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Phishing-Attacken und schlechter Service bei N26: "Das kostete mich viele Nerven"
Axel Schmidt / Reuters

Die mobile Bank N26 wirbt mit aggressiven Slogans. Doch die Beschwerden von Kunden häufen sich. Selbst wenn Konten gehackt werden, reagiert das Start-up nur langsam.

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o.wels 28.03.2019, 21:27
30. Unsinn....

Zitat von general_failure
allerdings nur für kostenpflichtige Konten. Bin selbst sehr zufrieden mit N26, Überweisungen gehen innerhalb von Stunden und nicht Tagen wie bei der Sparkasse wo ich , noch, ein kostenpflichtiges Konto führe.
mit der Umsetzung der EU-Zahlungsdienstrichtlinie PSD2 (Payment Services Directive) in deutsches Recht (im Jahr 2015) wurden u.a. die Regelungen über die Ausführungsfristen für Überweisungen im Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB) neu gefasst. Nach § 675s BGB gelten die folgenden Fristen:

1 Tag für Überweisungen in Euro innerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums (EWR),
2 Tage für Überweisungen, die mittels eines Überweisungsvordrucks (d.h. beleghaft) in Auftrag gegeben werden,
4 Tage für Überweisungen innerhalb des EWR, die nicht in Euro erfolgen.
Für die Fristberechnung maßgeblich sind die sog. Geschäftstage.

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Märchenonkel 28.03.2019, 21:27
31. Wer lesen kann ist klar im Vorteil...

Zitat von desmaddin
Alle die hier was von „Geiz ist Geil Mentalität“ schreiben haben überhaupt nicht verstanden worum es geht. Ein kostenloses Konto bekomme ich auch bei vielen klassischen Banken - N26 ist dagegen sogar ziemlich teuer. Bei N26 sollte es nach außen jedoch so aussehen als würde man total tolle Funktionen bieten, die es sonst nirgendwo gibt. Apple Pay, Live Umsatzanzeige und und und. Dabei gab es noch nichtmal übliche Standardfunktionen.
Slogan auf der HP von N26: "Das N26 Girokonto: einfach, sicher und kostenlos."

Hab ich da was missverstanden. Grundsätzlich sind wir aber ähnlicher Meinung. Die können leider nichts besser!

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vidasman 28.03.2019, 21:29
32. N 26 ist arrogant

Als Kunde von N 26 merkt man schnell, wo es hapert. Die arroganten Startup-Optimierer mit den Dollar-Zeichen in den Augen haben u.a. am Support gespart. Die Mitarbeiter sind kaum geschult, werden schnell patzig und außer Chat gibt es nichts. Ich bin sehr froh, N 26 nur mal ausprobiert zu haben, ohne auf mein bisheriges Konto zu verzichten. Dachte aber bisher, das bezieht sich nur auf den normalen Service. Wie katastrophal sie reagieren, wenn ein Notfall eintritt, schockt mich allerdings. Ich hoffe, sie wachen jetzt mal auf, sonst kann die tolle Wachstumstpry schnell wieder zuende sein.

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Suppenelse 28.03.2019, 21:34
33.

Auch ich habe vor einigen Wochen ein N26-Konto eröffnet, weil man bei der ING DiBa, früher mal sehr fortschrittlich, leider beim Thema Handy-Zahlungssysteme komplett im Regen steht. Nix mit Apple Pay und allem, was dazu beitragen könnte, auch in Deutschland das voranzubringen, was anderswo längst Alltag ist. Hinzu kommen ärgerliche und intransparente Auslandsgebühren meiner Hausbank, auch das bei N26 kein Thema. Meine bisherigen N26-Erfahrungen sind sehr positiv, aber vielleicht sollte ich’s vorerst bei Kleinbeträgen auf meinem N26-Konto belassen. Auf die Art von „Support“, wie der Artikel beschreibt, habe ich tatsächlich überhaupt keinen Bock.

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BassErstaunt 28.03.2019, 21:37
34. Phishing?

Auch ich habe (unter anderem) ein Konto bei N26. Mich erreichte am 09.03. eine Phishing-E-Mail: "Bitte bestätigen Sie zu Ihrer Sicherheit Ihre E-Mail-Adresse [...] Für weitere Informationen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung Wenn Sie kein Kunde sind, ignorieren Sie bitte diese E-Mail. N26 GmbH" - Ich bin zwar kein SAP-Experte, aber ich habe es gerade so geschafft, nicht darauf hereinzufallen. Wenn das die E-Mail war...? Ich weiß auch nicht, was mich mehr erschrecken soll: Die schlechte Reaktion von N26 oder die grauenvolle Rechtschreibung/ Grammatik beider Seiten im Chat. Mehr Information hätte dem Artikel genützt - dann wäre er auch eine Warnung für andere Kunden - egal welcher Bank.

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cosmose 28.03.2019, 21:39
35.

