Forum: Wirtschaft
Opel-Rettung - Fiasko für die deutsche Politik?

General Motors will Opel jetzt doch behalten - und lässt den Deal mit Magna platzen. Wie blamiert ist die deutsche Politik nach dem Hin und her?

Seite 270 von 304
manfred1960 25.11.2009, 22:59
2690. Traurig

Opel ist gut und algII Empfänger schlecht? was ist denn Opel autos bauen die keiner will, Steuern verbraten? ist doch nicht besser wie ein Arge-Empfänger! Die Amerikaner freuen sich, sind ja auch gut, nennen Länder"schurkenstaaten", wer hat denn atombomben auf Menschen geworfen?(IRAN?) oder die weltpolizei USA? Der Sozialismuß ist genau so nach wimpeln und fahnen gerannt wie die USA! Die biringen die Welt in Gefahr, Weil banker so dumm sind wie die großen der USA. Auf Grund von Toten der USA sollte keiner an Hitler denken sondern an di Zukunft die uns erledigt!

Beitrag melden
Dr Sommer 25.11.2009, 22:59
2691.

Ich frage mich manchmal warum Politiker großen Unternehmen ständig das Geld hinterherwerfen und die kleinen Betriebe an der kurzen Leine gehalten werden, dabei ist docvh die Frage erlaubt was sinnvoller ist GM das Geld in den Arsch zu blasen oder viele Kleinbetriebe die aus Deutschland kommen in Deutschland ihre Steuern zahlen und die in Deutschland bleiben zu unterstützen. Manchmal zweifle ich echt am Verstand der Entscheidungsträger, wie kann man mit dem Geld der Steuerzahler so fahrlässig umgehen.
Milliardenhilfe zur verfügung stellen und als dank dafür werden 5400 Leute auf die Straße gesezt, wie soll man das den Leuten verständlich machen, es geht doch nicht nur um die die ihren Job behalten es geht in erster Linie um die die ihn verlieren werden, mir tun die Menschen bei Opel echt leid das sie so zum Spielball der Mächtigen werden.Es wird mit Menschen geschachert als wenn es nur Seelenlose Wesen sind.
Guten Nacht Deutschland

Beitrag melden
Rainer Daeschler 25.11.2009, 23:02
2692.

Zitat von nobby_l
Und diese Entscheidungen sind ziemlich zwingend - ich bin schon überrascht, das angeblich kein einziges Werk in Deutschland geschlossen werden soll. Allein schon aus Gründen der Größe und fehlender Auslastung wäre es besser und zukunftssicherer für die verbleibenden Mitarbeiter (in Summe), wenn man die Arbeit auf weniger Standorte konzentrieren würde.
Das ist überhaupt nicht überraschend. Nicht umsonst hat sich der Chef von GM-Europe gerade von Ministerpräsident zu Ministerpräsident gehangelt. Würde man die Entlassungen zum Kapazitätsabbau auch nur auf einen Standort konzentrieren, würde dort die finanzielle Unterstützung des zuständigen Bundeslandes wegfallen und deren Druck auf die Bundesregierung den Betrag aufzustocken. GM ist mit den politischen Verhältnissen in Deutschland bestens vertraut und wie deren Kräfte gegeneinander auszuspielen sind.

Beitrag melden
abo 25.11.2009, 23:02
2693. ohje

Zitat von nobby_l
Was der Betriebsrat da jetzt geifernd absondert, ist nur noch peinlich. Bin mal gespannt, welcher Anwalt mit welchen Argumenten gegen Business-Entscheidungen aus USA erfolgreich angehen wird. Und diese Entscheidungen sind ziemlich zwingend - ich bin schon überrascht, das angeblich kein einziges Werk in Deutschland geschlossen werden soll. Allein schon aus Gründen der Größe und fehlender Auslastung wäre es besser und zukunftssicherer für die verbleibenden Mitarbeiter (in Summe), wenn man die Arbeit auf weniger Standorte konzentrieren würde.
Sorry,

