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Pläne der Union: Familiensplitting der Union kostet Steuerzahler Milliarden
DPA

Ungerecht und viel zu teuer: Das geplante Familiensplitting der Union bekommt miserable Noten vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Besserverdiener profitieren demnach unverhältnismäßig stark, Hartz-IV-Bezieher gingen leer aus.

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JB1969 04.09.2013, 08:25
1. Typischz CDU

"Das Konzept koste Milliarden, bevorzuge Gut- und Spitzenverdiener und halte Frauen davon ab, nach der Geburt eines Kindes in den Job zurückzukehren"

Tja, wen überrascht das? Die Spitzenverdiener bezahlen die CDU, und wer zahlt, schafft an. Frauen? Die bekommen doch die Herdprämie, um frühkindliche Bildung zu verhindern.

Die Milliarden holt man sich bei den Hartz-IV-Empfängern. Die FDP hat ja bereits vorgeschlagen, dass bei sinkenden Einnahmen automatisch Sozialtransfers entsprechend sinken sollen.

Denn wo kämen wir denn dahin, wenn sich der Spitzenverdiener die Drittfinca auf Mallorca nicht mehr leisten kann...

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___wegwerfaccount___ 04.09.2013, 08:30
2. Die Idee ist richtig!

Der Ungerechtigkeitsaspekt muß dann halt durch die ebenfalls in der Diskussion befindliche Anhebung des Spitzensteuersatzes kompensiert werden. Da, wo Kinder sind, wird viel Geld benötigt und - sofern vorhanden - auch ausgegeben. Kinderlose Doppelverdiener müssen sich stärker beteiligen, weil sie es können und vom aktuellen System doppelt privilegiert werden (Splitting plus bessere Rente).

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marthaimschnee 04.09.2013, 08:30
3.

Zitat von sysop
Das Konzept koste Milliarden, bevorzuge Gut- und Spitzenverdiener und halte Frauen davon ab, nach der Geburt eines Kindes in den Job zurückzukehren
die perfekte Definition einer konservativen Weltanschauung

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DenkZweiMalNach 04.09.2013, 08:32
4. Der richtige Weg

Linke Ideologen wie der Autor sehen Kinder als Rohmasse an, die der Staat nur erziehen müsse. Das ist Unfug. Gerade die soziale Schicht, die die nächste Generation der Leistungsträger zum grossen Teil hervorbringt, wird heute benachteiligt und hat darum die tiefste Geburtenrate: Bildungsbürger. Es bleibt zu hoffen, dass das Steuersplitting Mut zu mehr Kindern macht.

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Latexia 04.09.2013, 08:32
5. Besserverdiener profitieren demnach unverhältnismäßig stark, Hartz-IV-Bezieher gehen leer aus.

Skandal! Das mal diejenigen von etwas profitieren, die mit ihrer täglichen Arbeit dieses Land am laufen halten und nicht die Hartz-IV-Empfänger geht natürlich gar nicht!!

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ulbrichwinklern 04.09.2013, 08:33
6. ist das so falsch?

Eltern, die im Job was leisten und gut sozialisierte Kinder in die Gesellschaft einbringen, werden belohnt. Wer vor dem Fernseher rumhängt und seine Kinder zum Essen in die Sozialstation schickt wird nicht belohnt. Was ist daran falsch?

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nickleby 04.09.2013, 08:34
7. gerechtes Splitting

Dass Hartz IV - Bezieher am Familiensplitting nicht teilhaben können, ergibt sich aus der Lage : Sie zahlen keine Steuern, erhalten Transferleistungen des Staates, die von Steuerzahlern aufgebracht werden und sind damit bereits alimentiert

Das französische Vorbild des Familiensplittings hat sich in den letzten Jahrzehnten bewährt. Es spricht nichts dagegen, diese Steuerreform auch bei uns so anzuwenden.

Wer viel Steuern zahlt, soll auch entlastet werden.

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Hoschi101 04.09.2013, 08:35
8. optional

Ich dachte, es sei das Ziel, mehr Kinder in die Besserverdienerhaushalte zubekommen? Will man nicht mehr Akademikerkinder haben?
Bezüglich des Demografieproblems stelle ich fest, dass Frankreich mit seinem Modell sehr viel erfolgreicher ist als Deutschland.

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brido 04.09.2013, 08:38
9. Wenigstens etwas

Zitat von sysop
Ungerecht und viel zu teuer: Das geplante Familiensplitting der Union bekommt miserable Noten vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Besserverdiener profitieren demnach unverhältnismäßig stark, Hartz-IV-Bezieher gingen leer aus.
Wird dem Mittelstand zurückgegeben, und nicht nur abgenommen. Mit dem Splitting.

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