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Orbáns Wirtschaftspolitik: Was hinter Ungarns Kampf gegen den Heineken-Stern steckt
DPA

Ungarns Regierung will Heineken den roten Stern verbieten - nur ein Teil der Offensive gegen ausländische Konzerne. Ökonomen sehen darin als Verbraucherschutz verbrämte Propaganda und Lobbyismus.

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Niederbayer 30.03.2017, 10:20
1. Ist das alles im Einklang mit EU Recht?

Das kann ich mir beim besten willen nicht vorstellen und trotzdem wirbelt das kaum Staub auf. Aber wenn Dobrindt eine Maut einführen will, von der die Komission sagt, sie wäre ok, dann ist das Geschrei groß.

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Sharoun 30.03.2017, 10:21
2. Zeichen der

Also da war man unter dieser erwähnten Herrschaft ja entspannter:
gerade in Ungarn umgab man sich regelrecht mit den Markenzeichen und -logos des gegnerischen Systems, von Coca-Cola bis MIcky Maus.

Marktwirtschaft scheint nicht automatisch frei zu machen...

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joe_ 30.03.2017, 10:27
3.

Was symbolisiert eigentlich der Stern im Heineken Etikett?

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auweia 30.03.2017, 10:32
4. Roter Stern

Was kommt als Nächstes? Wollen die Ungarn dann auch San Pellegrino verbieten? Keinen Mozilla-Browser mehr zulassen? Filialen von Macy's schließen?

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misszorro 30.03.2017, 10:40
5. Nebenschauplatz

Der Kampf gegen Heineken, den, so meine ich, die Regierung auch schon eingestellt hat, ist ein Nebenschauplatz verglichen mit der Bombe, die vor zwei Tage explodierte, seitdem man weiß, dass eine neue Gesetzesänderung auf das Einstellen/das Ende der Central European University, der angesehensten und besten Universität des Landes und Ostmitteleuropas abzielt - nur weil sie von Soros finanziert wird! Darüber müsste Herr Verseck schreiben!!!
https://www.washingtonpost.com/world/the_americas/university-founded-by-soros-says-targeted-by-new-hungary-law/2017/03/28/1a89f74e-1400-11e7-bb16-269934184168_story.html?utm_term=.149250d32ee9

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kmgeo 30.03.2017, 10:40
6. Rosinenpickerei

Ein erneuter Fall von Rosinenpickerei: Selbstverständlich steht der Binnenmarkt der EU für ungarische Arbeitskräfte offen, selbstverständlich werden Sozialleistungen in den westlichen EU-Ländern abgegriffen, selbstverständlich geht man nicht konsequent gegen grenzüberschreitenden Bandenkriminalität vor - das nützt ja alles dem eigenen Land. Wenn aber andere das Land als Markt sehen und sich dort engagieren, ist das nicht akzeptabel (hat ja der polnische Außenminister in einem Interview ganz offen erzählt). Also nur die Vorteile und nicht die Nachteile - das ganze dann verbrämt mit postkommunistischen Opferhaltungen, die jetzt zu europäischen Opferhaltungen werden.
Es wird Zeit, dass konsequent dagegen vorgegangen wird: Ende des Sozialmissbrauchs für europäische Wirtschaftsflüchtlinge, Sanktionierung jeglicher Hindernisse für den freien Warenaustausch - notfalls bis hin zum Rausschmiss aus der EU. Dann werden die Herren in Budapest und Warschau schauen müssen, wie sich gegen die pro-europäischen Wähler und vor allem gegen die russische Umarmung wehren.

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wasistlosnix 30.03.2017, 10:50
7. Kann man verstehen

Ein Land wie Ungarn wird von den Multikonzernen überflutet und eigene klein Unternehmen bleiben auf der Strecke. Das sind Konzerne die machen fast soviel Umsatz wie das ungarische BIP und die Menschen wollen Arbeitsplätze sehen.

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anyone 30.03.2017, 10:58
8. Plant Ungarn . . .

. . . den schleichenden Austritt aus der EU? Über die Regeln setzt er sich fortlaufend großzügig hinweg, und durch den Verbleib würde Ungarn die "scheinheilige Allianz der Brüsseler Bürokraten" schließlich unterstützen.

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ricson 30.03.2017, 10:58
9.

und das sind die selben Leute die den Grünen Gängelung vorwerfen.

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