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Organisierte Kriminalität: Ermittler warnen vor Geldwäsche-Boom in Deutschland
DPA

Kriminelle nutzen Deutschland verstärkt zur Geldwäsche. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Ermittler berichtet, stieg die Zahl der Anzeigen im vergangenen Jahr um 17 Prozent. Demnach stellen mehr Privatleute ihre Konten für krumme Geschäfte zur Verfügung. Auch Spielhallen stehen im Verdacht.

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5XLBernd 29.10.2012, 12:41
100. Geldwäschegesetz?

Zitat von sysop
Kriminelle nutzen Deutschland verstärkt zur Geldwäsche. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Ermittler berichtet, stieg die Zahl der Anzeigen im vergangenen Jahr um 17 Prozent. Demnach stellen mehr Privatleute ihre Konten für krumme Geschäfte zur Verfügung. Auch Spielhallen stehen im Verdacht.
Will bei uns keiner um- bzw. durchsetzen. Dies berichtete Monitor bereits Anfang August DasErste.de - Monitor - Keine Kontrolle? - Warum Deutschland ein Paradies für Geldwäscher ist Wäre ja noch schöner, wenn man dem Fiskus nachweisen müßte, woher das Geld für Gattins neue Klunker herstammt.

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Torfkopp 29.10.2012, 12:49
101. Tscha.....

Zitat von ba-betriebswirt
Vorschlag; >>>Spielhallen nur noch bargeldlos zulassen !<<<< [...] Die Banken würden sich freuen , Herr Minister und die Geldwäsche wäre in dieser Branche unterbunden !!!!
lassen Sie sich im Gegenzug mal dabei erwischen, der Nachbarin 2x den Rasen gemäht zu haben.....Ohaa - größte Sünde.

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5XLBernd 29.10.2012, 12:51
102.

Zitat von Celestine Trueheart
Das sind zwei paar Schuhe. Organisierte Kriminalität operiert nun mal mit Bargeld. Der freundliche Dealer nimmt nämlich keine Kreditkarte. ;-) Und es werden weltweit allein in diesem Bereich dreistellige Milliarden-Beträge bewegt, mehr als das Gesamtvolumen des globalen Ölgeschäfts. So hieß die Schätzung, welche ich mal vor Jahren las. Solche Zahlen findet man nicht mehr so leicht. Aber man kann davon ausgehen, dass das Volumen nicht geringer geworden ist.
"Weltweit 21 Billionen, Jachten, Schmuck oder andere Vermögenswerte nicht eingerechnet" lt. Monitor. Jetzt wissen Sie, wo das Geld für den Rettungsschirm sein könnte.

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demo_kratie 29.10.2012, 12:52
103. das Problem .....

.... sind nicht die Zockerbuden oder irgendwelche anderen organisierten böse Buben. Sie schreiben es ja im Artikel. 0,5% wird höchstens abgeschöpft. Die Beträge und die Geldflüsse sind ja scheinbar bekannt, woran liegt es, das nicht mehr abgeschöpft wird und damit auch präventiv gearbeitet wird? Die Staatsanwaltschaft führt die Strafverfahren und ist für das "Abschöpfen" zuständig. Ich denke hier an die drei berühmten Affen .... Für mich ein Skandal!

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senfdazu 29.10.2012, 12:56
104. Mittlerweile......

Zitat von sysop
Kriminelle nutzen Deutschland verstärkt zur Geldwäsche. Wie die "Bild"-Zeitung unter Berufung auf Ermittler berichtet, stieg die Zahl der Anzeigen im vergangenen Jahr um 17 Prozent. Demnach stellen mehr Privatleute ihre Konten für krumme Geschäfte zur Verfügung. Auch Spielhallen stehen im Verdacht.
..gibt es mehr Spielhallen als Spieler.

Man muss nicht mal die Automaten zu manipulieren, wenn die Mafiagelder, die im Automaten landen als Gewinne verbucht werden, sind sie astrein gewaschen...deshalb stehen ja auch immer nur ein bis zwei Figuren den ganzen Tag in der Spielhalle......

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Spiegelkritikus 29.10.2012, 12:57
105.

