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Pläne der Union: Familiensplitting der Union kostet Steuerzahler Milliarden
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Ungerecht und viel zu teuer: Das geplante Familiensplitting der Union bekommt miserable Noten vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Besserverdiener profitieren demnach unverhältnismäßig stark, Hartz-IV-Bezieher gingen leer aus.

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Hugo55 04.09.2013, 09:44
100. Typische Lehrerdiskussion

Zitat von sysop
Ungerecht und viel zu teuer: Das geplante Familiensplitting der Union bekommt miserable Noten vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Besserverdiener profitieren demnach unverhältnismäßig stark, Hartz-IV-Bezieher gingen leer aus.
Doppelverdienende Lehrer mit jeweils A13 kommen nach dem Wahlprogarmm der GRÜNEN vollkommen ungeschoren davon. Ein Familie aber, in denen die Eltern nicht in einem gepamperten Beamtenjob arbeiten, müssen sich mit der Realität arangieren. Häufig sieht die dann halt so aus, dass einer zwar gut verdient, dafür aber einen extrem zeitfressenden Job hat. Der andere Partner muss dann mehrt Verantwortung in der Familie übernehmen und verdient häufig schlechter.
Aber das ist ja auch eine "böse" Familie, die - obwohl sie nicht mehr zur Verfügung hat als doppelverdienende Lehrer - durch Wegfall des Ehegattensplitting bestraft werden muss.
So wollen GRÜNE, LINKE und SDP die Welt verbessern. Leider wird es dann immer weniger Menschen ergben, die bereit sind, sich für Ihren Beruf voll einzusetzen. Im Endeffekt wird der Wohlstand der gesamten Gesellschaft sinken - aber das macht ja nichts, denn wenn es allen gleich schlecht geht, ist die Gerechtigkeit offensichtlich auf ihrem Höhepunkt :-)
Irgendiwe hatten wir das schon mal -ging bis 1989 gut.

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restauradores 04.09.2013, 09:45
101. Besser Steuerklassen vereinfachen!

Zitat von sysop
Ungerecht und viel zu teuer: Das geplante Familiensplitting der Union bekommt miserable Noten vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Besserverdiener profitieren demnach unverhältnismäßig stark, Hartz-IV-Bezieher gingen leer aus.

Statt Gemurkse um Ehegattensplitting und grossem Verwaltungsaufwand einfach abschaffen!

Nur noch 1+3 (mit neuer Nummerierung 1+2)!

Alle Singles auf 1, alle verheirateten und Lebensgemeinschaften auf 3 und beides für alle Tätigkeiten, ob 1., 2. oder 3. Job.

2+4+5+6 - WEG!
Steuerklasse 2 kann man durch Freibeträge ausgleichen.


Riesige Kostenersparnis in der Verwaltung, mehr Netto vom Brutto für alle Paare, tatsächlich bezogen auf individuelle Arbeit und Lohn.

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marianne-ada@gmx.de 04.09.2013, 09:46
102. Wunderbar

Solange das sogenannte Stimmvieh durch ihr Votum ( Stimme ) am 22. September der CDU ihr das Mandat für diese weitere Polit - Sauerei erteilt, sollten diese anschließend besser den Mund halten. Ein Familiensplitting wäre gerecht.

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soalso 04.09.2013, 09:46
103.

Zitat von sysop
Ungerecht und viel zu teuer: Das geplante Familiensplitting der Union bekommt miserable Noten vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Besserverdiener profitieren demnach unverhältnismäßig stark, Hartz-IV-Bezieher gingen leer aus.
es gibt leider eine reihe von fachlich wirklich schlecht bzw. überhaupt nicht durchdachten ideen von schwarz-gelb. wenn die jetzt auch noch gewählt werden...

:-(

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tommit 04.09.2013, 09:46
104.

Zitat von berlino1010
Jeder zusätzliche Euro müsste gleich besteuert werden, unabhängig davon, ob ihn Mann oder Frau verdient.
Ich kann ihnen sagen wer dieser Idee am ehesten widersprechen wird...
Es gibt ja noch die Stuerklassenwahl je nach Erwerbsanteil..

Glauben Sie dass irgendjemand wegen dieser Art Gleichheit auch nur auf einen Euro verzichten wird beonders bei den Leistungsträgern..

Jetzt müssten nur noch die Leistungsträger die Kinder bekommen, manche scheinen hier ja zu glauben dass das an Unterförderung liegt...

