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Piëchs Angriff auf VW-Chef: Winterkorn lächelt gegen seine Demontage an
DPA

Nur lächeln, nicht reden: VW-Chef Winterkorn hat seinen ersten öffentlichen Auftritt nach der Attacke von Patriarch Piëch absolviert. Alles deutet darauf hin, dass der Manager um seine Zukunft im Konzern kämpfen wird.

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claus.w.grunow 13.04.2015, 09:10
10. born 1965

Zitat von born1965
Wen interessiert bei aller Globalisierung eigentlich noch die Familienklische VW. Auswahl und Alternativen gibt es derweil mehr als genug; und mein Geld ist nicht dazu da, die Großkotzigkeit des Konzerns und seiner Handelnden wie auch Niedersachsen und Gewerkschaften zu unterstützen. Außerdem sollten prä-senile Alphatierchen wie Pech-wer-an-Piech-gerät und Winterkorn schnellstens von der Bildfläche verschwinden. Deren Auftreten und Denken grenzt an Geschäftsschädigung. "Nach Meinung des selbsterklärten Branchenexperten Ferdinand Dudenhöffer ... "vielleicht sollte man diesem alten Herrn auch einfach nicht mehr zuhören. Geht doch einfach in den Ruhestand und bleibt ja weg von unseren Straßen!
Darum ist der VW Konzern auch Nummer 2 in der Welt. Also gar nicht schlecht für die "senilen" Konzernlenker. Aber einem geht wahrscheinlich die Luft aus und sollte darum in Rente gehen. Nur das hat der AR Vorsitzende Piech festgestellt und tut damit Winterkorn einen großen Gefallen.

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claudio_im_osten 13.04.2015, 09:16
11. 77-jährige Aufsichtsratsvorsitzende...

...sollten wie der Rest der Republik mit 67 in Rente gehen. Das ist die einzige vernünftige Lösung.
Und Herr Dudenhöffer hat doch eigentlich einen Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre an einer Universität übernommen. Hat man da nicht Aufgaben in Lehre und Forschung? Diese offensiv anzunehmen wäre doch sicher mehr sinnvoll als wöchentlich die Tagespresse mit irgendwelchen Spekulationen anzureichern...

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hondje 13.04.2015, 09:19
12. piechs angriff auf winterkorn

Typisch deutsche Arbeitgeber wenn man eine eigene Meinung hat als er ist man nicht erwünscht wie in die 30 er 40 er Jahre da gab es auch jemanden der Tolerierte auch keine andere Meinung darum liefen die meiste hinter ihm her und das ist hier Jets noch so kein Arbeitgeber darf mich verbieten eine eigene Meinung zu sagen.

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ihawk 13.04.2015, 09:23
13. VW Kerngeschäft

Nur auf Umsatzrendite zu schielen, dürfte sich bald als großer Fehler herausstellen. Die finanzielle Gier der Eigentümer könnte VW sehr schnell ruinieren.
Schöne Töchter (Audi) haben andere Automobilkonzerne auch - und das Kerngeschäft VW fängt seit einiger Zeit an zu bröckeln ... vor allem im Kundenservice geht es steil bergab bei VOLKS Wagen.
Ein gutes Auto fürs Volk baut VW schon seit geraumer Zeit nicht mehr - gängige Modelle sind viel zu teuer und werden objektiv gesehen qualitativ immer schlechter. Das sind m.E. die von der Eigentümerseite erzwungenen Managementfehler die letztlich auch das USA Geschäft einbrechen lassen - denn in den USA wird Kundenservice und Qualitätshaftung sehr ernst genommen. Schmerzhaft teure Klagen zwingen Herstellerkonzerne zur Disziplin die geldgierige Aufsichtsräte offensichtlich aus den Augen verloren haben.

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rickmarten 13.04.2015, 09:36
14. Der Lauf der Dinge

Für Piech ist Winterkorn letztlich ein-wenn auch hochbezahlter-Angestellter. Mancher Manager vergisst das. In Sachen Herzenswärme nehmen sich Piech und Winterkorn sicher nicht viel. In Deutschland sitzen zu viele Leute im Rentenalter in den obersten Etagen, die sich für unabkömmlich halten. Es fehlt oft die richtige Mischung beim Alter und Charakter.

