Forum: Wirtschaft
Paketzusteller zur Weihnachtszeit: Ausgeliefert
DPA

330 Millionen Pakete versenden die Deutschen zur Weihnachtszeit. Jedes Jahr werden es mehr. Die Zusteller leiden unter der hohen Belastung und der schlechten Bezahlung. Und die Straßen der Städte verstopfen. Wie kommen wir daraus?

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touri 17.12.2018, 12:26
50.

Zitat von vrdeutschland
Man könnte z.B. die kostenlose Rücksendung einstellen. Ja , jetzt kommt wieder das Argument, dass irgendeiner das anbietet und deshalb man nicht durchhalten könnte. Man könnte die Fahrer nach Stunden bezahlen und nicht nach abgelieferten Paketen. Macht man auch nicht, ok ... Man könnten die Ablieferung an eine Tankstelle vereinbaren, die haben tw. 24h auf und könnten ein Lager mit den Paketen füllen, Hauslieferung kostet 10 EUR Aufschlag. Macht man auch nicht, Tja, dann beschwere sich keiner. Dann ist doch alles gut.
Und dann fahren alle mit ihren Autos zu der Tankstelle, anstatt das ein Paketauto eine tour fährt...

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forumgehts? 17.12.2018, 12:27
51. Mit

Zitat von SissyGerman
Der Anonymname hätte nicht Peter Mustermann sein können? O.k. also Ferhat Pamuk. Nach meine Erfahrung verplempern Ferhat und Kollegen aber einen großen Teil ihrer Zeit damit sich Zettel vorlesen zu lassen und nach dem Weg zu fragen, weil DHL und andere Paketdienste Leute beschäftigen, die so hat es den Anschein, direkt aus den Flüchtlingsheimen shanghait wurden. Da rächt sich die Geiz ist geil Mentalität der Arbeitgeber. Aber das ist ja noch nicht alles. Dazu kommen ja noch die Sklavenarbeiter der Paketlasterfahrer die irgendwo am Straßenrand kampieren, weil die Paketdienste nicht mal in der Lage sind Parkplätze für die LKW zur Verfügung zu stellen. Wie sich das alles mit Recht und Gesetz beträgt?
dem geltenden Gesetz vertragen sich die herrschenden Zustände recht gut. Mit dem Recht und gar dem Rechtsempfinden der nichtpaketversendenden Bürger schon weniger. Aber was soll's? Der Markt wird das - wie immer - regeln.

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dirkozoid 17.12.2018, 12:27
52. Entfristen? So ein Quatsch

Dafür kommt doch ein Zuwanderungsgesetz, damit so etwas nicht passiert oder am Ende noch die Löhne steigen. Wäre ja noch schöner, dass die Arbeitgeber mehr bezahlen müssen, um Leuten ihre Knochenjobs schmackhaft zu machen.

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HuFu 17.12.2018, 12:27
53.

Zitat von vrdeutschland
Man könnte z.B. die kostenlose Rücksendung einstellen. Ja , jetzt kommt wieder das Argument, dass irgendeiner das anbietet und deshalb man nicht durchhalten könnte. Man könnte die Fahrer nach Stunden bezahlen und nicht nach abgelieferten Paketen. Macht man auch nicht, ok ... Man könnten die Ablieferung an eine Tankstelle vereinbaren, die haben tw. 24h auf und könnten ein Lager mit den Paketen füllen, Hauslieferung kostet 10 EUR Aufschlag. Macht man auch nicht, Tja, dann beschwere sich keiner. Dann ist doch alles gut.
Kann man alles machen. Doch WEM ist damit geholfen? Doch nicht dem Zusteller! Das ist doch eine naive Denke, dass, wenn man vorne MEHR Geld reinsteckt, es HINTEN auch wieder rauskommt! WER macht die Gewinne? Doch nicht der Arbeitnehmer, der wenn er z.B. weniger Pakete dadurch bekommen würde, würde er einfach den Nachbarbezirk mitmachen! Vollauslastung des MA nennt man das schlicht!

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HuFu 17.12.2018, 12:28
54.

Zitat von Rechtschreibprüfer_der
Ich als Kunde habe einen Vertrag mit dem Paketdienst und nicht mit dem Fahrer.
Zumeist eigentlich eher mit dem Händler, oder? ;)
Wenn man Pakete nicht direkt privat versendet....

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altais 17.12.2018, 12:29
55.

