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Paketzusteller zur Weihnachtszeit: Ausgeliefert
DPA

330 Millionen Pakete versenden die Deutschen zur Weihnachtszeit. Jedes Jahr werden es mehr. Die Zusteller leiden unter der hohen Belastung und der schlechten Bezahlung. Und die Straßen der Städte verstopfen. Wie kommen wir daraus?

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lapje 17.12.2018, 11:51
10. Letztens...

...hat Hermes bei mir geklingelt: Stand jemand an meiner Tür mit Kippe in der Schnautze und hielt mir mit einem "Hier!" den Digitizer zum Unterschreiben hin. Seit dem kein Hermes mehr wenn es sich irgendwie verhindern lässt.

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Rechtschreibprüfer_der 17.12.2018, 11:54
11.

Ich als Kunde habe einen Vertrag mit dem Paketdienst und nicht mit dem Fahrer.

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stoffi 17.12.2018, 11:54
13.

Zitat von SissyGerman
Der Anonymname hätte nicht Peter Mustermann sein können? O.k. also Ferhat Pamuk. Nach meine Erfahrung verplempern Ferhat und Kollegen aber einen großen Teil ihrer Zeit damit sich Zettel vorlesen zu lassen und nach dem Weg zu fragen, weil DHL und andere Paketdienste Leute beschäftigen, die so hat es den Anschein, direkt aus den Flüchtlingsheimen shanghait wurden. Da rächt sich die Geiz ist geil Mentalität der Arbeitgeber. Aber das ist ja noch nicht alles. Dazu kommen ja noch die Sklavenarbeiter der Paketlasterfahrer die irgendwo am Straßenrand kampieren, weil die Paketdienste nicht mal in der Lage sind Parkplätze für die LKW zur Verfügung zu stellen. Wie sich das alles mit Recht und Gesetz beträgt?
So isset
Freitag habe ich erst einem Paketboten geholfen. Ich hatte den Eindruck, er konnte nicht mal richtig lesen, geschweige denn verständlich deutsch.sprechen. Fand ich sehr schlimm, denn ich bin Rentnerin der einstigen DBP

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lab61 17.12.2018, 11:54
14. Was soll der Satz

"Und die Straßen der Städte verstopfen." im Eileitungsabsatz?
Das liest sich fast so, als würde der Autor des Artikels den zunehmenden Paketlieferverkehr als Ursache für den Verkehrskollaps in den Städten ausgemacht haben wollen.

Dabei wäre eher das Gegenteil der Fall.
Man stelle sich nur vor, dass auch nur 25-30% der Artikel/Warne, die vom Versandhandel ausgeliefert werden, wieder direkt vom Kunden im Einzelhandel eingekauft würden, und dass der Käufer sich dafür ins eigene Auto setzen würde und sich selbst zum Einzelhändler seiner Wahl zu kutschieren. Bei 300 Paketen auf nur einen Zusteller, wären das dann an die 100 zusätzliche private Autofahrten in der Stadt.

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rad666 17.12.2018, 11:55
15.

Man stelle sich mal vor die Kunden würden alle mit dem eigenen Auto oder dem ÖPNV in die Stadt fahren um sich die Waren statt sie zu bestellen selbst zu kaufen.
Was das erst für einen Aufschrei gäbe. Stau bis zur Stadtgrenze und ein überforderter ÖPNV.
Da ist ein einziger Fahrer der 250 Pakete zustellt doch wesentlich Ökologischer (und auch Ökonomischer!).

Dass der auch von seinem Gehalt leben können muss steht außer Frage. Eigentlich, wie bei so vielen schlecht bezahlten Berufen... bei denen der Mensch nur noch als Kostenfaktor angesehen wird.

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schnubbeldu 17.12.2018, 11:55
16. sorry, aber ...

Zitat von SissyGerman
Der Anonymname hätte nicht Peter Mustermann sein können? O.k. also Ferhat Pamuk. Nach meine Erfahrung verplempern Ferhat und Kollegen aber einen großen Teil ihrer Zeit damit sich Zettel vorlesen zu lassen und nach dem Weg zu fragen, weil DHL und andere Paketdienste Leute beschäftigen, die so hat es den Anschein, direkt aus den Flüchtlingsheimen shanghait wurden. Da rächt sich die Geiz ist geil Mentalität der Arbeitgeber. Aber das ist ja noch nicht alles. Dazu kommen ja noch die Sklavenarbeiter der Paketlasterfahrer die irgendwo am Straßenrand kampieren, weil die Paketdienste nicht mal in der Lage sind Parkplätze für die LKW zur Verfügung zu stellen. Wie sich das alles mit Recht und Gesetz beträgt?
... Sie scheinen noch nicht die aktuelle Arbeitsmarktsituation wahrgenommen zu haben.

Es ist HEUTE nicht mehr leicht, entsprechendes Personal zu finden. Und ja, mir tun genau DIESE Leute leid. Für ein Hungerlohn verrichten sie knochenharten Job, jetzt kommen sogar noch die Witterungsverhältnisse und den Ansturm an Paketen hinzu, und bekommen dann noch solche undankwürdige Kommentare wie Ihren an den Kopf geknallt.

Für mich habe ich schon seit geraumer Zeit den Weg "anders" gefunden. Ich verschaffe mir über das Internet einen Überblick von Dinge des Lebens, die ich aktuell für notwendig halte, und schaue DANN, nachdem ich weiß was ich genau will, nach wo ich im unmittelbaren Umkreis dies direkt vom Händler/Markt/Dienstleister beziehen kann. Meistens kommt man auch noch mit Leuten ins Gespräch und ist hinterher froh, keinen Paketzusteller mit einer Einzelauslieferung zu belasten. Und selbst wenn mal ein Artikel in einer Filiale vor Ort nicht vorhanden ist, lasse ich es mir ggfs. direkt an eine ortsansässige Filiale liefern und hole dann paar Tage später meine gewünschte Ware ab.

Nicht umsonst sind heutzutage die LKW-Schlangen die rollenden Lager unseres Online-Bestellverhaltens. Darüber sollte man sich mal Gedanken machen.

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Puri 17.12.2018, 11:56
17. Ohje

"Die Ware kann wie gewohnt begutachtet und anprobiert werden - anschließend wird sie kostenfrei nach Hause geliefert und das Tütenschleppen bleibt erspart."

Chapeau, das vereint die Nachteile des Einzelhandels (Auswahl nur aus vorrätigen Gütern, persönliche Anreise, Umtausch nicht rechtlich vorgeschrieben) mit den Nachteilen des Versandhandels (verzögerte Lieferung, Anwesenheit zu Hause).
Da hat jemand genau verstanden wieso Leute heute alles online bestellen - damit sie die schönen Kartons zum Einpacken der Weihnachtsgeschenke nutzen können natürlich!

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triptychon5zehn 17.12.2018, 11:58
18.

Ich für meinen Teil kaufe grundsätzlich keine Weihnachtsgeschenke mehr, ob EInzelhandel oder Netz - die Preise für Dinge die ich gern hätte sinken nach Weihnachten eh nochmal weil weniger gekauft wird...es hilft wie immer: einfach mal nicht mitmachen.

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ihawk 17.12.2018, 11:58
19. Regeln des Marktes

Die Zustelldienste haben überhaupt nur die notwendigen Mitarbeiter, weil sie vom Jobcenter zu dieser menschenverachtenden Sklavenarbeit gezwungen werden.
Als die Post noch staatlich verwaltet wurde, war die Weihnachtsaushilfe ein gut bezahlter, gesuchter Job.

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