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cafe_kehse 13.04.2015, 09:36
15. Dudenhöfer ist nur an einer FH.....

Zitat von claudio_im_osten
...sollten wie der Rest der Republik mit 67 in Rente gehen. Das ist die einzige vernünftige Lösung. Und Herr Dudenhöffer hat doch eigentlich einen Lehrstuhl für Betriebswirtschaftslehre an einer Universität übernommen. Hat man da nicht Aufgaben in Lehre und Forschung? Diese offensiv anzunehmen wäre doch sicher mehr sinnvoll als wöchentlich die Tagespresse mit irgendwelchen Spekulationen anzureichern...
...tätig, die sich selbst als "Supplied University" nennen.

FH´s oder umgetauft Hochschulen sind nur zweite Wahl, werden zumeist von Arbeiterkindern "Unsere Kinder sollen es mal besser haben") beschickt und sind eigentlich verkappte Berufsschulen. Sie sind jedenfalls keine Universitäten.

Die Absolventen dort werden nur sehr schlecht bezahlt.

Dudenhöfer hat also viel Zeit, sich ständig zu äußern.

Mit Winterkorn kann man kein Mitleid haben, weil derartige Machenschaften in den Bezügen eingepreis sind, quasi Schmerzensgeld.
Autokonzerne sollten sich daran gewöhnen, dass die Autoabsatzzahlen zurück gehen. Das Erdöl wird knapp, das Volk muss überall die Gürtel enger schnallen - da sind die Grenzen nur allzu natürlich.

Mich ärgert, dass es ein Österreicher namens Piechist ist, der in Deutschland meint, hier etwas zu sagen zu haben. Er sollte seine Autos in Österreich verkaufen und dort bleiben.

Wir Deutschen sollte nach den schlimmen Erfahrungen vor 70 Jahren die Nase voll haben von allem, was aus Österreich kommt.

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nofreemen 13.04.2015, 09:40
16. keine Aussicht auf Einsicht

Die alten Millionäre können einfach nicht los lassen. Aber jeder muss einmal gehen. Unnachgiebig zum Schluss. Ein Verhaltensmuster in einer Form von versteckter Kleptomanie. Dieser antrainierte Narzismus ist oft in Chefetagen zu Hause.

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Badischer Revoluzzer 13.04.2015, 09:40
17. Mit Winterkorn

und vorher schon Porschechef Wiedeking werden zwei der fähigsten deutschen Manager von einem egozentrischen, intriganten Narziss weggemobbt. Das ales hat Auswirkungen auf das Unternehmen. Der alte Spruch gilt auch hier, daß der Fisch immer am Kopf anfängt zu stinken. Schade.

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gerdkonz 13.04.2015, 09:43
18. Dudenhöfer ...

... hat Recht.
Da kann man über ihn denken was man will.

Wenn P. will, dass W. geht wird das auch geschehen.
Wer von den "Abgesägten" hatte zu Anfang nicht Unterstützung von "gewichtigen Größen"?

Ich kann mich nicht entsinnen, dass sich in solchen Fragen schon jemals jemand gegen P. durchsetzen konnte.

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j1958 13.04.2015, 09:49
19. Sturm im Wasserglas

Seit Jahren predigen Fachleute, Politiker und die Medien, dass nach Möglichkeit nicht der alte Vorstand als Aufsichtsratsvorsitzender weitermachen soll. Piech's Äußerung bedeutet erstmal nur das. Und das soll bei Winterkorn jetzt wieder anders sein? Doch Gnadenbrot als AR-Vorsitzender? Wenn dahinter mal nicht wieder der Ferdi Porsche steckt, vor Jahren hat er ja schon mal mit Wiedeking versucht, VW unter seine Kontrolle zu bekommen. Bestes 'Dallas' in Wolfsburg.

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