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Online-Banking: Diese 23 Girokonten sind kostenlos - ohne Wenn und Aber
DPA

Deutschlands Banken lassen sich ihre Dienste immer häufiger extra bezahlen. Nach einer Auswertung der Zeitschrift "Finanztest" gibt es aber noch 23 Girokonten, die wirklich kostenlos sind.

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paraibu 22.08.2017, 05:57
1. Was nützt ein kostenloses Konto ...

wenn dafür gebührenpflichtige "Fremdabhebungen" fällig werden, sobald man Geld braucht.

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usaki 22.08.2017, 06:43
2. Unvollständig!

Es fehlen hier bei den Onlinebanken definitiv welche. Die Deutsche Skatbank bietet z.B. ein Girokonto ohne Kontoführungskosten für Privatleute an UND ab 1500? Guthaben gibt es selbst jetzt noch Zins aufs Giro (ganze 0,05% :) ) Beleghafte Überweisungen kosten 2?. Ab 1.000.000? plus müssen Negativzinsen gezahlt werden. Wer jedoch solche Summen auf dem Giro parkt, dem ist nicht zu helfen.
Des weiteren sollte nicht nur nach kostenfrei geschaut werden, sondern, gerade bei Onlinekonten, nach einem sicheren Weg der Bankgeschäfte. Was nützt mir ein Konto mit 0 Gebühren, aber Pin und Tan? Hier lohnt es sich z.B. das Geld für eine HBCI-Karte, Kartenleser und Programm in die Hand zu nehmen. Der Nachteil vieler Banken ist jedoch, dass HBCI nicht sngeboten wird, was für mich ein Ausschlußkriterium ist!

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Lagrange 22.08.2017, 07:07
3.

Wie gut, dass es Direktbanken gibt. Ich bin seit fast über 15 Jahren bei der DiBa und habe seitdem noch nie einen Bankschalter gebraucht. Geldabheben geht an allen Bankautomaten kostenfrei - hier wäre auch für mich der einzige Ansatzpunkt, wo ich bereit wäre für zu zahlen.
Der telefonische Kundenservice ist bei den meisten Direktbanken erfahrungsgemäß deutlich besser als der Service in der Filiale.

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hamburger62 22.08.2017, 07:13
4. irreführend

keine Kosten ohne wenn und aber? Das ist schlicht falsch. Viele dieser Konten erfordern einen minimalen Geldeingang von einem Dritten - meist Gehaltswunsch genannt. Ansonsten fallen auch bei diesen Kostenlosen Gebühren an.
Somit fehlen mir in der Auflistung die Höhe des Mindesteinganges sowie der ansonsten fälligen Gebühren.

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Plasmabruzzler 22.08.2017, 07:37
5. Vertragsdetails

Wie sieht es denn mit weiteren Vertragsdetails aus? Schließt man bei Vertragsabschluss eine bspw. 24-monatige Mitgliedschaft ab? Wird es künftig auch Gebühren geben und können/dürfen diese während der Vertragslaufzeit erhoben werden?
Die Aussage, dass das Konto kostenlos sei, offenbart nicht alle Details des Vertrags. Da sollte der Kunde bei Abschluss kritisch nachschauen.

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peterbruells 22.08.2017, 07:44
6.

Zitat von paraibu
wenn dafür gebührenpflichtige "Fremdabhebungen" fällig werden, sobald man Geld braucht.
Ist doch bei fast allen Banken so. Wenn es wirklich pressiert, scheine ich immer Pech zu haben: der Automat aus dem Verbund ist weit weg oder defekt.

Ansonsten: Bargeld-Umsatz sind bei mir keine 50 € im Monat. Das ist planbar.

Die meisten online-Banken ermöglichen anscheinend das Abheben an Supermarktkassen.

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franxinatra 22.08.2017, 07:47
7. Ein kostenloses Girokonto ist so wichtig wie

kostenloser Onlinejournalismus: wenn ein 'Journalist' mit seinen Analysen den Zusammenhang von Wertschöpfung und Wertschätzung nicht begreift darf er sich nicht wundern, wenn seine Produkte keiner mehr bezahlen will.
Die Gratis(un)kultur ist wie das Sägen am eigenen Ast...

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Him 22.08.2017, 07:49
8. Geldabhebungen?

Bei den Aufstellungen im Artikel fehlt ein (für die meisten) wichtiger Punkt: Wie sieht es mit kostenlosem Geldabheben aus? Das ist bei vielen Banken nur eingeschränkt möglich. Ich bin bspw. Kunde der 1822direkt, da ich hierüber an allen Sparkassen-Automaten kostenlos Geld abheben kann. Gleiches gilt (noch) für die DKB, jedoch hat man hier die AGB schon ein wenig aufgeweicht...

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derhamster 22.08.2017, 07:54
9. Kostenlos kann auch billig sein

In einer Regionalbank auf dem Land:
Der Kunde einer Direktbank hat sein Auto verkauft und will das Geld in bar auf sein Direktbankkonto einzahlen. Die Regionalbank bietet diesen Service für Nichtkunden nicht an . Der Direktbankkunde tobt, Schuld hat die Regionalbank.
Der Kunde einer Direktbank will eine Flasche mit gesammelten Kleingeldmünzen gegen Scheine Tauschen. Die Regionalbank bietet diesen Service nur für Kunden des Hauses an. Der Direktbankkunde tobt, Schuld hat die Regionalbank.
Dem Kunden einer Direktbank ist die Karte gestohlen worden, bis zur Zusendung einer neuen Karte benötigt er Bargeld. Er möchte sich dieses Geld per Überwesiung von seinem Direktbankkonto an die Regionalbank schicken lassen und dort dann in bar verfügen. Die Regionalbank bietet diesen Service nicht an. Der Kunde tobt, Schuld hat die Regionalbank.
Wer ein komplett kostenfreies Konto wünscht, bekommt wenig Nebenleistungen und keinen Service. Das mag für die Kunden dieser Banken in Ordnung sein, nur dafr man dann nicht erstaunt sein, wenn in Sonderfällen kein Service geboten wird.
Wann kommen wir in Deutschland eigentlich dahinter, das Service Geld kostet?

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