aber wenn man schon sich zu einem Thema äußert, dann sollte man sich doch wenigstens ein wenig informiert haben, anstatt Unfug aus den Business-Etagen nachzuplappern!
Es ist klar, dass GM seine Probleme vor allem durch seine eigene Automarke und vielleicht noch Saab verschuldet hat.
Außerhalb der USA hat wohl keiner Lust auf die GM-Vehikel die in Sachen Modernität und Umwelt der Gegenwart bis dato Jahrzehnte zurück sind!
Um Chancen in China, In Russland und Europa zu haben braucht GM die Entwicklungsabteilung von Opel in Rüsselsheim. Die anderen Produktionsstätten wären GM vollkommen egal, was man bestimmt noch sehen wird.
Bis dato haben nur die Entwickler aus Rüsselsheim eine Antwort auf die Frage, wie man ein zeitgemäßes Auto konstruiert und ich bin, wie andere auch, der Überzeugung, dass sich Opel ohne GM (wenn halt die Sache mit den Patenten nicht wäre) weit besser stellen würde. GM ist nur eine überalterte Last, die mal lernen sollte nicht nur von den Entwicklungen anderer zu leben. Wenn man in Deutschland irgendwie mal schlau zusammenarbeiten würde, dann würde man mit Druck über die Entwicklungsabteilung GM ganz schön in den Arsch kneifen können!
Sicher würde es bei Opel auch einige Arbeitsplätze kosten, aber nicht in der momentan besprochenen Größenordnung.
Wenn GM wie BMW in den USA nur Produktionsstandorte hätte, dann könnte man sicher nichts machen. Aber hier wollen die Amerikaner einfach nur das Know-How haben und gleichzeitig Massenentlassungen durchziehen. Wir sind schön blöd, wenn wir uns das so einfach gefallen lassen würden.
Also ist die Kritik an den Vorgaben von GM mehr als berechtigt, da diese. in diesem Maße keiner zwangsläufigen betriebswirtschaftlichen Notwendigkeit hier folgen. Haben halt die Amerikaner, oder die Engländer Pech gehabt - von denen kommt eh entwicklungstechnisch wenig, bis gar nichts.#
Und dies ist auch kein USA-Bashing, wie Herr Dahlenburg weiter oben tief aus dem amerikanischen Hinterteil heraus behauptet. Dies ist einfach nur der Grundsatz, dass man mal bevorzugt auf die Interessen der eigenen Arbeitnehmer gucken sollte. Und nebenbei ich fahr keinen Opel, arbeite nicht für diese Firma, aber ich kann die Arbeiter dort gut verstehen und möchte hier nur mal einen Gegenstandpunkt gegen all diese betriebswirtschaftlichen Yuppie- Unsinnsmeinungen aufstellen!

Beitrag melden
hauser kd 25.11.2009, 23:07
2694. mittelständisches Unternehmen?

Zitat von deltacentauri
Leider versucht der BR-Vorsitzende mit Kräften, die Entlassungsquote zu erhöhen. Dieses Rumpelstilzchengehabe ruft bestenfalls ein müdes Lächeln hervor. Und was sind 5000 verlorene Jobs (die zum Teil bei Mitbewerbern neu entstehen werden), gegen die für 2010 prognostizierten 35000 Insolvenzen mittelständischer Unternehmen? Wenn man im Durchschnitt nur mit 5 Beschäftigten pro Unternehmen rechnet, kommt man immerhin auf 175000 Arbeitslose im nächsten Jahr. Und der Staat? Der nimmt das nicht zur Kenntnis. Man konzentriert sich auf die Marginalien, wie üblich.
Hallo das beginnt, vllt., bei 500 MA und ist damit einigermaßen wichtig. Darunter sind es Handwerksvetriebe, Kleinzeug. Die interessieren weder die Banken noch das Finanzamt. Wenn Engpässe entstehen, Konten sperren, schließen.
Gespräch mit einer Bank, Sparkasse, kann der Kontokorrentkredit bei hohen, gesicherten,
Außenständen erhöht werden. Antwort nein, sehen sie zu, daß ihr Konto in Ordnung ist. Das FA hatte mehr Einsehen.
Unternehmen 4 MA, demnächst 5.

Beitrag melden
pragmat 25.11.2009, 23:37
2695. Mitarbeiterbeteiligung

Zitat von Rainer Daeschler
Der Unterschied ist, unter Magna war vorgesehen, dass die Mitarbeiter damit über eine Mitarbeiterbeteiligungsgesellschaft zu 10% Eigentümer wären, denn sie selber hätten nach 2 Jahren ja eine Einlage von 512 Mio. € geleistet, damit sogar so viel wie Magna, das dafür im Besitz von 55% gekommen wäre. Eine derartige Beteiligung offeriert GM nicht....
Woher wissen Sie das? Für eine Beteiligung einer Mitarbeitergesellschaft gäbe es zig verschiedene Modelle. Man bräuchte z.B. die GmbH nur in eine AG umwandeln und, schwups, wäre der Weg frei.

