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Pferdefleischskandal: Gabriel fordert europäische Lebensmittelpolizei
DPA

Europa bekommt den Pferdefleischskandal nicht in den Griff. Die Aufklärung scheitere am europäischen Kompetenzwirrwarr, meint Sigmar Gabriel. Der SPD-Chef fordert deshalb eine länderübergreifende Lebensmittelpolizei.

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mrs_smith 12.04.2013, 11:20
20.

Zitat von JerryFletcher
eine europäische Internetpolizei, Fußballpolizei, Bankenpolizei, Alkoholpolizei und Autopolizei. Zudem noch eine Polizeipolizei.
Sie haben die Politikerpolizei vergessen!

Mrs Smith

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kölschejung72 12.04.2013, 11:20
21. Man macht die Arbeit schlecht

um dann einen Vorwand zu haben, die Kompetenzen nach Europa zu verlagern. Denn Sie arbeiten für eine neue Weltordnung.

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westerwäller 12.04.2013, 11:21
22. Neulich war es doch sogar eine Meldung wert ...

Zitat von kosiak
Ich warte nur auf eine Meldung, dass bei einem Pferd Spuren von Schwein gefunden werden.
... dass auf einer Dose Erdnüsse stand: "Kann Spuren von Nüssen enthalten."

(Was seine Richtigkeit hat, weil Erdnüsse botanisch eben nicht zu den Nüssen zählen ...)

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Ontologix II 12.04.2013, 11:22
23. Gute Idee

Als Strafe für überführte Lebensmittelpanscher schlage ich vor, dass sie Freigang bekommen, aber ein Jahr lang drei Mal am Tag unter Aufsicht eine mittlere Menge ihrer eigenen Produkte essen müssen.

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Medienkenner 12.04.2013, 11:39
24. optional

Meister Gabriel, Ihre Forderungen sind eine Beruhigungspille für die von CDU und SPD verarschten Verbraucher. Politiker hätten schon seit Jahrzehnten was tun können, z.b. mehr Kontrollpersonal einsetzen oder die Macht der Fleischbarone einschränken können.

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tim-quasineutral 12.04.2013, 11:42
25. optional

Gabriel fordert - ok.

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gafreisberg 12.04.2013, 11:42
26. optional

Steuerfahnder sind wichtiger für die Regierungen!

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gersco 12.04.2013, 12:00
27. Wenn einer was sagt, macht er sich angreifbar. So gesehen...

...macht Merkel und die "Regierung", für die sie natürlich nicht verantwortlich ist, alles richtig.

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Thaeve 12.04.2013, 12:01
28.

Tummeln sich hier eigentlich nur staatshassende Liberale oder SPD-hassende Linke?
Ich hab manchmal das Gefühl, ein Spitzenmann der SPD könnte auch dafür eintreten die Wahlkreise zu vergrößern und damit ihre Zahl zu reduzieren, damit das Parlament mit dem neuen Wahlgesetz wieder auf 500 Abgeordnete schrumpft - und es würde trotzdem nur reflexartig Häme hageln, denn sachliche Kritik sieht anders aus, als das was ich hier lese.

Stellen wir uns mal dumm und fragen uns, wie die Nahrungsmafia die Kontrollbehörden austricksen kann - und wir stellen fest, daß die örtlichen Behörden gar nicht in der Lage sind, die verschlungenen Handelswege quer durch Europa nachzuvollziehen, weil oft schon an der Kreisgrenze ihre Kompetenz endet.

Mehr Märkte kontrollieren will, muß über eine Behörde verfügen die den Markt auch innerhalb der Freihandelsgrenzen kontrollieren kann.
Wer das nicht möchte, weil beim Wort Europa schon der Kamm schwillt, der muß konsequenterweise also die Freiheit der Märkte auf die Größe der vorhandenen Kontrollbehörden eindampfen, wenn er effektive Kontrollen will.
Wohin Märkte ganz ohne Kontrolle führen sollten wir wohl die letzten Jahre hinreichend gelernt haben meine lieben Wirtschaftsliberalen.

Und wenn ich den Gedanken jetzt zuende denke und auf die Finanzmärkte ausweite, dann .... ich glaube dann würde sich so manches Problem unserer Zeit lösen.

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Herr Hold 12.04.2013, 12:04
29. Eben

Zitat von Medienkenner
Meister Gabriel, Ihre Forderungen sind eine Beruhigungspille für die von CDU und SPD verarschten Verbraucher. Politiker hätten schon seit Jahrzehnten was tun können, z.b. mehr Kontrollpersonal einsetzen oder die Macht der Fleischbarone einschränken können.
Zumal es ja so ist, dass auch unter einer rot/grünen Regierung die viel gepriesene "Verbauchertransparenz" und damit einher -gehend "schärfere Kontrollen" auch nicht umgesetzt wurden. Stichworte: Separatorenfleisch und Analogkäse, verseuchter Futterweizen etc... Ist ja wohl nichts Neues.

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