Hab ich die Idee von "SMS-StadtMarketing Stadtlohn" richtig verstanden? Die nehmen Einem also das Tütentragen ab und verdoppeln glich mal die Umweltbelastung. Kunde fährt zum Laden, probiert, fährt nach Hause. Lieferant fährt dann zum Kunden und liefert das gekaufte Stück? Das soll Logistik-Probleme lösen?

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Sibylle1969 17.12.2018, 12:29
56.

Der Trend, sich jeden Kleinscheiss liefern zu lassen, anstatt sich mal selbst auf den Weg zu machen, am besten zu Fuß oder per Fahrrad, wenn nicht gerade sehr schwere Sachen kaufen will, ist aus mehreren Gründen bedenklich. Gerade erst kündigt Starbucks an, nun auch heißen Kaffee ausliefern zu wollen. Der stationäre Einzelhandel stirbt einen langsamen Tod, Abertausende Billiglöhner arbeiten stattdessen in der Logistikbranche, und die Gewinne streichen Amazon & Co ein. Zudem die Verkehrsprobleme durch Lieferwagen in der Stadt. Vorschläge: Pro Stadtteil liefert nur genau ein Paketdienst die Pakete bis an die Haustür, egal über wen versandt wurde. Hier können die Paketdienste ruhig kooperieren. Die Paketzusteller müssen besser bezahlt werden, und die dann höheren Versandkosten sollten an die Kunden weitergegeben werden. Zustellung per Lastenfahrrad von dezentralen Depots aus halte ich für eine gute Idee, vor allem in den Stadtteilen mit Parkplatzknappheit, wo die Lieferwagen gerne mal Fußgänger- und Radfahrergefährdend oder verkehrsbehindernd parken. Im Übrigen beteilige ich mich schon seit Jahren nicht mehr an dem weihnachtlichen Konsumwahn. Das kann ich nur empfehlen. Einfach die Lieben nur zum Geburtstag beschenken, und man hat vor Weihnachten null Stress. Zumindest unter Erwachsenen sollte das kein Problem sein.

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Barças Superstar 17.12.2018, 12:29
57. Optimierungspotenzial

Der Anzatz mit den Zustelldiensten ist richtig - ich bestelle auch lieber, als dass ich für jedes Einmachgummi 20 km fahre und 20 Euro Parkgebühren zahle. Verdichtung bedeutet immer mehr Effizienz, das gilt auch in der Logistik.
Einzig der Verpackungswahn kennt keine Grenzen. Die Papiertonne müsste gefühlt drei mal so oft geleert werden, bzw. wir haben schon die "Golden-Membership-Card" beim örtlichen Wertstoffhof.

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varphi 17.12.2018, 12:30
58. Ein Gejammer

Ist doch super dass es was zu tun gibt! Lieber diese Branche ausbauen. Ich brauche keinen Media-Markt. In anderen Ländern klappt das Liefern übrigens wunderbar. Es wäre gut mal weniger in D zu jammern sondern mal ENDLICH wieder zu machen, bevor die ganze Deutsche Wirtschaft hinüber geht.

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cyoulater 17.12.2018, 12:30
59. @prix64

Zitat von pirx64
Weil 5 Paar Schuhe durch die Gegend gekarrt werden, z.B. Man lässt sich3 Paar kommen, eines passt im Idealfall und 2 gehen wieder kolo zurück. Das ist der Irrsinn, die 5fache Menge ist unterwegs.
Eben! Vielleicht könnte man, wenn einen die Zustände stören, über das eigene Konsumverhalten nachdenken. Man muss wirklich nicht jeden Mist im Internet bestellen - und nein, es wohnt auch nicht jeder in dem im Forum immer vielzitierten Kaff ohne ÖPNV oder in Stadt mit totaler Servicewüste im Einzelhandel. Das sind in meinen Augen viel zu oft Scheinargumente. Es sind nicht immer nur die großen, schweren und sperrigen Sendungen, die durch die Lande gefahren werden und für dieses irrsinnige Aufkommen an Zustellungen sorgen, sondern all der Kleinkram, den man sich mit einem schnellen Klick im Internet bestellen und dann gerne auch, bei Nichtgefallen, wieder zurücksenden kann. Oder eben wie Sie schon schreiben, die Klamotten, Schuhe, etc., die in verschiedenen Größen bestellt und wieder retourniert werden. Der Kunde hat es in der Hand.

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