Die Pensionsfonds der amerikanischen Arbeiter haben ja auch ihre Gelder gezwungenermaßen in Aktien (20%) der neuen GM umwandeln müssen, um ihr Geld zu retten.

Herr Franz und die Opelaner sollten nicht so zimperlich sein und sich an den Amerikanern ein Beispiel nehmen. Wahrscheinlich glaubt aber Herr Franz nicht an sein Unternehmen und will kein Risiko eingehen.

Beitrag melden
voxpopuli1it 26.11.2009, 00:34
2696. Franz

Ich hoffe das bei der 5000 die gekundigt werden sollen, schmarotzer wie franz klaus,und weitere hass prediger der Opelaner dieser sciksal trift.

Beitrag melden
kdshp 26.11.2009, 01:09
2697.

Zitat von Bernd Dahlenburg
Wenn in BMW oder andere deutsche Großkonzerne in den USA Stellen abbauen, wird das mit wirtschaftlicher Notwendigkeit erklärt. Wenn GM in Deutschland den Hebel ansetzt, betreiben Betriebsräte und Linke plumpes USA-Bashing. Das übrigens nicht erst seit heute.
Hallo,
jaja schön und gut aber ketzt ist nicht rot am regieren und hat das ruder in der hand es ist die CDU/CSU/FDP am regieren. Was da links sagt ist uninteressant und unwichtig ! Die rote gefahr ist jetzt mal für 4 jahre weg ende aus schluss.

Beitrag melden
Roter Teufel 26.11.2009, 07:35
2698. Erspart erst einmal Ärger

Zitat von nobby_l
Was der Betriebsrat da jetzt geifernd absondert, ist nur noch peinlich. Bin mal gespannt, welcher Anwalt mit welchen Argumenten gegen Business-Entscheidungen aus USA erfolgreich angehen wird. Und diese Entscheidungen sind ziemlich zwingend - ich bin schon überrascht, das angeblich kein einziges Werk in Deutschland geschlossen werden soll. Allein schon aus Gründen der Größe und fehlender Auslastung wäre es besser und zukunftssicherer für die verbleibenden Mitarbeiter (in Summe), wenn man die Arbeit auf weniger Standorte konzentrieren würde.
Erst einmal herrscht dadurch Ruhe. Man kann sehen was man "abgreifen" kann.
Und "schleichend" kann man bei stärkerem Einbruch immer noch die eine oder andere Schicht streichen.

Und Kurzarbeit ist ja auch noch möglich.

GM hat die Fäden in der Hand. Und wird sie sich vom Betriebsrat definitiv nicht nehmen lassen.

Beitrag melden
deltacentauri 26.11.2009, 07:47
2699. Es ist nur noch peinlich, das stimmt!

Zitat von nobby_l
Was der Betriebsrat da jetzt geifernd absondert, ist nur noch peinlich. Bin mal gespannt, welcher Anwalt mit welchen Argumenten gegen Business-Entscheidungen aus USA erfolgreich angehen wird. Und diese Entscheidungen sind ziemlich zwingend - ich bin schon überrascht, das angeblich kein einziges Werk in Deutschland geschlossen werden soll. Allein schon aus Gründen der Größe und fehlender Auslastung wäre es besser und zukunftssicherer für die verbleibenden Mitarbeiter (in Summe), wenn man die Arbeit auf weniger Standorte konzentrieren würde.
Der Betriebsrat, wahrscheinlich noch angestachelt durch linke, traditionell antiamerikanisch geprägte Gewerkschafter, redet sich um Kopf und Kragen. Hat man Benq vergessen? Magna hatte sicherlich kein so hohes Interesse, Opel am Leben zu halten, wie GM. Magna hätte das Know-How und die Patente übernommen und Opel dann sang und klanglos sterben lassen. Wahrscheinlich wären sie selbst mitgerissen worden, da schon einige große Zuliefererkunden wie Daimler und BMW drohten, abzuspringen.

Also, GM wird, genau wie man es Magna versprach, finanzielle Staatshilfen bekommen, wie auch immer. Nur ob Herr Franz dann noch eine Rolle spielt, wage ich stark zu bezweifeln.

Beitrag melden
Seite 270 von 304
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!