Forum: Wirtschaft
Pläne der Union: Familiensplitting der Union kostet Steuerzahler Milliarden
DPA

Ungerecht und viel zu teuer: Das geplante Familiensplitting der Union bekommt miserable Noten vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Besserverdiener profitieren demnach unverhältnismäßig stark, Hartz-IV-Bezieher gingen leer aus.

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gazettenberg 04.09.2013, 16:56
500.

Zitat von paohlboerger
Wenn Sie schon jedem das Recht zubilligen, dass er seine Kinder nicht in den Kindergarten schickt, dann sollten Sie auch einen Teil der gesparten Kosten, diesen Eltern zubilligen.
Was für gesparte Kosten? Doppelverdienende Eltern finanzieren den Kindergarten über ihren Kindergartenbeitrag plus doppelte Einkommensteuer komplett selbst.

Das Betreuungsgeld hingegen ist ein Wahlgeschenk der CSU für deren Klientel - finanziert von den übrigen Steuerzahlern, darunter vielen berufstätigen Eltern. Daneben bekommen die Bezieher des Betreuungsgeldes noch viele andere Geschenke, etwa das hier diskutierte Ehegattensplitting, geschenkte Krankenversicherung und Rentenpunkte für die Ehefrau, etc.

Wie lange können und sollen wir uns das noch leisten?

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MaxHeus 04.09.2013, 16:57
501. Mit Fehlinformationen glänzen

Zitat von JB1969
Die durchschnittliche Erbschaftsteuer liegt offensichtlich bei ca. 2%, ergibt schnelles Googlen. Wie ausgesprochen "ziemlich ordentlich". Ich habe nichts gegen Erben an sich, ich werde in einer Situation sein, in der ich selbst ein Vermögen zu vererben habe, ohne selbst irgend etwas geerbt zu haben. Aber daran muss die Allgemeinheit eben angemessener als heute beteiligt werden.
Sagen Sie mal, geschätzter JB 1969, ich habe ja nichts dagegen, dass Sie hier Klassenkampfparolen aneinander reihen, aber wie wäre es, wenn Sie sich wenigstens bei Tatsachenbehauptungen nicht irgendetwas ausdenken. ich weiß nicht, woher sie Ihr Google-Wissen beziehen, aber 2% Erbschaftssteuer?
Wenn man mal die Tatsache nimmt, die natürlich einem gepflegten Vorurteil manchmal im Wege stehen, sieht es ungefähr und sehr vereinfacht so aus:

Der Steuersatz für Personen der Steuerklasse I liegt beispielsweise bei einem steuerpflichtigen Erwerb von bis zu € 75.000 bei 7 %, Personen der Steuerklasse III haben hier 30 % zu entrichten. Diese Werte steigen kontinuierlich mit dem Wert der Erbschaft an. Bei einer Erbschaft von mehr als € 26.000.000 bezahlen Steuerpflichtige der Klasse I dann 30 %, solche der Klasse III 50 % des steuerpflichtigen Erwerbes.
Ok, solche Tatsachen beeindrucken Sie nicht. Ich weiß...

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shaman1905 04.09.2013, 16:57
502.

Zitat von RenegadeOtis
Der vom Kinderfreibetrag profitierende Hartz IV-Empfänger hat also vorher 30 Jahre gearbeitet. Steuerpflichtig. Nun gut. Mir war auch neu, dass man 30 Steuerjahre benötigt um Hartz IV zu bekommen.
Man kann selbstverständlich auch nach 20 oder 30 "Steuerjahren" in Hartz IV landen, ist schon genug Menschen passiert, durch Krankheit oder anderes. Einer Freundin von mir beispielsweise, jahrzehntelang angestellt, dann selbständig gemacht in derselben Branche, schwer an Krebs erkrankt, über 50. Das war's.

Wie viele dieser Menschen noch in einem Alter sind, daß sie vom Kinderfreitbetrag profitieren könnten, weiß ich nicht.

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gazettenberg 04.09.2013, 16:59
503.

