Forum: Wirtschaft
Paketzusteller zur Weihnachtszeit: Ausgeliefert
DPA

330 Millionen Pakete versenden die Deutschen zur Weihnachtszeit. Jedes Jahr werden es mehr. Die Zusteller leiden unter der hohen Belastung und der schlechten Bezahlung. Und die Straßen der Städte verstopfen. Wie kommen wir daraus?

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@bikingsinglecrank 17.12.2018, 12:05
30. da bleibt nichts mehr...

Schreiber 1. - 5. haben alle Argumente auf den Schirm gebracht, Forum kann geschlossen werden. Bringt doch bitte nicht immer Kopien der gleichen Artikel. Themen die nie abgeschlossen wurden: Wiederaufbau von Aleppo und anderer syrischer Städte, Bürgerversicherung vs. aktuelles KV System, Griechenland wieder stabil im Euro, ist die NSA noch immer am Kanzlerphone, wann wird die A20 fertiggebaut. Es gäbe zig Themen und Ihr schreibt alle dasselbe.....

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Marvel Master 17.12.2018, 12:07
31.

Der Beitrag Nummer 4 bringt es eigentlich auf den Punkt.
Die Paketboten könnte man entlasten wenn sie nach Stunden bezahlt werden.

Und man könnte die Zustellung preislich staffeln.

Pakete an die Filiale kosten 4 Euro
Pakete an die Packstation/Tankstelle kosten 5 Euro
Pakete an die Haustür 9 Euro.

Das würde bestimmt was bringen weil es sicher viele
gibt, die sparen wollen und eh nach der Arbeit bei der Tankstelle/Packstation
vorbei kommen.
Vermutlich könnte man damit auf einen Schlag bis zu 60% der Hauszustellungen abstellen.

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Frust 17.12.2018, 12:07
32. Parkmöglichkeiten

Wie wäre es denn mit Parkmöglichkeiten in der Nähe von Geschäften? Ich bestelle online, weil ich die ewige und oft vergebliche Parkplatzsuche satt habe. Und in teuren und überfüllten öffentlichen Verkehrsmitteln kann man Einkäufe auch eher schlecht transportieren.

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Das Pferd 17.12.2018, 12:08
33.

Zitat von schnubbeldu
... Sie scheinen noch nicht die aktuelle Arbeitsmarktsituation wahrgenommen zu haben. Es ist HEUTE nicht mehr leicht, entsprechendes Personal zu finden. Und ja, mir tun genau DIESE Leute leid. Für ein Hungerlohn verrichten sie knochenharten Job, jetzt kommen sogar noch die Witterungsverhältnisse und den Ansturm an Paketen hinzu, und bekommen dann noch solche undankwürdige Kommentare wie Ihren an den Kopf geknallt. Für mich habe ich schon seit geraumer Zeit den Weg "anders" gefunden. Ich verschaffe mir über das Internet einen Überblick von Dinge des Lebens, die ich aktuell für notwendig halte, und schaue DANN, nachdem ich weiß was ich genau will, nach wo ich im unmittelbaren Umkreis dies direkt vom Händler/Markt/Dienstleister beziehen kann. Meistens kommt man auch noch mit Leuten ins Gespräch und ist hinterher froh, keinen Paketzusteller mit einer Einzelauslieferung zu belasten. Und selbst wenn mal ein Artikel in einer Filiale vor Ort nicht vorhanden ist, lasse ich es mir ggfs. direkt an eine ortsansässige Filiale liefern und hole dann paar Tage später meine gewünschte Ware ab. Nicht umsonst sind heutzutage die LKW-Schlangen die rollenden Lager unseres Online-Bestellverhaltens. Darüber sollte man sich mal Gedanken machen.
Ja, die LKW sind die Lager, und daran muß sich etwas ändern.
Aber ihre lokalen Märkte haben sicher auch nicht alle Gleisanschluß, oder?

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DrWaumiau 17.12.2018, 12:10
34. Wie kommen wir das raus?

