Forum: Wirtschaft
Pilotprojekt für Ökostromförderung: Wind gegen Sonne
DPA

Das Wirtschaftsministerium lässt Wind- und Solarfirmen ab 2018 um Fördergeld für Ökostrom kämpfen. Nicht einmal das Ministerium selbst findet, dass das eine gute Idee ist.

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reisenderdenker 06.03.2017, 14:11
1. Dieser Wettbewerb verlangsamt die Energiewende

Kleine Energieproduzenten (Die vielleicht regional produziern) haben durch den Wettbewerb keine Chanche. Denn es gibt keine Planungssicherheit, weil man erst investieren muss um ein Gutachten für den Wettbewerb zu bekommen und dann kriegt man vlt. gar keine Förderung für das Projekt und hat nur Verluste gemacht. Hilfreicher wäre es wenn die Förderung bei jedem Projekt einfach beantragt wird.

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wannbrach 06.03.2017, 14:11
2.

Gerade jetzt wäre es notwendig diese Technologien zu fördern, da kann man sich nur fragen aus welcher Richtung kommt der Gegenwind.

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21Pinto 06.03.2017, 14:16
3. Finde den Fehler!

Zitat: "Zweitens würden gemeinsame Ausschreibungen eben dazu führen, dass Windräder künftig nur noch an besonders windreichen und Solaranlagen an besonders sonnenreichen Standorten gebaut werden können."

Ja nee, das geht nun wirklich nicht. Das wäre ja eine erste Spur von Realismus in der gesamten Energiewende, wo kommen wir denn da hin!

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anton_otto 06.03.2017, 14:18
4. Irrwitz Ökostrom

Wo kämen wir auch hin, wenn Windräder vor allem an windreichen und Solaranlagen an sonnenreichen Standorten gebaut würden? Da würde ja noch wirtschaftliches Denken einziehen!
Der Gipfel des Realismus wäre erreicht, wenn "Ökostrom"-Produzenten nur für den Strom bezahlt würden, der tatsächlich auch abgenommen werden kann!
Es kommt sehr selten vor, daß ich das befürworte, aber in dem Fall könnte eine Übernahme durch die EU helfen, den deutschen "Ökostrom"-Irrsinn zu beenden.

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micromiller 06.03.2017, 14:24
5. Ergebnis einer irren Energiepolitik

Eine erfrischende Feststellung und welchen irren Politikern verdanken wir diese irre Politik?
Wenn die Herstellung des Strom nur 5.5 oder 7.0 cent je KW kostet, dann kommt die Frage auf, kosten die Leitungen denn wirklich so viel .. und für immer so viel? Der Erfolg unserer Wirtschaft beruht auf Wettbewerb, selbstverständlich muss der auch in der Energiewirtschaft gelten, wenn wir vernünftige Kosen und Preise haben wollen.
Im Rest der Welt von den USA über Canada, Thailand bis China kostet die Energie für die Endverbraucher weit weniger als bei uns.......................eventuell auch irgendwie irre....?

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archi47 06.03.2017, 14:27
6. das wird nur vergleichbar,

wenn die anderen preis- und umweltrelevanten Parameter beim Vergleich eingepreist werden, als da ist Netzausbau, Stetigkeit, Standdauer, ökologische Lasten in Betrieb und Entsorgung, usw.. Dazu wäre nicht der pure Neuzuwachs an Energieerzeugung ein absolutes Kriterium, sondern vor allem nachhaltige Speicherung, Transformation und Standortverteilung, welches ja die Minimierung von Betriebskosten sowohl im Leitungsaufwand, als auch in der zeitlichen Abfolge, also somit der Wirtschaftlichkeit des Betriebes und Größenordnung des Ausbauaufwandes bedingt.

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echoanswer 06.03.2017, 14:29
7. Und der Stromkunde zahlt

Bisher verschenken wir unseren Ökostrom ins Ausland und die Stromkunden bezahlen, wie früher in der DDR, Subventionen in einen völlig am markt vorbei agierenden, planlosen Industriezweig. Der Ökostrom ist seit Ausrufen der "Energiewende" technologisch und versorgungstechnisch keinen Meter vorangekommen. Wir werden nur in 8-9 Jahren mit Steuermitteln den Schrott aus der Nordsee wieder einsammeln dürfen. Falls die EEG-Zulage sinkt oder wegfällt werden die Betreiber von heute auf morgen Insolvenz anmelden und sich aus der Verantwortung schleichen. Wenn Politiker glauben Naturgesetze per Dekret außer kraft setzen zu können, passiert genau das. In 10 Jahren zahlen wir dann Milliarden, wenn die alten Atomkraftwerke wieder eingeschaltet werden müssen. Schilda ist überall.

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seyffensteyn 06.03.2017, 14:30
8. Wir sollten uns wieder darauf besinnen,

eine konventionelle Energieherstellung herzustellen.Wurde uns nach der "Energiewende"nicht versprochen,daß die Preise nicht massiv steigen würden?Was ist passiert:massive Preissteigerungen!!!Energieintensive Unternehmen werden von Zahlungen ausgenommen und die Privathaushalte müssen es schultern.

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RobMcKenna 06.03.2017, 14:31
9.

Photovoltaik und Windkraft gegeneinander ausspielen zu wollen, ist auch aus technischer Sicht nicht sinnvoll. Im Sommer scheint hierzulande viel Sonne, es gibt aber tendentiell weniger Wind. (Zumindest an Land) - im Winter ist es umgekehrt. Es würde also helfen, Wind- und Sonnenstrom komplementär einzusetzen.

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