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Personalpolitik: Bahn-Managerin sucht Führungskräfte mit "Angststörungen"
DPA

Eine Personalerin der Deutschen Bahn sagte auf einer Konferenz, sie stelle für Finanzaufgaben "gerne Zwanghafte" ein. Die Budgets seien besser und es gebe weniger Ärger.

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D0nJuAn 14.12.2014, 17:36
30.

Als jemand der im Finanzsektor arbeitet und Nachts öfter nicht schlafen kann wenn ich das Gefühle habe nicht 100% performt zu haben, widert mich das ganze an! Das ist Rekrutierung auf dem Rücken meiner Psyche!

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norman.schnalzger 14.12.2014, 17:40
31. Mehdorn?

Wie war das bei dem? Angststörung? Zwangsneurose oder doch bipolare Störung? oder einfach nur Winter als die Klimaanlagen ausfielen, oder doch ganz anders? häää, jetzt kenn' ich mich gar nicht mehr aus.

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medizin-horst 14.12.2014, 17:51
32.

Schulungskonferenz, schweizer Unternehmensberatung, Schütze-Kreilkamp, Topmanagerin der DB... Kann man die Frau überhaupt ernstnehmen?

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hotgorn 14.12.2014, 17:56
33.

Zitat von Herr Hold
Die Aussage lautet: bloß weil jeman eine Störung hat, kann er trotzdem ein wertvoller Mitarbeiter sein. Es gibt sehr viele Aufgaben, die von Menschen mit ausgefallenen Eigenschaften leisten, die ein "normaler" Mensch nicht so gut kann. Ein Forist sprach es schon an: Autisten werden gerne als Software-Tester eingestellt. http://www.heise.de/ct/artikel/Perfektionisten-mit-Spezialbegabung-1913822.html Man kann aber natürlich auch einfach alles schlechtreden. Auch eine Art von Störung, meistens aber nicht hilfreich. Obwohl, evtl. Im Risikomanagement oder Katastrophen-Forschung.
Die Aussage könnte aber auch lauten die Bahn sucht leicht formbare Idioten. Die Realität z.B. in Behindertenwerstätten sieht anders aus dort verdient jemand im Schnitt 180€ im Monat zur Sozialhilfe/Rente hinzu, dort müssen diese Menschen im schnelldurchlauf Konsumgüter zusammenbasteln. Die Aussage Menschen mit Angsstörungen können leichter zu Bahnmanagern werden stimmt einfach nicht und selbst wenn es so wäre ist es unfair denen gegenüber die weiter für 180€ im Monat malochen müssen.

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liborum 14.12.2014, 17:59
34. Sap

Stellt auf gewisse Positionen gezielt Menschen mit leichtem Autismus ein.

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BettyB. 14.12.2014, 18:02
35. Das ist ein Ding...

Seit wann müssen Menschen mit "guten Beziehungen" auch noch irgendwelche anderen Eigenschaften haben, beruhigend nur, dass es keine Fachkenntnisse sind...

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Bio4Life 14.12.2014, 18:05
36. Welcher Idiot stellt Personalmanager ein?

Immer wieder schockierend finde ich die Westentaschenpsychologie von Personalern - wer stellt die denn ein? Hier liegt der Hauptfehler mancher Betriebe. Die Personaler müssen ihren Job sichern, also selbst so wenig Risiko wie möglich eingehen, dürfen oft aber nicht den besten für einen Job nehmen, weil viele ja mitreden müssen. Kein schönder Job, v.a. weil der Personaler oft ja weiß, daß er sich an viel zu simple Pseudopsychologie-Gebilde krampft.

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Mans Heiser 14.12.2014, 18:15
37.

Zitat von liborum
Stellt auf gewisse Positionen gezielt Menschen mit leichtem Autismus ein.
Wer hat den Autismus denn attestiert? Die Leute selbst? Klingt halt doch besser als "Sozialversager" und das wird bei den meisten eher zutreffen.

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LorenzSTR 14.12.2014, 18:22
38. Unfassbar

Im Neoliberalismus werden natürlich auch pathologische Störungen "verwertet" und gleichzeitig verharmlost. Eine wirkliche Angststörung führt oft zu sozialer Isolation, Armutsgefährdung u.ä. und diese Dame faselt von irgendwelchen Businesszahlen, die niemanden interessieren. Toll, das Kapital hat uns weit gebracht. Im Normalfall ist die ganze Ebene der Dame behandlungsbedürftig, nur wissen das selbsernannte "Leistungsträger" natürlich nicht.

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cherrypicker 14.12.2014, 18:27
39. Nicht genug Leute mit Angststörung?

Dann empfehle ich die Einstellung von Psychopathen auf den Leitungsebenen! Spätestens dann haben alle Untergebenen eine Angststörung!

Schönen guten Tag noch.

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