Forum: Wirtschaft
Opel-Rettung - Fiasko für die deutsche Politik?

General Motors will Opel jetzt doch behalten - und lässt den Deal mit Magna platzen. Wie blamiert ist die deutsche Politik nach dem Hin und her?

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pristupnik 26.11.2009, 08:12
2660. Klaus Franz torperdiert die Sanierung von Opel

Jeder Sanierungsversuch scheitert am Wiederstand des Betriebsrats von Opel. Es leuchtet ein, das Opel nur durch Kosteneinsparungen gerettet werden kann. In allen Betriebssparten. Auch in der Sparte "Personalkosten". Solange Herr Klaus Franz dies nicht verstehen will oder kann, müssen die Steuerzahler für seine Sturheit gerade stehen und unnötige Staatshilfen bezahlen.

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sitiwati 26.11.2009, 09:08
2661. Leute

Zitat von voxpopuli1it
Ich hoffe das bei der 5000 die gekundigt werden sollen, schmarotzer wie franz klaus,und weitere hass prediger der Opelaner dieser sciksal trift.
wie H Franz sitzen in warmen Sesseln und so wirds bleiben, wie wirds weitergehen, einige 100ond wurden schon entlassen, nachdem vor einigen Jahren die Modernisierung von Opel beendet war ( denk noch an den Italiener, der sagte : 25 Jahre bei Opel geschaft, jetzt flieg ich rauss!) Mitleid muss man nicht haben! jeder zihet das Genick ein und hoft , dass der andere Kollegen rausfliegt, mal ein Arbeitszeitprogramm aufstellen, ass alle Arbeit behalten, gibs nicht! Hl St Florian, behüt mein Haus, zünd andere an!

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backtoblack 26.11.2009, 09:41
2662. Detroit

Zitat von nobby_l
Was der Betriebsrat da jetzt geifernd absondert, ist nur noch peinlich. Bin mal gespannt, welcher Anwalt mit welchen Argumenten gegen Business-Entscheidungen aus USA erfolgreich angehen wird. Und diese Entscheidungen sind....
Gerichtsstand wahrscheinlich Detroit. Fragt sich, über was eigentlich verhandelt werden soll.
Ich nehme an über die Bösartigkeit des Turbo-Kapitalismus.

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eRDe72 26.11.2009, 09:42
2663. Richtig so!

Zitat von abo
Sorry, ..........Haben halt die Amerikaner, oder die Engländer Pech gehabt - von denen kommt eh entwicklungstechnisch wenig, bis gar nichts.# Und dies ist auch kein USA-Bashing, wie .....
Ganz Ihrer Meinung, exzellenter Beitrag!
Man stelle sich das Ganze mal umgekehrt vor, niemals würde sich die amerikanische Politik von einem deutschen Unternehmen so an der Nase herum führen lassen. Es war alles von Beginn an abgekartet:
1) Zuerst von Verkauf sprechen und gemütlich aus der VIP-Lounge zuschauen wie viele Staatsmittel die europäischen Staaten locker machen

2) Als dies dann einigermaßen absehbar war setzt - wer hätte es gedacht - ein spontanes Umdenken ein. Man wolle nun doch nicht verkaufen und die Sache selbst in die Hand nehmen

3) Und jetzt auch schön die Staatshilfe einsacken, war ja vorher für die potenziellen Käufer auch schon da.

4) Und sowohl deutsche Politiker wie auch die deutsche Bevölkerung darf den Herrschaften aus den USA auch noch die Füße küssen, weil so zumindest ein Teil der Arbeitsplätze erhalten wurde.

5) Damit sich der deutsche Arbeitssklave aber in Zukunft für noch weniger Geld und noch weniger Urlaub noch mehr anstrengt wird jetzt noch der Druck erhöht und die Hälfte der Belegschaft entlassen.

Laßt euch das mal auf der Zunge zergehen.........wie doof sind wir eigentlich?

Wir sollten uns nicht erpressen lassen und dem miserablen Management keinen Cent hinterher werfen. Lasst den Laden lieber insolvent gehen, anschließend bauen wir mit gesundem Menschenverstand was Neues auf. Wie mein Vorschreiber schon anmerkte: Das Know-How, der Erfindungsreichtum, die Zuverlässigkeit und Effizienz => das können wir Deutschen doch, dazu brauchen wir nicht die "we-can-Kaspar-Truppe" aus Übersee.....

