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Personalnotstand: Spahn fordert bis zu 3000 Euro im Monat für Pflegekräfte
DPA

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn will die Personalnot in der Pflege mit kräftigen Gehaltserhöhungen bekämpfen: "Anerkennung drückt sich nicht nur in Worten aus."

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willi.thom 16.07.2018, 09:11
1.

Der Ansatz ist richtig, denn man muß das Gehalt der Pflegekräfte mit den Gehältern anderer Berufsgruppen und deren Verantwortung für andere Menschen vergleichen. Von den exorbitanten Managergehältern ganz zu schweigen. In diesem Falle gilt: es gibt nichts gutes, außer man tut es. Das Merkel´sche Aussitzen und die Lobhudelei bei Besuchen von Pflegeheimen führt hier nicht zum Ziel.

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fleischwurstfachvorleger 16.07.2018, 09:16
2. Ein weiterer Beitrag

wäre es, Flüchtlinge, die eine Ausnildung in einem Pflegeberuf begonnen haben, nicht mehr abzuschieben und sich parallel über zu wenig Pflegekräfte bedauernd zu äußern.

Was ist mit dem Versprechen passiert 3 + 2 Drei Jahre Ausbildung plus zwei Jahre Bleiberecht?


Warum kann die Politik nicht mal anfangen ihre Versprechen auch einzulösen?

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eulenspiegel2k17 16.07.2018, 09:17
3. Verrückte Welt

Da braucht es einen CDU‘ler, um die Neoliberale Wendepolitik eines SPD‘lers zu korrigieren. Sicherlich wird die SPD davon nicht begeistert sein.

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Ralf1234 16.07.2018, 09:18
4. Neue Sterbekultur

Meines Erachtens brauchen wir wieder eine neue bzw. in Wahrheit sehr alte Sterbekultur. Es wird viel zu lange gepflegt. Wenn der Mensch nicht mehr in der Lage ist selbstständig zu essen, trinken, seine Notdurft zu verrichten, und seine Umgebung gar nicht mehr wahr nimmt, dann ist der Zeitpunkt für das Sterben gekommen. Hier noch auf Teufel komm raus wochenlang oder im Extremfall noch Jahre jemanden mit riesigem Aufwand am Leben zu erhalten finde ich gelinde gesagt unmenschlich. Auch wenn ich mir den Unmut vieler Kommentatoren zu ziehen werde, so sehe ich dass.

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muchacho80 16.07.2018, 09:19
5. 3000 Brutto

sind dem Großteil der kommenden Generation wirklich gut ausgebilder Krankenpfleger, meiner Erfahrung nach, noch zu wenig! In der Altenpflege und Ambulanten Betreuung derzeit nicht umsetzbar, ohne Beiträge zu erhöhen und Mindestlohngrenze in diesen Bereichen gesetzlich zu regeln. Andernfalls wird alles auf den Klienten abgewälzt werden müssen. Und wer kann sich das aus der breiten Bevölkerung noch leisten?

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geschneider 16.07.2018, 09:19
6. Für Herrn Spahn sind 3000 Euro

nur ein Taschengeld, das man nicht wirklich vermisst. Für die meisten Pflegebedüftigen sind 3000 Euro ein Traum.
Im wirklichen Leben ist es nun mal so, dass die zu Pflegenden ihre . Pfleger bezahlen müssen. Und deren Arbeitgeber und Chefs und das zugehörige Büro.
Fällt jemandem was auf?

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tommit 16.07.2018, 09:24
7. Bis zu

ist das in etwa so relevant wie bei den Internetprovidern?
2. Die Absicht zieht immer eine zwreite Frage nach sich:
Wer zahlt und über welchen Weg...

Absichtserklärungen ... allein für sich nichts wert..
Und die kritischste Frage hilft mehr Geld gegen Personalknappheit ?
Unser System versucht ja schon Eltern Kinder zu kaufen, eher als die Familie in der Gesellschaft anders zu stellen.

Unsere Antworten sind leicht unilateral geworden .. Mehr Geld
Aber mehr Geld wird den Wegfall von Pflegern innerhalb der Familie nicht abfedern können... selbst bei massiven EInstellungen und mehr Geld rechne ich höchstens mit Halten des Status Quo.

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DorisLang 16.07.2018, 09:25
8. Mindestlohn für Plegekäfte

Endlich mal was vernünftiges.
Eine Berufswahl wird ja auch insichtlich des zukünftigen Einkommens getroffen.
Um Menschen an den Beruf für Flüchtliche interessant zu machen, wäre zum Beispeil ein duales Deutschlernen. Einen halben Tag in der Pflege arbeiten und anschließend ein paar Stunden Deutsch lernen.
So wären sie mehr oder weniger gezwungen am Arbeitsplatz mit deutschen Kollegen und Patienten zu sprechen.
Vielleicht sollte auch eine gestaffelte Ausbildung möglich sein.
Ausbildung light für den Anfang für Hilfskräfte und noch nicht perfekten Deutschkenntnissen.
So ließe sich kurzfristig einiges erreichen.
Dann die Fachkraftausbildung mit der man, nach erfolgreichem Abschluss dann auch ein vernünftiges, der Leistung angemessenes Gehalt bekommt.

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wrkffm 16.07.2018, 09:28
9. Der Steuerzahler wird´s schon richten .

Dann werden die Pflegekosten für wohlhabende Privatzahler und den Kassen immens steigen. Oder/Und die Mehrkosten werden sodann dem Steuerzahler aufgebürdet; in Form von Subventionen für die Gehälter im Pflegebereich und die Betreiber können sich in Ruhe zurücklehnen.

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