Forum: Wirtschaft
Pläne für Tourismus-Projekt: Chinesischer Landkauf verunsichert Island

Ein Immobilien-Tycoon aus China schreckt Island auf: Für 100 Millionen Dollar will Huang Nubo ein Ökoressort in dem Inselstaat errichten. Die Regierung weiß nicht recht, ob sie sich über die Pläne freuen soll - oder zum Opfer politischer Expansionspläne wird.

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eigentlicher_Schwan 30.08.2011, 09:47
1. Spielregeln

Zitat von sysop
Ein Immobilien-Tycoon aus China schreckt Island auf: Für 100 Millionen Dollar will Huang Nubo ein Ökoressort in dem Inselstaat errichten. Die Regierung weiß nicht recht, ob sie sich über die Pläne freuen soll - oder zum Opfer politischer Expansionspläne wird.
Staatsbürger eines Landes, in dem selbst kein Land von Ausländern erworben werden kann, sollten grundsätzlich vom Landkauf in anderen Ländern ausgeschlossen sein.

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Teile1977 30.08.2011, 09:57
2. China

Ich gönne den Isländern ein solches Projekt, das auch den Tourismus ankurbeln könnte. Allein mir fehlt der Glaube.
Chinesen sind weniger für ihren Umweltschutz, als eher für die knallharte Durchsetzung ihrer Interessen und ihres Profites bekannt.

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pressemelders 30.08.2011, 10:00
3. egal

die chinesen....es sind nicht die chinesen, wie es auch nicht die deutschen sind. mir eigentlich recht egal, von wem ich versklavt werde. am ende ist alles privatisiert und in den händen von wenigen. bei chinesischen besitzern macht man sich wenigstens keine illusionen.

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maximillian64 30.08.2011, 10:08
4. Diplomatie

Zitat von eigentlicher_Schwan
Staatsbürger eines Landes, in dem selbst kein Land von Ausländern erworben werden kann, sollten grundsätzlich vom Landkauf in anderen Ländern ausgeschlossen sein.
Guter Ansatz - das würde dann auch auf andere protektionistischen Länder wie Estland (kein Land an Russen), Russland Kein Privatbesitz von Land durch Ausländer (Durch Ausländische Firmen und bei Wohnungen gehts wieder), oder gar die Schweizer ->
Zitat Wikipedia: Zweck der Lex Koller ist die Bekämpfung der „Überfremdung des einheimischen Bodens“

Ich finde es eine gute Idee, das Länder welche den Zugang zum Land beschränken gleichbehandelt werden. Bei Visa ist das ja auch so. Sobald ein Land Visa für die Bürger eines anderen verlangt, spiegelt das Betroffene die Vorgehensweise.

Alte Diplomatenregel "Haust Du meine Bauern haue ich Deine auch"

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zeitmax 30.08.2011, 10:08
5. Papperlapapp!

Zitat von eigentlicher_Schwan
Staatsbürger eines Landes, in dem selbst kein Land von Ausländern erworben werden kann, sollten grundsätzlich vom Landkauf in anderen Ländern ausgeschlossen sein.
Warum gleich wieder dieser provinzlerische Rückfall in die Abschottung?
Die machen doch nur Splendid Isolation auf chinesisch.
Und befürchtete Weiterungen kann man mit Auflagen verhindern.

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pudel_ohne_mütze 30.08.2011, 10:12
6. genauso kamen die Amis an Alska.

Zitat von sysop
Ein Immobilien-Tycoon aus China schreckt Island auf: Für 100 Millionen Dollar will Huang Nubo ein Ökoressort in dem Inselstaat errichten. Die Regierung weiß nicht recht, ob sie sich über die Pläne freuen soll - oder zum Opfer politischer Expansionspläne wird.
An den grossen Rest kamen sie durch Annektion, Repression und Krieg.

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Niamey 30.08.2011, 10:12
7. Chinesischer Landkauf in Island

Zitat von eigentlicher_Schwan
Staatsbürger eines Landes, in dem selbst kein Land von Ausländern erworben werden kann, sollten grundsätzlich vom Landkauf in anderen Ländern ausgeschlossen sein.
Ich gehe davon aus, dass er nichts "Böses" im Schilde führt, aber aus dem genannten Grund teile ich ihre Ansicht und würde keine Grundstücke an ihn verkaufen. Hoffentlich haben die Isländer genug Rückgrat dafür!
Ausserdem macht es mich stutzig, dass ein "ehemaliger" Mitarbeiter im Bauministerium soviel Geld anhäufen konnte wo der Durchschnittsverdienst bei 120 Euro im Monat liegt.

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höfats gratwanderung 30.08.2011, 10:12
8. Genau,

Zitat von eigentlicher_Schwan
Staatsbürger eines Landes, in dem selbst kein Land von Ausländern erworben werden kann, sollten grundsätzlich vom Landkauf in anderen Ländern ausgeschlossen sein.
das sehe ich auch so.Vor lauter Arbeitsplatzbeschaffung und Humanität gibt man sich auf. Die Chinesen sind überall und schaffen meistens nur Arbeit für ihre (billigen) Leute. Siehe die Textilindustrie in Süditalien, wo es dann heißt: made in italien - statt made in china.

Bei uns sagt man: "Es hat noch nie ein Fremder einen Boden mitgebracht".

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beebo 30.08.2011, 10:16
9. Chinesen spielen gerne Geld versenken

Die Chinesen wissen nicht mehr wohin mit deren Währungsreserven. Die Investieren jetzt in alles, was irgendwie Gewinn verspricht. Auch wenn es verrückte Projekte sind, wo ein Normal denkender Mensch sofort sieht, dass dort nur das Geld verbrannt wird.

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