Forum: Wirtschaft
Pekinger Ökonom zum Handelsstreit: "Die Amerikaner tun mir leid"
Privat

Der Handelsstreit zwischen den USA und China spitzt sich immer weiter zu. Der Pekinger Ökonom Mei Xinyu sieht die Schuld bei den Amerikanern - und spricht von einem möglichen "Finanzkrieg" mit unvorstellbaren Folgen.

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charly25 20.06.2018, 10:56
1. tolles Interview

typisch chinesisch, viel Gerede, keine Antworten, keine klaren Aussagen. typischer Parteisoldat. da haette der Interviewer mal nachhaken sollen.

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franxinatra 20.06.2018, 10:57
2. Was mich wirklich beunruhigt

ist der Umstand, dass das Interview meine gewonnen Ansichten über die Gemengelage eigentlich nur bestätigt; sind die USA wirklich eine Volkswirtschaft, oder nur die Beute einer Gruppe von habgierigen Wirtschaftsmarodeuren ohne patriotisches Ehrgefühl?

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G. Whittome 20.06.2018, 11:02
3. Chinesische Arroganz

In den 80er Jahren spürte man häufig den chinesischen Minderwertigkeitskomplex bei gleichzeitiger angenommener kultureller Überlegenheit (z.B. den nationalen Minderheiten gegenüber). Hab ich mir schon damals gedacht, dass wenn sie mal wirtschaftlich und technologisch aufholen, dass sich das schnell in Arroganz verkehren wird. Das sieht man deutlich bei diesem Herrn, der den entscheidenden Fragen im Übrigen vollständig ausweicht.

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hansw 20.06.2018, 11:04
4. China - USA

Der Herr Mei Xinyu war in dem Interview sehr souverän und seine Argumente sassen. Das Rennen um den anhaltenden Spitzenplatz im Handel auf unserem Planeten ist wohl zugunsten Chinas gelaufen. Es wird langsam Zeit, sich mit der Geschichte dieses Riesenlandes zu befassen. Einen chinesischen Elektro-Scooter habe ich schon gekauft. Der ist einfach gebaut, fährt aber hervorragend und war im Einkauf sehr viel günstiger als europäische Produkte. Ausserdem schmeckt erstklassiges chinesisches Essen mindestens so gut wie französisches.

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andreasreiter 20.06.2018, 11:06
5. Die USA sind ein protzender Scheinriese

Die USA sind ein Scheinriese auf tönernen Füßen der nur noch mit den Krücken der Auslandsverschuldung laufen kann. Sollte China aufhören Geld in die USA zu pumpen und ihre Staatsanleihen massiv auf den Markt verschleudern würde das System sehr schnell kollabieren. Leider mit sehr üblen Folgen nicht nur für die Amerikaner sondern auch für die ganze Welt.

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larsmach 20.06.2018, 11:07
6. Waren zu importieren statt zu produzieren... war Amerikas Entscheidung

Es ist wohlfeil, der Welt Exportüberschüsse vorzuwerfen, wenn es eigener Entscheidung und Willensbildung geschuldet war, Produktivität und Arbeit teuer zu machen und Finanzspekulation zu entlasten. Die USA haben das über lange Zeit getan (wie auch einige Staaten Europas) - und jammern nun über das unvermeidliche Ergebnis dieses Tuns. Chinas Unternehmen investieren häufig zweistellige Raten ihrer Umsätze in Forschung und Entwicklung (Vergleich Deutschland: Meist einstellig). Die Patente für unsere weit verbreiteten Faden-LED Glühbirnen, gehören völlig rechtmäßig zwei Konzernen: Zwei chinesischen Konzernen!

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marialeidenberg 20.06.2018, 11:09
7. Alles gut und schön, der Mann hat recht.

Wahr ist aber auch, das Begriffe wie Copyright, Patentrecht, Musterschutz, Geistiges Eigentum in China keine besondere Wertschätzung genießen.

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bigroyaleddi 20.06.2018, 11:09
8. Tja, und jetzt?

bekommen wir offiziell einen Handelskrieg? Oder müssen wir noch warten, bis der DT die weiteren 200 Mrd. Zölle aktiviert? Jeder weiß nun doch, dass dieser Typ hohl dreht. Also lieber ein Ende mit #schrecken als ein Schrecken ohne Ende. Derzeit sieht es eher nach letzterem aus.

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mapcollect 20.06.2018, 11:12
9. China sitzt am kürzeren Hebel

denn die Abhängigkeit vom Export ist größer, als hier zugegeben wird. "auch andere Staaten haben ein Problem mit Chinas Wirtschaftspolitik, die eigene Unternehmen subventioniert, ausländischen Firmen den Marktzugang erschwert und sie zum Technologie-Transfer zwingt.". Interessant, wie auf diesen Vorwurf geantwortet wird und dann dem anderen der Start eines Handelskrieg vorgeworfen wird.

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