Komisch ich wundere mich umsomehr als die nach dem Krieg im Schnitt mehr Kinder hatten als heute... bei weniger Wohlstand..
Scheint also nicht lebenswichtig zu sein, eher gewohnheitswichtig.

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RenegadeOtis 04.09.2013, 09:46
105.

Zitat von Zaphod
Tatsächlich zeigt sich in den Unionsplänen wieder, dass es nur um eine Umverteilung von unten nach oben geht. Es besteht bei dieser Partei - und natürlich auch bei der FDP - überhaupt keine Bereitschaft mehr, die Gesellschaft insgesamt gerechter zu behandeln. Vielmehr sollen nur die - vermuteten - Wähler bevorzugt werden. Der Rest, der Pöbel, soll doch in den schlechten Vorstädten bleiben und die glücklichen, leistungsstarken Familien nicht belästigen. Diese Haltung ist unerträglich für ein Land, das einst stolz auf seinen Sozialstaat war!
Wäre eine gleichmäßige Steuerentlastung um 30% besser? Gerechter? Nein, der Geringverdiener mit 1000 Euro Steuer bekommt dann ja nur 300 Entlastung, der Gutverdiener mit 150.000 Steuer ja viel mehr. Okay, also je besser verdienend desto mehr Steuern?

Oh, das nennt sich Steuerprogression und gibts schon n paar Jahrzehnte.

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CLaMa 04.09.2013, 09:47
106. Kurz mal nachgerechnet....

..... wow, da bekäme ich dann also als "Besserverdiener" bei 4 Kindern 18 EUR/Kind im Monat aus dem Steuersäckel.
Schade, der Gitarrenunterricht kostet 65 EUR/Monat/Kind.
Schwimmverein würde gerade so gehen. Oder die Busfahrkarte. Oder doch lieber die Unfallversicherung? Ach nee, ich weiß, davon zahle ich die Zahnspange, die Zahnarzt und Kiefernorthopäde für dringend notwendig erachten, die die Krankenkasse aber nicht bezahlen möchte. Das kommt gerade so hin. Gehen die anderen Kinder halt leer aus.

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schwabensporty1 04.09.2013, 09:48
107. mehr Kinder von Akademiker erwünscht

so wollte es doch die Politik, mit dieser Reform kann dies erreicht werden. Auch das verrechnen mit dem ALG II erscheint mir gerecht, wer mehr will soll arbeiten, wie alle anderen Steuerzahler auch. Es wird auf Richtlinie 2000/78/EG des Rates vom 27. November 2000 zur Festlegung eines allgemeinen Rahmens für die Verwirklichung der Gleichbehandlung in Beschäftigung und Beruf verwiesen.

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kumi-ori 04.09.2013, 09:48
108. optional

Eine Reform der Einkommensteuer betrifft per definition immer nur diejenigen, die Steuern zahlen und das sind logischerweise vor allem die Mittel- bis Gutverdienenden.

Wie wollen Sie jemandem Einkommensteuer ersparen, der gar keine Einkommensteuer zahlt?

Die einzige realistische Möglichkeit für Niedrigverdiener wäre, bessere Einkommen auszuhandeln. Ich weiß, dass das leichter gesagt, als getan ist. Da sich die Niedrigverdiener heute nicht mehr solidarisieren, sondern apathisch drauf warten, bis ihnend as Gehalt weiter gekürzt wird, bleibt nur das persönliche Engagement. Sehen Sie sich um, ob jemand Ihnen 10 Cent mehr zahlt, unterschreiben Sie dann und kündigen Sie Ihre alte Stelle Knall auf Fall. Wenn das oft genug vorkommt, werden sich die Arbeitgeber irgendwann was überlegen.

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Frank Heitmeyer 04.09.2013, 09:48
109. Weniger Steuern zahlen kostet den Steuerzahler? Das nenn ich Wortakrobatik!

Typische Verdrehung: Wer sowieso nix zahlt, sondern kassiert, der profitiert natürlich nicht von einer Entlastung. Ein Mensch = ein Freibetrag - was kann da ungerecht sein? Klar, die Camouflage - Sozialisten (Die Grünen) mit Oberlehrer Attitüde müssen die Aufstockung der Verwaltungsbeamten finanzieren, damit wir noch mehr sinnfreie Abgaben, Formulare und Besserwisser am Hals haben.

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