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Paradise Papers: Warum der Kampf gegen die Steuerflucht so lasch ist
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Die Paradise Papers offenbaren die Steuertricks von Reichen und Konzernen. Eigentlich sollten Schlupflöcher längst geschlossen sein. Doch die Politik zeigte sich zahm - allen voran Wolfgang Schäuble.

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wburger271 07.11.2017, 00:41
80. 1 + 1

War es nicht ebenfalls Schäuble, der vor wenigen Jahren schwere Bedenken gegen den Aufkauf von Steuersünder-CDs aus der Schweiz durch deutsche Steuerfahnder äußerte? Wieviel ergibt nochmal 1 + 1 ? ..............

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heinrich.busch 07.11.2017, 01:55
81. Wo ist das Problem!?

Den kleinen Handwerker oder Ingenieur hat man dich in Luxemburg, Liechtenstein oder in der Schweiz bei den Hammelbeinen. Das klappt, auch dank krimineller Energie beim Steuer CD Beschaffen excellent.
Alles Andere ist doch gar nicht wirklich vorgesehen. Da wird nur Augenwischerei betrieben .Das Volk murrt, aber kann selbst mit Wahlzetteln kaum wirklich Politik beeinflussen.

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Grundrechte 07.11.2017, 02:19
82. Gerechtigkeit

ist vor allem eins: Nicht nur nach eigenen Maßgaben ermitteln, sondern vor allem rechtliches Gehör gewähren. Das macht es hierzulande so lebenswert. Dass der Mensch sich verteidigen kann bevor er verurteilt wird. Das war nicht immer so, und die Republik zeichnet sich aus dadurch, dass sie dieses grundlegende Menschenrecht respektiert. mfg ledererlaw.de

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Miere 07.11.2017, 02:43
83. Auch das gehört zum Race to the Bottom.

Luxemburg hat es gemacht, Irland macht es, Malta macht es. Es gibt einen enormen Anreiz für Staaten, sich mit Steuern zu unterbieten. Genauso wie es einen großen Anreiz gibt, sich mit Lohnkosten und/oder Umweltauflagen zu unterbieten. Globalisierung ist nicht per se toll.

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JochenHe 07.11.2017, 05:06
84. Nicht lasch

Er ist nicht lasch, er ist nur einfach unmöglich. Der sogenannte Kampf gegen Steuerflucht ist ein Kampf gegen den urmenschlichen Willen zur Freiheit, gegen Verbote und gegen Bevormundung. Dieser Kampf startete bereits in der Antike und hat noch nie funktioniert, genauso wenig wie man Gold und Prostitution verbieten kann. Seit einigen Jahren gibt es sogar neue Instrumente die diesem Kampf noch mehr trotzen, wie Bitcoin und Vertcoin.

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tomrobert 07.11.2017, 05:42
85. Der neue Parlamentspräsident

Witz der Geschichte, das jener, der alles vereitelt hat die Steuerhinterziehung zu beseitigen, jetzt Präsident der Bundestages ist. Das Regime setzt ihrer Korruption die Krone auf.

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zzzzxy 07.11.2017, 06:22
86. Sorry, isle of man.

Kann man ja mal durcheinanderkommen bei all den traditionellen strandräuberbuden.
Warum ist helgoland eigentlich keine steueroase, dann würden wenigstens die umständlichkeiten für heimische steueroptimierer wegfallen...

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karljosef 07.11.2017, 06:32
87. Ob unsere politische

Zitat von grommeck
Politiker sind Handlanger! Schäuble und CumEx sind der Beweis.
[i]"Elite"[/], allen voran Schäuble, wirklich nicht in der Lage ist, diese Milliardenlöcher zu stopfen?

Ober ob sie es einfach nur nicht will?

Bei den Hartzern klappt es doch vorzüglich, auch minimale Beträge einzutreiben!

Fragende Grüße

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K:F 07.11.2017, 06:34
88. Schäuble ist eine Marionette des Kapitals

Schäuble schont mit allen Mitteln das Großkapital, die Industrie ja die Wirtschaft. Das es zu einbem Mindestlohn in Deutschland kommen konnte, war Schäubles Verdienst nicht. Schäuble war ein Gegner des Minestlohns. Schäuble und die CDU hat die Wirtschaft regelmäßig geschont. Nach dem Motto, sonst gehen die in andere Länder. Es ist immer noch besser, den kleinen Mann zu melken, als die Großen zu angemessenen Lasten zu verpflichten. Und erpressbar sind unsere Politiker immer. Arbeitsplätze! Dabei haben wir nicht genügend Facharbeiter. Womit also will das Kapital noch drohen? Sollen die doch gehen. Mal sehen wie die politische Stabilität in Drittweltstaaten so ist.

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Rumpelteazer 07.11.2017, 06:59
89. Steuerfahnder (nochmal)

Verzeihen Sie, falls es bereits eingeworfen wurde (ich habe mich jetzt nicht durch alle 13 Seiten gearbeitet), aber es besteht ja quasi kein Anreiz um Steuerfahnder einzustellen. Diese müssen meines Wissens größtenteils von den einzelnen Ländern eingestellt werden, während bei Erfolg hauptsächlich der Bund profitiert. Insofern fehlt für die konkret Verantwortlichen der positive Effekt, was dann zu Unterbesetzung führt.
Ich fände es mal spannend zu lesen, wie viel Gewinn für die Gesellschaft durch einen einzelnen Steuerfahnder erzielt wird und ob und wie viel es bewirken würde, wenn man den Fahnder gleich vom Profiteur bezahlen lassen würde im Sinne des Anreizes, mehr Stellen dort zu schaffen. Vielleicht könnt Ihr das mal aufgeschlüsselt durchrechnen (lassen), lieber Spiegel?

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