Zitat von sicher.?
...... Jeder Automat, muss jeden Tag einen Ausdruck machen mit Gewinn und Verlust, dieser wird dann an das Finanzamt geschickt. Also es geht nicht, dass die Spielhallenbesitzer einfach ihren Gewinn höher angeben. Die Spielautomaten können auch nicht so leicht manipuliert werden, da sie ja nicht den Besitzern der Spielhallen gehören, sondern gemietet werden. Ich finde den Artikel leider sehr Bild Zeitungsmäßig und nicht tiefgründig..
Es ist doch klar, daß jede Ein- und Auszahlung vom Automaten genau registriert werden muß, damit auch bei einem technischen Defekt des Ein- oder Auswurfs für den Betreiber und auch für den betreffenden Kunden Klarheit herrscht. Aber darum geht es gar nicht. Die inflationäre Ausbreitung von Spielhallen bei eher zurückgehender Nachfrage bei den Bürgern deutet darauf hin, daß immer mehr dem Zweck der Geldwäsche dienen. Dabei sorgt der Betreiber für Umsatz aus Schwarzgeld, er organisiert den Einsatz eigener oder fremder Schwarzgelder, die hinterher als legale Kundengelder ausgewiesen und versteuert werden. Wie man sieht, ein denkbar einfaches Vorgehen, das keinerlei technische Manipulationen erfordert, auch wenn das bei ganz gewieften Leuten noch hinzukommen mag.

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Torfkopp 29.10.2012, 13:06
106. Hihi.........

Zitat von sicher.?
[...] Jeder Automat, muss jeden Tag einen Ausdruck machen mit Gewinn und Verlust, dieser wird dann an das Finanzamt geschickt. Also es geht nicht, dass die Spielhallenbesitzer einfach ihren Gewinn höher angeben.
Brauchen die doch auch gar nicht.
Der ausgespuckte Gewinn ist ja bereits gewaschen - oder müssen Sie in der Spielhalle Ihres Vertrauens,ne Quittung auf den Gewinn unterschreiben ? So mit Name, An- und Unterschrift ?
Zitat von sicher.?
Die Spielautomaten können auch nicht so leicht manipuliert werden, da sie ja nicht den Besitzern der Spielhallen gehören, sondern gemietet werden. Ich finde den Artikel leider sehr Bild Zeitungsmäßig und nicht tiefgründig..
Haben Sie sich schon einmal die Personen angesehn, die dort verkehren ? Blonde, lange Norddeutsche sehen Sie da eher seltenst datteln....
Ist i.Ü. bei vielen "Aufhübschläden" dieselbe Kundenklientel, was die geographische Abstammung betrifft.....

Wo also liegt das Problem ?

Der Einzige, der sich die "Großfamilie" nicht mehr vorstellen kann, ist der brave Michel.

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cassablanka 29.10.2012, 13:07
107. Das sind ja starke Verdächtigungen

Zitat von pennywise_the_clown
Beispiel: Ich habe 100.000 Euro aus Rauschgifthandel. Ich drücke ihnen jeden 2 Tag 10.000 Euro in die Hand und sie gehen in die Spielhalle die mir gehört. Sie verpielen die 10.000 Euro und verlieren davon 9.000,-- Diese 9.000 gebe ich als Gewinn beim Finanzamt an, versteuere sie. Und was übrig bleibt ist sauberes gewaschenes Geld.
Das würde bedeuten, der Spielhallen-Inhaber ist der Rauschgift-Dealer. Oder ist der Spielhallen-Inhaber etwa der Strohmann für den Dealer? Hat jemand Interesse von der Polizei/Verwaltung, das herauszufinden? weitere Frage: Warum entstehen derzeit so viele Spielhallen?

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staatsbuerger 29.10.2012, 13:19
108. Mafia-Parteien abwählen

Da hilft nur eines: Die Mafia-Parteien Schwarz-Gelb müssen abgewählt werden. Und eine drastische Spielautomatensteuer sowie Vorschriften zu manipulationssicheren Geräten müssen her.

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Torfkopp 29.10.2012, 13:20
109. Hmmm....

Zitat von mabb
Hier geht es wohl eher darum, die Bevölkerung schonmal auf kommende Gesetze einzustimmen, die eine stärke Überwachung ihrer Privatkonten ermöglicht. Der wahre Hintegrund dürfte nicht die Geldwäsche, sondern die Euro-Kriese sein: Wenn der Euro crashed möchte der Staat halt wissen, wer noch wieviel Geld wo gebunkert hat, um es notfalls einzuziehen. Gab es ja alles schonmal in den USA.
Sie können es auch so herum sehen :

Man versucht GRUNDSÄTZLICH mit diesen "Krisen" unlauteres Geld zu vernichten - dann wird ein Schuh draus.

Das es dabei auch viele "Kleine" erwischt - nun ja, Kollateralschaden halt.

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