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Pilotprojekt für Ökostromförderung: Wind gegen Sonne
DPA

Das Wirtschaftsministerium lässt Wind- und Solarfirmen ab 2018 um Fördergeld für Ökostrom kämpfen. Nicht einmal das Ministerium selbst findet, dass das eine gute Idee ist.

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tatsache2011 06.03.2017, 14:32
10.

Zitat von 21Pinto
Finde den Fehler! Zitat: "Zweitens würden gemeinsame Ausschreibungen eben dazu führen, dass Windräder künftig nur noch an besonders windreichen und Solaranlagen an besonders sonnenreichen Standorten gebaut werden können.....
Sie müssen den Fehler nicht suchen. Er steht im Artikel:
"Das wäre nur möglich, wenn das Stromnetz deutlich ausgebaut würde."
Realismus berücksichtigt die Kosten des Stromtransports.

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Rooo 06.03.2017, 14:34
11. @anton_otto:

@anton_otto: Ihre Polemik ist nich angebracht. Denn was bringt es uns, wenn der Strom etwas günstiger an der Nordsee produziert wird, wenn schon jetzt die Leitungen in der Region nicht mehr ausreichen, um den Strom ins Inland zu transportieren? Die Folgekosten durch Netzausbau müssen mit berücksichtigt werden, denn die Tragen nicht die Betreiber der Anlagen, sondern wir alle!

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helmut.alt 06.03.2017, 14:53
12. Die beste Lösung wäre

überhaupt keine Subventionen für die Energieerzeugung zu zahlen, denn dann kommt der Verbraucher am besten weg. Deutschland hat schon jetzt die höchsten Strompreise weil Windräder und Photovoltaik überproportional subventioniert werden (mehr als 6 Cent pro kW/h). Jetzt ist es an der Zeit, dass diese Technologien ohne Subventionen auskommen.

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tatsache2011 06.03.2017, 14:53
13. Zukunft

Zitat von echoanswer
... In 10 Jahren zahlen wir dann Milliarden, wenn die alten Atomkraftwerke wieder eingeschaltet werden müssen. Schilda ist überall.
Sie meinen, die alten Atomkernkraftwerke können sicherheitstechnisch nachgerüstet werden?
Das geht auch mit Milliarden Euro nicht.
Und Strom von neuen AKWs kostet 12 cent je kWh, wie bei Hinkley in England? (Falls es überhaupt gebaut wird.)

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diplommaurer 06.03.2017, 14:56
14. Und weiter geht die ewige Förderung

Die Fördergelder zahlen WIR zusätzlich zu den schon bestehenden EEG-Milliarden. Wie wäre folgende Ausschreibung: „Geliefert muss der Strom zu dem Zeitpunkt, wenn er benötigt wird.“. Dagegen hätte die EEG-Lobby wohl etwas. WIR zahlen noch obendrein die Kosten für den Leitungsausbau UND die Kosten für das Speicherproblem. Eigentlich ist Meckern sinnlos, die EEG-Lobby bekommt hier sowieso, was sie will. Siehe z. B. https://lobbypedia.de/wiki/Rainer_Baake. Seine Pension ist sicher.

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Michael200669 06.03.2017, 15:11
15.

Zitat von helmut.alt
überhaupt keine Subventionen für die Energieerzeugung zu zahlen, denn dann kommt der Verbraucher am besten weg. Deutschland hat schon jetzt die höchsten Strompreise weil Windräder und Photovoltaik überproportional subventioniert werden (mehr als 6 Cent pro kW/h). Jetzt ist es an der Zeit, dass diese Technologien ohne Subventionen auskommen.
Dann bitte aber auch für den Atom, wie Kohlestrom die Subvention streichen. Dann werden sie ganz schnell erkennen, wer die teuersten Energieträger sind. Da ist einmal der Atomstrom, danach kommt der Kohlestrom. Dann kommt lange nichts und dann erst der Ökostrom.

Nicht der Strompreis ist zu hoch, sondern die staatlichen Lasten, die auf dem Strompreis liegen. Die liegen bei über 50 Prozent. Würde alleine die MWST wegfallen, so wäre der Strompreis gleich um 1/5 günstiger.

Des weiteren sind die meisten einfach zu faul, sich einmal im Jahr darum zu kümmern, so sie den günstigen Strom bekommen. Denn dadurch könnten schon gespart werden. Aber was machen viele, sie lassen sich sogar oft noch Verträge von ihren Lieferanten aufschwätzen, die den Strompreis noch erhöhen.

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syracusa 06.03.2017, 15:12
16.

Zitat von wannbrach
Gerade jetzt wäre es notwendig diese Technologien zu fördern, da kann man sich nur fragen aus welcher Richtung kommt der Gegenwind.
Na, die Frage lässt sich leicht beantworten: aus dem rechten SPD-Lager. Dieser Unsinn ist ein Kind des Herrn Gabriel.

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Akkin 06.03.2017, 15:14
17. Es ist sinnvoll nur dort Kraftwerke zu errichten, wo die Stromerzeugung besonders ergiebig und günstig ist,

das was man vorher machte ist Idiotisch. Wer baut schon in Gebieten Windanlagen, wo kaum Wind weht, das machen nur Unternehmen die gepampert werden, die Allgemeinheit darf eben zahlen. Wir Deutschen zahlen 50 % mehr für Strom, als die Franzosen! Da kann man sich nur bei den deutschen Politikern bedanken! Im übrigen kassiert man bei den Unternehmen die sehr viel Strom verbauchen nicht ab, nur die kleinen Unternehmen und die Privathaushalte werden abgezockt! Und wenn der Strom verschenkt wird oder es für den Verbauch noch Geld gibt, dann werden wieder Unternehmen bevorzugt. Privathaushalte gehen da leer aus!

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syracusa 06.03.2017, 15:15
18.

Zitat von RobMcKenna
Photovoltaik und Windkraft gegeneinander ausspielen zu wollen, ist auch aus technischer Sicht nicht sinnvoll. Im Sommer scheint hierzulande viel Sonne, es gibt aber tendentiell weniger Wind. (Zumindest an Land) - im Winter ist es umgekehrt. Es würde also helfen, Wind- und Sonnenstrom komplementär einzusetzen.
Richtig. Tatsächlich wird es bei weiter zunehmendem EE-Ausbau notwendig, das Verhältnis von Wind- zu PV-Stromerzeugung zu einem Optimum auszutarieren. Das wird bislang noch so gut wie gar nicht thematisiert, denn das ist nicht trivial und unterliegt auch starken regionalen Schwankungen. Relevant wird das ungefähr zum gleichen Zeitpunkt, an dem wir anfangen müssen, uns Gedanken über die Speicherung von EE-Strom zu machen.

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larsmach 06.03.2017, 15:19
19. Solar ist besser dezentral

Photovoltaik-Anlagen spielen ihre Stärke dezentral aus: Auf den Dächern der Stromnutzer! Am Ende der Leitung ist Strom am teuersten (und wertvollsten). Windparks speisen erzeugte Elektrizität in regionale - teilweise sogar überregionale - Netze ein, von wo der Strom heruntertransformiert wird auf die Verteilernetze (von 110 auf 10 kV sowie 400 Volt). Ausnahmen sind Kleinwindkraftanlagen, die allerdings sehr viel stärkeren Einschränkungen als dachgebundene Solaranlagen unterliegen (Bau fast nur im Außenbereich von Gemeinden möglich und dort wegen der niedrigen Geländerauigkeit auch sinnvoll).

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