Diese Frage am Anfang hat mich spontan richtig sauer gemacht. Zum Glück geht der Artikel ja doch noch darauf ein, kurz wenigstens: Paketshops! Das jeder Schnürsenkel dem Kunden zuhause persönlich in die Schuhe gezogen wird ist ein einziger, gigantischer Schwachsinn. bestimmt 95% der Lieferungen sind klein und leicht genug, damit die Leute sie in ihrem Stadtteil irgendwo abholen können. Ich würde wetten dass der erste Paketdienstleister, der das kapiert, mit so einem Konzept einen Riesenerfolg hätte, zumal die Portokosten dann vielleicht sogar etwas niedriger ausfallen könnten. Nur einen darf man natürlich nicht fragen: Die Gewerkschaften. Die würden lieber noch zigtausend weitere Leute einstellen, die dann einen unsinnigen, umweltschädlichen, die Städte verstopfenden Job machen können (deswegen sind die ja auch gegen das Grundeinkommen).

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Lobhudel 17.12.2018, 12:10
35. Die Lösung heißt: Trinkgeld !

Leider ein völlig aus der Mode gekommenes Relikt früherer Zeiten. Als dem im 3. Stock wohnenden Paket-Kunden ist mir die "Dienstleistung" des Paket-Boten immer 1-2 Euro wert - zumal ich ja von der "Gratislieferung" profitiere. Und ob der "Kollege" sein Trinkgeld versteuert oder nicht, ist mir schnuppe - Amazon tut's ja auch nicht.

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Kezman9 17.12.2018, 12:11
36. @SissyGerman #1

Der Name Peter Mustermann würde nicht passen. Denn ich hab seit Jahren keinen Zusteller gesehen der Deutscher ist und 2. würde auch kein Deutscher den befristeten Job für den Lohn nicht machen. Seien sie froh es Hakans und Orhans gibt, die dem Hans die Briefe und Pakete zustellt.

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krautrockfreak 17.12.2018, 12:12
37. Einfache Lösung: den Transport massiv verteuern! Jedes Paket muss das

Doppelte kosten, mindestens. Die Mehreinnahmen kommen dann auch wirklich den Zustellern zu gute, d. h. Mindestlohn > 15 €. Keine kostenlosen Rücksendungen mehr, damit dieser Bestellwahnsinn aufhört.
Also, woran hapert es? An der Lobby vielleicht, die ihre riesigen Gewinne dahin schmelzen sieht? Die Politik könnte bei uns alles regeln, allein der Wille fehlt. Problem erkannt, Lösung klar vor Augen - und nichts passiert....wie immer!

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manicmecanic 17.12.2018, 12:12
38. mieser geht immer noch

Ich habe wenn ich nichts besseres fand immer genau solche Jobs getan nur leider immer bei den absoluten Minusfirmen.Die Speditionsjobs wo man Stückgut fährt.Für Unwissende,das sind dann KFZ die man mit dem alten FS 3 fahren darf und der FahrSchleppsklave dann ohne Ladehilfen das Zeugs mit einzelnen Gewichten von bis zu 40 kg bis unter die Decke stapelt bis die erlaubten ca 3 Tonnen max drauf sind.Und ja,es gab einige 7,5 Tonner die man so beladen durfte.Gegen die Firmen sehen DHL etc. mit ihren Arbeitsbedingungen noch echt gut aus.Da fallen einem am Ende des Tags dann schon mal Waren aus der Hand wenn man an einem schlechten Tag vor Arbeitsende schlapp ist.Wer dann nicht schnell genug aus dem Weg geht ist schon mal am nächsten Tag arbeitsunfähig und der Chef macht einen noch doof an,das ist dann die extraBezahlung.Schlimmster Job den ich gemacht habe,und man ist auch noch der Doof vom Dienst für die meisten denen man bei der Arbeit begegnet.

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Lobhudel 17.12.2018, 12:12
39. Wenn Sie sich nur selbst beschenken...

Zitat von triptychon5zehn
Ich für meinen Teil kaufe grundsätzlich keine Weihnachtsgeschenke mehr, ob EInzelhandel oder Netz - die Preise für Dinge die ich gern hätte sinken nach Weihnachten eh nochmal weil weniger gekauft wird...es hilft wie immer: einfach mal nicht mitmachen.
... ist das sicher DIE LÖSUNG.

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