Zitat von Affenhirn
Verstehe nicht, wieso irgendeiner der "IT-affinen" Menschen ernsthaft glaubt, eine Banking-App auf dem Handy wäre sicher. Das ist doch einfach nur naiv. Eine Bank, die mich in eine Handy-App zwingt, verliert mich als Kunden.
Sehr richtig.
Auch die ING (vormals ING DiBa) möchte mich seit einigen Wochen dazu bewegen, zukünftig meine TANs auf dem Smartphone in einer schicken App zu generieren. Dies sehr penetrant bei jedem Login auf der Webseite.
Das Verbot von iTAN-Listen halte ich für einen sehr großen Fehler.
Nichts ist sicherer als das Papier in meiner Schreibtischschublade.

Auf Nachfrage räumt der Support immerhin ein, dass man an einer Lösung mit Chipkarten-Leser arbeitet.
Der Kartenleser wird natürlich kostenpflichtig sein, aber bevor ich ein per Definition unsicheres Device wie ein Smartphone für Bankgeschäfte nutze, nehme ich gerne ein bisschen Geld in die Hand.

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Bakturs 28.03.2019, 21:44
36. Dauerproblemd

Wenn ein Startup im wahren Leben mitspielen möchte, fallen die meisten auf die Schnauze. Sei es beim Datenschutz, Datensicherheit, Liefer- oder Kundenservice, Erreichbarkeit etc. Die Liste lässt sich fast endlos weiterführen. N26 hat gleich zu Beginn ihre Kunden vergrault, weil die es gewagt haben, vom Service des Abhebens über Supermärkte gebrauch zu machen. Ein PR-Gau jagt den nächsten. Die BaFin sollte den Laden mal kontrollieren.

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sabaka56 28.03.2019, 21:49
37. Nein

Zitat von 7jahrepech
Die Geschichte ist völlig einseitig und unverständlich. So geht kein Qualitätsjournalismus. Das Wort "Phishing-Attacke" wird umhergeworfen und nirgends erläutert. Es bedeutet in letzter Konsequenz nichts anderes als dass der Nutzer sein Passwort und seine Identifikations-PIN leichtfertig weitergegeben hat. Ohne die beiden geht nämlich in Sachen Überweisung gor nüscht. Der Artikel bleibt uns die Antwort auf die erste, wichtigste Frage, die man stellen muss, schuldig: Was ist genau passiert? Und: Wie konnte das passieren? Denn nur so kann man Lösungsstrategien entwickeln und sich schützen. Leider ist der Artikel offenbar nur an zweifelhaft fundierter Verteuflung interessiert. Hinzu kommt, dass der Nutzer bei seinem Problem, sich nicht einloggen zu können, völlig widersinnig reagierte. Wenn man sich nicht einloggen kann, bedient man sich der Passwort-Recovery-Option. Und zwar sofort. Nicht erst zwei Wochen später. In jedem normalen Fall wäre der Zugriff zum Account dann sofort wieder da. Aber auch das wurde wohl nicht gemacht. Am Ende stehen wir da mit einer nutzlosen Moral: Internetbanken sind doof, weil Betrüger einem das Konto leerräumen können. Das geht bei Filialbanken nicht, weil... ? Selbst das wird nicht beantwortet. Jeder benutzt heutzutage Online-Banking. Und wer so blöd ist, sein Passwort und seine TAN-Liste weiterzugeben, kann sich auch bei Filialbanken auf ein böses Erwachen einstellen. Und welchen Unterschied soll es nun machen, ob nun ein Chat-Agent oder eine Bankangestellte einem verkündet, dass das Geld aufgrund der eigenen Blödheit leider auf nimmer Wiedersehen futsch ist?
Sie schreiben "Jeder benutzt heute Online-Banking". Das stimmt nicht. Sie dürfen nicht von sich auf jeden schließen.

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Pinky McBrain 28.03.2019, 22:15
38. Was ist ein Einbruch in eine Bank gegen die Gründung einer Bank?

Der gute Bertolt B. hatte definitiv recht! Man gibt hier ein paar lustigen Jungs und Mädchen, die zusammengelegt haben, um sich eine Banklizenz zu kaufen, sein schwer verdientes Geld. Vorher haben die gerade mal Abi gemacht, und iregendwas mit Medien studiert.
Die "alten" Banken üben seit fast 1.000 Jahren, die "neuen" müssen das halt auch lernen.

Bei meiner sonst eher drögen Bank könnte ich übrigens auch alles mit dem Handy machen, aber am PC gehts bequemer.

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menefregista 28.03.2019, 22:17
39. Bin Kunde bei N26

Um größere Summen auf dem Konto zu bewegen ist die Bank einfach nicht gut genug sicherheitstechnisch ausgestattet. Für die normalen Belange eines Gehaltsempfängers im mittleren oder unteren Bereich, sowie für die Kreditkartenzahlungen ist alles optimal eingerichtet. Kann mich in 2 Jahren nicht beklagen. Einfach . online-bequem mit sofort-service per chat o. voice und somit gut.

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