Forum: Wirtschaft
Pannen bei Aufträgen im Regionalverkehr: Bahn muss fast 1,2 Milliarden Euro Strafe za
DPA

Nicht nur Reisende, sondern auch Auftraggeber im Regionalverkehr sind Verspätungen und Zugausfälle bei der Bahn leid: Der Konzern muss Geschäftspartnern laut einem Bericht fast 1,2 Milliarden Euro Strafe zahlen.

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vantast64 02.01.2019, 15:07
1. Ich wäre der Bahn sehr dankbar, wenn sie noch einige Sitzplätze

im Kölner Hauptbahnhof einrichten könnte, denn mit 74 Jahren und schwerer Tasche ist der Aufenthalt auf niedrigen Schutzrohren sehr
unbequem und unwürdig. Was werden wohl Ausländer denken?

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K. Behnert 02.01.2019, 15:12
2. Ein bewährtes Mittel....

um solche Pannen zu beheben wäre doch, bekannte Politiker - aus welchen Ressort auch immer - dorthin zu versetzen. Zum Beispiel wären da Namen, die sich als Kenner des des Fachs schon Verdienste erworben haben, wie z. B. Dobrint oder sein Vogänger oder Nachfolger. Das sind doch alles hoch kompetente Leute. Und darüber hinaus hätte man diesen um das Wohl des Volkes verdienten Herrschaften eine sichere finanzielle Absicherung verschafft. Man lässt doch schliesslich seine Freunde nicht draussen im Regen stehen. Das wäre doch wohl gelacht, wenn solche gebündelte Kompetenz nicht in der Lage sein sollte, die anstehenden Probleme zu beheben.

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Anandamid 02.01.2019, 15:34
3. Mehdorn war zwar ein Unsympathling wie er im Buch steht

...mit napoleonischen Zügen, aber die Pünklichkeit verbesserte sich langsam. Sehr langsam. Aber seit er weg ist, verschlechterte sich die Pünklichkeit schnell und Chaos ist jetzt praktisch immer. Für Berufstätige unannehmbar.
Dazu kommen noch korrupte Kriminelle, die nicht dazu in der Lage sind, Züge passend zum Bahnhof zu bestellen.
Letzteres ist ein anderes, aber dennoch ernstes Thema, weil der Steuerzahler dafür doppelt bezahlen muss.

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derhey 02.01.2019, 15:50
4. Leider

noch viel zu wenig wobei es schon eine crux ist: Zwar hat die Bahn Einnahmen aber die Strafen werden wohl aus Steuermittel bezahlt werden müssen. Bei der Bahn wünschte ich mir amerikanische Verhältnisse - einfach die an der Spitze und in der Mitte feuern, hochkant.

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chillervonnatur 02.01.2019, 15:54
5. achso

Die Länder und Kommunen bekommen Geld für Verspätungen, kein Wunder das man als Jahreskarteninhaber unter 24h Verspätung nichts bekommt, wenn da eh schon doppelt kassiert ist. Sauerei sowas (tut mir Leid, aber das ist es), da sollte lieber geregelt sein wie zahlende (!!!) Kunden entschädigt werden, statt der "Auftraggeber", die das Geld dann natürlich wieder ganz ohne jede Zweckbindung raushauen dürfen.

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didoma 02.01.2019, 15:56
6. So wird aus dem Goldessel

Die Sorgenmarie, statt die Gewinne von damals für die Zukunft zu investieren wurde das Geld lieber dem Vermögen der Auktoniäre zugefügt sprich dem Bundeshaushalt um da schön dazustehen. Gleiches Befürchte ich bei den Krankenkassen und Rentenkasse. Statt langfristig zu denken nur kurz gedacht und dem kleinen Mann vorgemacht das man was für ihn gesenkt hat. Statt die Steuern zu vereinfachen und gerechter machen

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DianaSimon 02.01.2019, 15:58
7. Expeditionen ins Ungewisse

Nach gemachten Erfahrungen gehe ich nur noch mit Rucksack mit Verpflegung, Getränken, Kopftuch und warmer Strickjacke auf Reisen und natürlich mit genügend Lesestoff für Stunden. Als Kind bin ich mit dem Zug zur Schule gefahren und habe mir immer Verspärungen gewünscht. Damals bekam ich sie nicht, mit einer Ausnahme in einem sehr kalten und schneereichen Winter in den 60er Jahren. Dafür bekomme ich sie jetzt.

Zudem sind Verspätungen schon im Fahrplan eingepreist. Wenn man die Ankunfts- und Abfahrtszeiten vergleicht, wird sofort klar, daß die Zwischenzeit niemals zum Ein- und Aussteigen reicht. Es dürfte doch heute kein Problem mehr sein, die Ein- und Aussteigezeiten realistisch zu erfassen. Mir kommt es nicht auf tolle kurze Reisezeiten auf dem Fahrplan an, die dann nie eingehalten werden. Mir sind realistische Fahrpläne lieber.

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bigroyaleddi 02.01.2019, 16:01
8. So, jetzt haben wir den Salat

oder besser, jetzt haben wir die Marinade der bahntechnischen Verkommenheit. Ausgelöst durch die hemmungslose Privatisierung. Den Ausführungen von Nr. 2 K. Behnert hier im Forum ist eigentlich nichts hinzuzufügen. Schickt sie dorthin, diese Verweser der öffentlichen Beteiligungen.

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urbanism 02.01.2019, 16:05
9. unter dem Strich muss der Steuerzahler bezahlen

Naja, unter dem Strich hat die Strafen ja wohl der Steuerzahler zu bezahlen. Schließlich ist der Bund 100%iger Anteilseigner der Bahn. Und die nächsten Zuschüsse vom Bund kommen bestimmt.

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