Zitat von JB1969
Die durchschnittliche Erbschaftsteuer liegt offensichtlich bei ca. 2%, ergibt schnelles Googlen.
Daran sehen Sie, dass die Zahl der reichen Erben massiv überschätzt wird. Die große Mehrheit erbt wohl nur ein paar Bundesschatzbriefe und ein Reihenhaus. Das fällt dann unter die Freibeträge.

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Questionator 04.09.2013, 17:01
504.

Zitat von JB1969
Technisch ist es einmal eine Spitzensteuersatzerhöhung, einmal eine Freibetragsänderung. Zwei legislativ separate Vorgänge. Selbstverständlich ist es verfassungsgemäß, den Spitzensteuersatz um x%-Punkte anzuheben, egal was ich mit Freibeträgen mache, solange die Freibeträge an sich verfassungsgemäß sind.
Wenn Sie das schon mal begriffen haben - vorhin waren so feine Unterschiede noch "viel Gerede um Nichts".
Aber dann sagen Sie doch einfach "Ich will die Steuern für 'die Reichen' erhöhen" und wir können uns das Gewurstel sparen. Ist ja fast wie bei Merkel...

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Questionator 04.09.2013, 17:09
505. Hä?

Zitat von DerWeisseWal
Nur Sie haben die Frage gestellt, nur Ihnen habe ich Sie beantwortet. Wenn Sie sich mit dem Thema nicht beschäftigen wollen, ist das Ihre Entscheidung und Ihr Recht. Ich persönlich mag es lieber, wenn ich Dinge verstehe.
Ich habe die Frage nicht gestellt! Aber wenn man sich in einem Forum äußert, sollte man sich auch allgemeinverständlich äußern. Um es mal mit Ihnen zu sagen: "Ich persönlich mag es lieber, wenn ich Dinge verstehe".
Ok, beschäftige ich mich mal mit dem Thema - Eine mögliche Folgerung wäre: Je öfter ich Harz IV zahle, um so weniger nutzt es.
Wollten Sie uns das wirklich sagen :-)?

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Questionator 04.09.2013, 17:22
506.

Wir wissen zwar nicht worüber, aber wir sind schon mal empört :-)...

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sponnner 04.09.2013, 17:33
507. Ungerecht ist, wenn eine 7-k

Zitat von sysop
Ungerecht und viel zu teuer: Das geplante Familiensplitting der Union bekommt miserable Noten vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Besserverdiener profitieren demnach unverhältnismäßig stark, Hartz-IV-Bezieher gingen leer aus.

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klaus47112 04.09.2013, 17:33
508. und täglich grüßt...

Zitat von sysop
Ungerecht und viel zu teuer: Das geplante Familiensplitting der Union bekommt miserable Noten vom Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung. Besserverdiener profitieren demnach unverhältnismäßig stark, Hartz-IV-Bezieher gingen leer aus.
der selbe Unfug und immer die gleiche Falschmeldung!

Ehegattensplitting ist keine Subvention! Es stellt die Steuergerechtigkeit -bei progressiven Steuertarifen- in der Einkommens- und Verantwortungsgemeischaft Ehe her!

Die Ehepartner werden so besteuert als ob jeder gleich viel zum gemeinsamen Einkommen beiträgt! es geht den Staat nichts an wie die Arbeitsteilung der Partner gestaltet wird!

Warum immer dies tendenziösen Falschmeldungen, wer ein klein wenig Ahnung vom Steuerrecht hat sollte das doch irgendwann kapiert haben!

Will man mit aller Gewalt Frauen in den Arbeitsmarkt drücken?
Unter 3 Mio Arbeitslosen schient man nicht mehr genug Druck auf die Tarifpartner machen zu können, daher weht der Wind beim DIW!

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paohlboerger 04.09.2013, 17:39
509.

Zitat von Questionator
Dann will ich jetzt auch eine Kompensation dafür, dass ich das staatlich geförderte Opernhaus nicht besuche! Sie sparen doch schon die Kita-Gebühren und die Kita ist trotzdem (auch für Sie - Sie erinnern sich: Rechtsanspruch) da.
Beim letzten Opernbesuch habe ich mal unter den Sitz gegriffen. Da hingen die 250 € Subventionen für diesen Sitz. Als ich sie mir nehmen wollte, hatte der Kassierer sie schon eingesammelt.

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