Forum: Wirtschaft
Pestizid: Tester finden Glyphosat in beliebten Biermarken
DPA

Das Pestizid Glyphosat steht unter Krebsverdacht. Nun hat das Umweltinstitut München den Unkrautvernichter in den 14 meistverkauften deutschen Biersorten nachgewiesen. Entwarnung kommt vom Bundesinstitut für Risikobewertung.

Seite 8 von 29
derknecht 25.02.2016, 11:57
70.

"EU-Lebensmittelbehörde Efsa kam dagegen zum Schluss, es sei "unwahrscheinlich"
Wenn ich sowas lese muss ich immer an den Satz denken: "Traue keiner Statistik die du nicht selbst...." Und bei den ganzen Lobbyisten in Brüssel wundert mich das Ergebnis nicht. Es geht doch nicht mehr um die Gesundheit, sondern nur um Gewinne.

Beitrag melden
adep 25.02.2016, 11:59
71. (Bewuste?) Fehlmessung - falsch positiv

Mit ziemlicher Sicherheit ist das angeblich gefundene Glyphosat eine Fehlmessung. Weil man eine falsche Messmethode verwendet hat. Wie bei der Muttermilch dürfte man einen ELISA Test verwendet haben. Nur dieser reagiert auch auf andere Phosphatverbindungen (z.b. aus der Flaschenreinigung) positiv. Er eignet sich daher zwar für Trinkwasser aber nicht für Stoffe wie Bier oder Milch. Bei Muttermilch haben genauere Analysen dann auch nichts gefunden. vgl.
http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2016/08/bfr_studie_bestaetigt__kein_glyphosat_in_muttermil ch_nachweisbar-196563.html
Es ist auch auszuschließen, dass Glyphosat bei der Erzeugung der Rohstoffe (Braugerste und Hopfen) eingesetzt wurde. Dort war und ist es nie zugelassen. Und eine Sikkation von Braugerste würde auch die Malzherstellung beeinträchtigen.
Die Frage ist nur, ob die falsche Messmethode nur auf dummheit zurückzuführen ist oder Absicht ist.
Hätte man diese bei Ökobieren eingesetzt, hätte der Test auch dort auf Reinigungsrückstände reagiert.

Beitrag melden
tomxxx 25.02.2016, 11:59
72. dann ist...

es aber beim Brot genauso!!! Ups... da gibt es ja kein Reinheitsgebot!

Beitrag melden
adep 25.02.2016, 12:01
73. (Bewuste?) Fehlmessung - falsch positiv

Mit ziemlicher Sicherheit ist das angeblich gefundene Glyphosat eine Fehlmessung. Weil man eine falsche Messmethode verwendet hat. Wie bei der Muttermilch dürfte man einen ELISA Test verwendet haben. Nur dieser reagiert auch auf andere Phosphatverbindungen (z.b. aus der Flaschenreinigung) positiv. Er eignet sich daher zwar für Trinkwasser aber nicht für Stoffe wie Bier oder Milch. Bei Muttermilch haben genauere Analysen dann auch nichts gefunden. vgl.
http://www.bfr.bund.de/de/presseinformation/2016/08/bfr_studie_bestaetigt__kein_glyphosat_in_muttermil ch_nachweisbar-196563.html
Es ist auch auszuschließen, dass Glyphosat bei der Erzeugung der Rohstoffe (Braugerste und Hopfen) eingesetzt wurde. Dort war und ist es nie zugelassen. Und eine Sikkation von Braugerste würde auch die Malzherstellung beeinträchtigen.
Die Frage ist nur, ob die falsche Messmethode nur auf dummheit zurückzuführen ist oder Absicht ist.
Hätte man diese bei Ökobieren eingesetzt, hätte der Test auch dort auf Reinigungsrückstände reagiert.

Beitrag melden
limubei 25.02.2016, 12:04
74. marktkonforme Demokratie

EFSA und BfR sind gekaufte Institutionen. Die Konzerne haben dort das sagen sowie gewisse Politiker.
Personen die dort zu kritisch aussagen werden entsorgt.

Glyphosat ist kein Pestizid sondern ein Herbizid. Es ist ein beliebtes Unkrautvernichtungsmittel bei Hausmeistern und privaten Gärtnern. Da muss man sich nicht bücken.

Es gibt einige interessante Fokus auf youtube. Deutsch Bauern haben z.T massive Probleme durch Glyphosat verseuchte Futtermittel. Denn Genmanipuliertes Soja sowie Mais werden mit massivem Glyphosateinsatz vor Unkraut geschützt. Kommt alles zuueck!

