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Pflegekräftemangel: Berlin fehlen 4000 Kräfte für Kliniken und Heime
UIG via Getty Images

Überlastete Mitarbeiter, "beschämende" Bezahlung: 2018 müssen in Berlin rund 4000 Pflegestellen neu besetzt werde. Doch die Rahmenbedingungen sind katastrophal.

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Gwylim 01.10.2017, 16:27
1. Der Markt

Offensichtlich funktionieren hier die Marktgesetze nicht, oder warum hört man nichts von massiven Lohnerhöhungen um auf das ungenügende Angebot zu reagieren?
Sehr schade, dass die Politik hier nichts macht. Würde doch bestimmt viele Wählerstimmen bringen.

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secret77 01.10.2017, 16:41
2.

Schluss mit Renditen für private Betreiber, dann ist Geld für Löhne da.

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grommeck 01.10.2017, 16:41
3. Wo bleibt unser Steuergeld?? Wer bedient sich daraus??

Welche kriminellen Machenschaften decken unsere Politiker, deckt unsere Regierung? Ein Steuereinnahmerekord nach dem nächsten, eine niedrige Arbeitslosenquote nach der nächsten, eine Handelsüberschuss nach dem nächsten. Aber kein Geld für Alte, Kranke, Schwache!! Was für eine Drecksregierung!!

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alfredov 01.10.2017, 16:42
4. So, es fehlt also an Pflegepersonal

Und wenn das fehlt, dann fehlt es auch an Reinigungspersonal. Deshalb auch die vielen Infektionen in den Kliniken. Da sparen sich die Verantwortlichen wieder zu Tode nur um am Ende des Jahres ihren Vorgesetzten eine bessere Bilanz vorzeigen zu können. Das ganze ist abscheulich, widerwärtig und zeugt davon wie Menschen mit der Gesundheit anderer umgehen.

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Patrik74 01.10.2017, 16:46
5. Ist klar

"Es gelingt uns leider aufgrund des Fachkräftemangels nicht, alle offenen Stellen zu besetzen."

Natürlich...

Wie wäre es mal mit anständigen Löhnen? Proseminar VWL, 1. Stunde, Preismechanismus, Angebot, Nachfrage. Klingelt da was?

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Nubari 01.10.2017, 16:46
6. Sinnbild des Turbo-Kapitalismus

Wo Menschlichkeit in der kühlen Kalkulation außen vor bleibt und Menschen nicht zählen, ist der Mangel an Pflegekräften die zu erwartbare Folge. Patienten sind krank und müssen nehmen was es gibt, aber Pflegekräfte sind das nicht und können einfach wegbleiben. Wenn man sich das Arbeitsklima und die für die harte und belastende Arbeit lächerliche Bezahlung vor Augen hält, muss man sich eher fragen, warum sich so viele Pflegekräfte das Tag für Tag antun. Wie belastend muss es zudem sein, in einem zunehmend bürokratisierten und technisierten Abläufen als Einzige den Menschen nahe zu sein, Patienten und Alten. Notabene: in anderen Ländern sind die Arbeitsbedingungen besser und die Bezahlung beträgt ein Mehrfaches. In der Schweiz werden z.B. 50 EUR brutto in der Stunde bezahlt, im Raum Zürich noch viel mehr.

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b-kroh 01.10.2017, 16:47
7. so nicht

zur Zeit macht eine Klinik Gewinn mit unbesetzten Pflegestellen. warum das Gehalt welche f?r die nichtbesetzte Stelle bezahlt w?rde auf die ?berlasteten Kollegen auszahlen? Die Pflegenden könnten sich dann zur Entlastung privat eine Haushaltshilfe leisten.
Den Pflegenden hilft schon lange keine Gewerkschaft mehr.
Kann es sein, das es zu einem hohen Prozentsatz Frauen betrifft? Hebammen gibt es zu wenig weil die sich die Haftpflichtprämien nicht leisten können! Ebenso eine Schande. Einen Staat erkennt man auch an seinem Umgang mit Kindern, Kranken und Behinderten.

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meiner79 01.10.2017, 16:53
8.

Die Wahl ist durch, dem Thema kann sich die nächste Regierung widmen. Die Kacke ist noch nicht genug am Dampfen.

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ats3788 01.10.2017, 16:54
9. Rein aus Interesse

würde mich mal interessieren wie viele Frauen Moslemischen Glaubens in Krankhäuser und Altenheimen arbeiten!!!

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