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diaphoros 26.11.2009, 09:59
2664. Reilly auf Bauernfang

Es ist schon zum Jammern, wie deutsche Landesfürsten auf das durchsichtige Manöver von Reilly hereinfallen: Erstmal alle deutschen Werke erhalten und damit den Widerstand der Landespolitiker auflösen. Ein paar strahlen ja schon wie die Honigkuchenpferde. Sich um die Personalentlassungen herumzulügen, sieht Reilly offenbar schon kritischer. Die Werksschließungen, die ja dann schon jeder einsehen wird, kommen später. Franz hat genug Erfahrungen mit den Amerikanern, dass er das gut durchschaut. Aber er wird auch noch die Kröte schlucken und einsehen müssen, dass er das Maximum nicht durchsetzen kann. Die Bundesregierung und die Länderregierungen werden noch begreifen müssen, dass der Trend klar gegen sie und in eine sinkendes Schiff schlecht zu investieren ist. Es werden nun mal zu viele Autos gebaut und nur die stärksten werden überleben.

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zulthak 26.11.2009, 10:40
2665.

Zitat von eRDe72
Ganz Ihrer Meinung, exzellenter Beitrag! Man stelle sich das Ganze mal umgekehrt vor, niemals würde sich die amerikanische Politik von einem deutschen Unternehmen so an der Nase herum führen lassen. Es war alles von Beginn an abgekartet: [...]
Solange sich deutsche Unternehmen an die Gesetze halten könnten sie es auch in Amerika machen, der einzige Unterschied ist das wir nicht die Möglichkeit dazu haben, zumindest nicht in dem Umfang.

Es mag danach aussehen, dass es ein abgekartetes Spiel war (was ich auch glaube aber von mir gibt es eher Respekt dafür das man die unfähigen deutschen Politiker, die von Unternehmensentscheidungen keine Ahnung haben wie man gesehen hat so vorgeführt hat) aber es wäre auch denkbar das GM nicht wusste wie gut man die Insolvenz übersteht und da diese nun besser gelaufen ist möchte man Opel natürlich als Vermögenswert und relativ stabile Marke behalten.

Im Endeffekt hat GM alles richtig gemacht. Und das die Jungs aus den USA kommen spielt da überhaupt keine Rolle!

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burghard42 26.11.2009, 10:42
2666.

Zitat von abo
Sorry, Und dies ist auch kein USA-Bashing, wie Herr Dahlenburg weiter oben tief aus dem amerikanischen Hinterteil heraus behauptet. Dies ist einfach nur der Grundsatz, dass man mal bevorzugt auf die Interessen der eigenen Arbeitnehmer gucken sollte. Und nebenbei ich fahr keinen Opel, arbeite nicht für diese Firma, aber ich kann die Arbeiter dort gut verstehen und möchte hier nur mal einen Gegenstandpunkt gegen all diese betriebswirtschaftlichen Yuppie- Unsinnsmeinungen aufstellen!
Vermutlich helfen Sie nur den Interessen der Opelarbeitnehmer erstmal,wenn Sie
und Ihre Mitstreiter Opelfahrzeuge neu (!) und sofort kaufen.

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DerBlicker 26.11.2009, 11:43
2667. verständlich

Zitat von pragmat
Woher wissen Sie das? Für eine Beteiligung einer Mitarbeitergesellschaft gäbe es zig verschiedene Modelle. Man bräuchte z.B. die GmbH nur in eine AG umwandeln und, schwups, wäre ....
in ein Autounternehmen, in dem Amis das Sagen haben und das weiterhin von GM ausgesaugt werden kann, würde ich auch keinen Cent investieren.

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DerBlicker 26.11.2009, 11:44
2668. welch

Zitat von voxpopuli1it
Ich hoffe das bei der 5000 die gekundigt werden sollen, schmarotzer wie franz klaus,und weitere hass prediger der Opelaner dieser sciksal trift.
schwacher Beitrag, null Inhalt und katastrophale Rechtschreibung.

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eRDe72 26.11.2009, 11:45
2669.

Zitat von zulthak
Solange sich deutsche Unternehmen an die Gesetze halten könnten sie es auch in Amerika machen, der einzige Unterschied ist das wir nicht die Möglichkeit dazu haben, zumindest nicht in dem Umfang. Es mag ....
Ja, aus der Sicht der effektiven und kostenoptimierenden Unternehmungsführung haben die GM-Jungs das schon ganz clever gemacht. Aber Respekt......naja, hören Sie mal, da treffen gierige, ausgebuffte Manager auf Physiker, Lehrer und Rechtsanwälte. Was will man da erwarten......

Aus der Sicht von GM => Alles richtig gemacht.
Aus der Sicht des deutschen Arbeinehmers und des deutschen Steuerzahlers => Mal wieder ist der Michel der Depp ;-)

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