Forum: Wirtschaft
Paketzusteller zur Weihnachtszeit: Ausgeliefert
DPA

330 Millionen Pakete versenden die Deutschen zur Weihnachtszeit. Jedes Jahr werden es mehr. Die Zusteller leiden unter der hohen Belastung und der schlechten Bezahlung. Und die Straßen der Städte verstopfen. Wie kommen wir daraus?

Seite 1 von 41
Tom Tom B 17.12.2018, 11:42
1. Endlich wieder

einen Artikel über die armen Paketboten. Wenn jede Branche zu Wort käme, die sch.... Arbeitsbedingungen und Löhne hat, dann könnte man ein ganzes Magazin damit füllen. DHL erhöht ab 1.1. die Preise. Gibts dehalb mehr Angestellte? Nö! Warum nicht? Weil sie nicht müssen. Niemand zwingt sie. Die Paketdienstleister und Firmen wie amazon und Co. arbeiten im gesetzlichen Rahmen. D.h. dann wohl, dass notwendige Änderung irgendwo anders entschieden werden müss(t)en.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Susi64 17.12.2018, 11:44
2. Organisiertes Chaos.

Eigentlich sind die Zusteller für die Umwelt viel besser als wenn jeder einzeln fahren würde. Außerdem ist die Zahl der Zustallfahrzeuge immer noch relativ bescheiden gegenüber dem individualverkehr.
Es würde sich lohnen den Zustellfahrzeugen Privilegien beim Parken zu erteilen, weil denn alles einfach besser geregelt wäre.
Problematisch sind auf alle Fälle die schlechten Arbeits- und Vertragsbedingungen der Zusteller. Entgegen anders lautenden Gerüchten hat das aber der Kunde nicht in der Hand. Selbst wenn die Versender mehr für die Zustellung verlangen würden heißt das noch lange nicht, dass es auch beim Zusteller ankommt.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
vrdeutschland 17.12.2018, 11:45
3. Ideen gibt´s genug, es hapert an der Umsetzung

Man könnte z.B. die kostenlose Rücksendung einstellen. Ja , jetzt kommt wieder das Argument, dass irgendeiner das anbietet und deshalb man nicht durchhalten könnte. Man könnte die Fahrer nach Stunden bezahlen und nicht nach abgelieferten Paketen. Macht man auch nicht, ok ...
Man könnten die Ablieferung an eine Tankstelle vereinbaren, die haben tw. 24h auf und könnten ein Lager mit den Paketen füllen, Hauslieferung kostet 10 EUR Aufschlag. Macht man auch nicht,
Tja, dann beschwere sich keiner. Dann ist doch alles gut.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
oisndoivnpsdv 17.12.2018, 11:46
4. Verstopfte Straßen?

Warum sollten die Straßen verstopfen, wenn ein einziger DHL-Transporter das ins Wohngebiet bringt, was vorher 100 Personen oder Familien mit 100 PKW-Fahrten herangeschafft haben?

Ich wohne mitten in Köln und kann nicht bestätigen, dass die Transporter der Paketdienste ein Platzproblem verursachen. Das geht immer noch von den vielen Autos aus, die die Parkplätze, Straßen und Parkhäuser verstopfen, um dann mit verhältnismäßig wenigen Einkäufen wieder nach Hause zu fahren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Sleeper_in_Metropolis 17.12.2018, 11:48
5.

Zitat :"Die Ware kann wie gewohnt begutachtet und anprobiert werden - anschließend wird sie kostenfrei nach Hause geliefert und das Tütenschleppen bleibt erspart. "

Sorry, aber das halte ich in den meisten Fällen für Blödsinn. Wenn ich ohnehin schon im Laden bin, nehme ich die gekaufte Ware doch gleich mit (Sperrige und schwere Dinge vielleicht ausgenommen). Ausserdem ist einer der grossen Vorteile beim Onlinekauf ja der, das ich mich gerade nicht in ein Ladengeschäft bequemen muss.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
wuxu 17.12.2018, 11:48
6.

Früher bin ich für jede Ware extra mit dem Auto in die Innenstadt gefahren. Oft waren auch mehrere Anlaufstellen ohne die gesuchte Ware, so dass ich noch einmal losfahren musste. Der Busverkehr auf dem Land (Paderborn) reicht nicht aus. Wer kann schon 15 Kilogramm Ware mit dem Bus transportieren.

Heute reicht ein Klick und die Ware wird von der Post, GLS etc. geliefert.

Die Einzelhändler in der Innenstadt sind frecherweise manchmal 100 Prozent teurer als im Internet.

Die Arbeit der Paketzusteller könnte man durch zentrale Zustellzentren lösen. Dann würden die Zustelldienste allerdings wieder Zusteller entlassen.

Die Innenstädte wollen uns doch sowieso loswerden. Das zeigen sie durch die Diskussion über Innenstadtmaut oder horrende Parkgebühren.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
aggro_aggro 17.12.2018, 11:49
7. verstopfte Straßen

Wieso verstopfen denn die Paketdienste die Straßen? Bei mir ist es sogar, dass für jedes Paket, dass mir geliefert wird mein Privatauto einmal weniger in die Innenstadt fährt. "Bringdienste" würden auch nur Umweltvorteile bringen, wenn die Kunden zum Anprobieren nicht mit dem Auto in den Laden fahren.
Insgesamt ist für CO2 Ausstoß und Stadtflächennutzung der Paketboom ein riesiger Gewinn. Die Beschäftigungsverhältnisse und auch das Porto muss angepasst werden.
Man zahlt ja weniger Porto für eine Waschmaschine als Parkgebühren beim Einkaufszentrum.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
dancar 17.12.2018, 11:50
8. wo zeigt sich der DGB?

ich bekomme nichts mit, dass sich der DGB mit "Gelbwesten" vor die diversen Firmen stellt; anscheinend ist es auch politisch gewollt - sonst könnte man ja mind. € 15,-/h gesetzlich für alle Fahrer festlegen und die Arbeitszeiten besser überwachen; macht die IG-Metall ja auch...10h max. pro Tag, sonst gibt es Ärger.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
pirx64 17.12.2018, 11:50
9. 5 Paar Schuhe

Weil 5 Paar Schuhe durch die Gegend gekarrt werden, z.B.
Man lässt sich3 Paar kommen, eines passt im Idealfall und 2 gehen wieder kolo zurück.
Das ist der Irrsinn, die 5fache Menge ist unterwegs.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 41