Monsanto ist ein mafioese Organisation.

Unter Merkel Regierung bekommt jeder einen Freibrief.

Hier im Forum treiben sich auch wieder massiv die Realitivierungstrolle herum. Gekauft von den Konzernen.

Beitrag melden
_unwissender 25.02.2016, 12:05
75. guter Hinweis

Zitat von alternativestimme
Wenn Sie 5 Jahre Glyphosat-Bier trinken und der Krebs ist bei Ihnen entdeckt,koennen Sie leider nicht mehr zurueck. Der Mensch sammelt in seinem Leben schon Einiges an Muehl in seinem Koerper,deshalb bekommen aeltere Leute oft Krebs
Was ich zu melden habe ist dies:

(irgendwer wird es wohl gewesen sein) hat den Glyphosat-Grenzwert auf 0,1 Mikrogramm gestellt, bei Trinkwasser.
Wenn also Bier mit 30 Mikrogramm (300-fache Konzentration) erst mit 1000 Liter täglich schädlich ist, müsste wohl der Grenzwert für Wasser - um auf eine adäquate Menge zu kommen - auf einen Tagesverbrauch von 300.000 Litern bezogen sein.
Ein für mich sehr abwegiger Wert!

Beitrag melden
Central Park 25.02.2016, 12:08
76. Reinheitsgebot

Zitat von edelstein
in dem festen Glauben,daß es ein Dt.Reinheitsgebot gibt,und daß es auch eingehalten wird.Solange den Herstellern nicht gewaltig auf die Finger geklopft wird,wird sich nichts ändern.Unsere Justiz wirkt täglich hilfloser.
Was sind denn die drei Stoffe, die das Reinheitsgebot vorschreibt: Hopfen, Malz (Getreide), Wasser.

Und jetzt ist da plötzlich Alkohol drin. Skandal!

Beitrag melden
limubei 25.02.2016, 12:10
77. grosse Probleme in der Ferkelzucht

Zitat von wilder.polterer
Nachweise im Urin sind ja gut und schön aber solange das Zeug aus dem Körper gespühlt wird ist das eher unbedenklich. Wo aber ist die Untersuchung der Leber und Fett Werte wo sich so mancher Glyphosat Metabolit gerne mal ablagert und im Körper verbleibt?
Es gibt da ein paar Dokus zu dem Thema auf YT.
Das sollte man sich anschauen.

Auch in Südamerika gibt es in Anbauregionen, in denen Glyphosat von Flugzeugen aus Versprüht wird starke Hinweise auf Gendefekte auch beim Menschen.
Kritische Aerzte und Wissenschaftler werden dort bedroht.

Aus Indien gibt es Meldungen das Kühe, die abgeerntete Baumwollfelder (massiver G Einsatz!) vermehrt sterben.
Kommt auch in deutschen Ställen vor durch Kraftfutter.

Aber das stört in Deutschland keinen marktkonformen gekauften Politiker. Die Kanzlerin weis von nichts bzw will nichts davon wissen.

Beitrag melden
DaimliebGottler 25.02.2016, 12:11
78. Dhmo

Zitat von Pless1
Das mit dem Alkohol ist noch nicht einmal das schlimmste Problem: Was viele gar nicht wissen ist, dass Bier in großen Mengen Dihydrogenmonoxid (DHMO) enthält. DHMO wird in der chemischen Industrie als billiges Lösungsmittel eingesetzt. Die Brauereien behaupten aber gerne, dass es für den Brauvorgang unerlässlich sei. DHMO verursacht weltweilt jährlich hunderte Todesfälle. Dabei gibt es für diesen Stoff nicht einmal Grenzwerte. Es darf unbegrenzt dem Abwasser beigemischt werden und findet sich in nahezu jedem Lebensmittel. Es ist im Urin nachweisbar und gelangt sogar ins Blut sowie in die Muttermilch. Auch in Tumoren von Krebspatienten im Endstadium wurde es nachgewiesen. Und doch scheint der Gesetzgeber hier nicht handeln zu wollen.
Vielleicht verstehen nicht alle Ihren Witz:
DHMO ist schlicht eine ungebräuchliche aber chemisch formal korrekte Bezeichnung für reines Wasser

Beitrag melden
ir² 25.02.2016, 12:11
79.

Viel schlimmer noch, in 1 L Bier lassen sich ca. 47.000.000 µg Alkohol nachweisen. Und Alkohol ist nachweislich karzinogen! (Siehe Ärzte Zeitung online, 07.08.2008). Das beweisst, die Brauereien wollen uns vergiften!

Beitrag melden
Seite 8 von 29
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!