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Passagierzahlen: Germania-Pleite trifft ostdeutsche Flughäfen hart
DPA

Die Insolvenz der Fluglinie Germania sorgt an Regionalflughäfen für ein massives Minus, besonders in Ostdeutschland. An den Airports in Erfurt und Rostock geht die Passagierzahl um rund die Hälfte zurück.

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akhora 08.07.2019, 10:59
1. Subventionen für Klimakiller

Dass der Flugverkehr aus dem Subventionshimmel auf den Boden der Tatsachen kommt ist gut fürs Klima. Der Angst, dass Regionen dadurch "abgeschnitten" werden könnten, sollte durch Stärkung der öffentlichen Verkehrsmittel entgegengewirkt werden, nicht durch die Diskussion um weitere Subventionen für eine überholte Technologie.

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latrodectus67 08.07.2019, 11:08
2. Aufschrei?

Und warum gibt es hier keinen #Aufschrei der Klimakrieger? Warum braucht Deutschland mehr als 3 oder maximal 4 Flughäfen? Frankfurt, Düsseldorf, München und sofern jemals fertig, Berlin?
Alles andere kann mit der Bahn erledigt werden. Und diese regionalen Flugwitze können geschlossen werden. Damit würden die Staatskassen entlastet werden.
Eventuelle Freistellungen könnten sozialverträglich wieder dem Arbeitsmarkt zugeführt werden, der ja ohnehin händeringend nach neuen Mitarbeitern sucht.
Greta übrigens bereist Europa mit der Bahn, nicht mit dem Klimakiller Flugzeug dessen klimavernichtendes Benzin auch noch subventioniert, da nicht besteuert, wird.

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Markus Landgraf 08.07.2019, 11:09
3. Airlines sind eben nicht alles

Kleinere, dezentrale Flughäfen sind gut beraten, nicht nur auf Airlines, sondern auch auf die allgemeine Luftfahrt zu setzen. Es gibt tolle positive Beispiele in Osteuropa, wie man es richtig macht. Die allgemeine Luftfahrt erfährt leider seid Jahrzehnten eine Kosten- und Regulierungsexplosion. Schade für die Luftfahrt.

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hman2 08.07.2019, 11:21
4.

"Am Regionalflughafen Rostock-Laage rechnet die Geschäftsführung in diesem Jahr mit etwa 150.000 Passagieren, das wäre ein Rückgang um rund 50 Prozent. "

Dieses Jahrsaufkommen fertigen die großen Flughäfen an EINEM EINZIGEN TAG ab. An jedem einzelnen Tag. Da kann es nicht verwundern, dass die kleinen nur mit Subventionen überleben. So schlimm das für die dort arbeitenden Menschen sein mag, aber offenbar brauchen diese kleinen Städte keinen Flughafen...

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Mertrager 08.07.2019, 11:28
5. Es trifft auch die Kunden

Denn es gibt für einige Ziele keine vergleichbaren Angebote.

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Eulenspiegel 13 08.07.2019, 11:29
6. Regionalflughäfen....

….sind doch der reinste Unfug ! In den allermeisten Fällen befinden sie sich dort, wo es gute bis hervorragende Bahnverbindungen gibt.
Aufwachen ! Ende mit Kurzstrecken- und Kurzzeit- und Inlandflügen !
Das gilt natürlich nicht nur für Deutschland.

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WellnessGrüner 08.07.2019, 11:29
7. Zusperren

Nicht profitabel und auch volkswirtschaftlich nicht sinnvoll. Letzteres gilt auch für andere Flughäfen. Würde Kerosin gerecht besteuert, dann würde der vernünftigere Schienenverkehr endlich mal wieder in den Fokus rücken....

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bestpiet 08.07.2019, 11:39
8. Kassel-Calden ist die schlimmste Sünde...

...300 Mio. Euro in den Sand gesetzt, obwohl man schon zum Beginn wusste, dass der Billigfliegerboom ein Ende fand. Außerdem ist Kassel perfekt an das bundesweite ICE-Netz angeschlossen und in 55 km Entfernung Luftlinie steht ein funktionierender alternativer Regionalflughafen bereit: Flughafen Paderborn-Lippstadt.

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migampe 08.07.2019, 11:52
9. ... und das ist, zumindest teilweise, gut so!

Zitat von Mertrager
Denn es gibt für einige Ziele keine vergleichbaren Angebote.
Rückgang der Passagierzahlen wäre insoweit eine postive Nachricht, wenn daraus ein tatsächlicher Verzicht auf Flüge resultiert. Und was sind "vergleichbare Angebote"?
Wie sieht es überhaupt mit der Nutzung des Gehirns aus? Müssen wir jederzeit überall hinfliegen und uns "einen Dreck" um die lebenswerte Zukunft unserer Nachkommen scheren? Ich hätte kein Problem damit, wenn kein Flug unter 1.000 EUR zu haben wäre. Wo ich mit Bus oder bahn nicht hinkommen kann - da will ich einfach nicht hin! So einfach kann das Leben sein.....

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