in Form von Arbeitskraft.

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Markenfetischist 11.02.2013, 08:09
9.

Eine Arbeitslosigkeit auf stabilen aber hohem Niveau macht die Arbeit billiger. Was ist billige Arbeit? Billige Angestellte und Arbeiter.

Vollbeschäftigung ist deshalb schon lange nicht mehr Ziel der letzten Regierungen gewesen. Es galt im innereuropäischen Konkurrenzkampf die anderen Staaten mit dieser Art des Lohndumpings an die Ecke zu scheuchen. Genauso wie Hersteller ihre Produkte mit Verlust unter Wert verkaufen, nur um ihre Marktanteile zu vergrößern, hat Deutschland in den letzten 15 Jahren ihre Arbeitskräfte unter Wert angeboten. Die Verluste wurden natürlich auf die Arbeitskräfte selbst abgeschoben.

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