Forum: Wirtschaft
Plan der Bundesumweltministerin : Tabakindustrie soll sich an Reinigungskosten für Zi
AFP

Zigarettenstummel am Strand oder im Park sind ein Ärgernis - für die Reinigung zahlt die öffentliche Hand. Umweltministerin Schulze will künftig auch die Tabakkonzerne einbinden.

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Dominik74 18.12.2018, 07:40
1. Warum nur bei Zigaretten?

Prinzipiell unterstützenswert, aber warum dann nicht bei allen Wegwerfartikeln? Oder weitergegriffen: bei allem, was Kollateralschaden verursacht? Und dann bin ich plötzlich nicht überzeugt...

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dasfred 18.12.2018, 07:48
2. Und lustig startet der Morgen

Als ob auch nur ein Cent vom Geld der Tabakindustrie ganz unten ankommt bei den ein Euro Jobern, die Stummel aufsammeln. Hier geht es darum, neue Abgaben zu generieren, die dann für irgendwelche Lieblingsprojekte der Umweltministerin verbraten werden können. Dafür nun die Straßenfeger vorzuschieben, bei denen die Kippen nicht mal Zwei Prozent vom Müllvolumen ausmachen, ist einfach schäbig.

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Mikrohirn 18.12.2018, 07:48
3. Es sind ja nicht nur

das Bisschen Plastikfolie oder die Kippe im Wald. Die gesamte Tabakwirtschaft, angefangen vom Flächenverbrauch für den Anbau (einschließlich Düngung und "Chemie"einsatz), über Herstellung und Transport der Glimmstengel bis hin zur Reparatur der Gesundheitsschäden ist nicht nur überflüssig, sondern krass umweltschädlich. Raucher sind deshalb Schädiger der gesamten Menscheit und müssen dafür ordentlich zahlen, noch sehr viel mehr als sie es über die Tabaksteuer jetzt schon tun.

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bdroege 18.12.2018, 07:51
4. Zusätzliche Mülleimer / höhere Strafen wirkungslos

Solange der Abstand zwischen zwei Mülleimern mehr als 1 nm beträgt werden die Raucher ihre Kippe weiterhin auf der Straße entsorgen. Hier in der Stadt liegen selbst im Umkreis von

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ziehenimbein 18.12.2018, 07:57
5. Wie geht es dann weiter?

Brauereien zahlen Toiletten, der Wildpinklee wegen. Was ist mit McDonalds, die Tüten kennt jeder vom Straßenrand.....

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franz01 18.12.2018, 08:04
6. Richtige Richtung

Wer typische Wegwerf-Produkte vertreibt, soll für die Müllentsorgung zahlen. Das gilt z.B. für Zigaretten, Fastfood-Verpackung, Kaffee-Becher und Plastiktüten. Der Wegwerf-Müll an den Straßen und Stränden besteht zum Großteil aus diesen Dingen. Wann kommt das Gesetz?

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ardus27 18.12.2018, 08:05
7. Graffiti-Schäden weit dringlicher

Es wundert, dass Frau Schulze zuerst die Tabakindustrie als Verusacherin von Kippenresten in Haftung nehmen will. Weit sichtbarer sind die verheerenden Schäden durch Grafitti und deren kostspielige und umweltschädliche Beseitigung.

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Leser161 18.12.2018, 08:06
8. Filterpfand

Am Besten einen Filterpfand einführen. Wie bei den Dosen. Da kann dann jemand ne schnelle Mark mit Rücknahmeautomaten machen.

Ja sorry. Ich habe halt leider keine Illusionen mehr. Politikervorschläge klingen halt immer ganz gut aber spätestens nach ein paar Jahren stellt sich heraus das das mal wieder nichts gebracht hat und ganz anderen Zwecken diente.

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DietzThought 18.12.2018, 08:14
9. Die Ministerin geht die wirklichen Probleme an... not.

Wenn man die Tabakkonzerne mal für die gesundheitlichen Schäden und die Folgekosten vom Tabakkonsum in die Pflicht nähme, das wären 80 Milliarden Euro pro Jahr, müsste die Schachtel 11,30€ kosten:

https://www.tagesspiegel.de/politik/wirtschaftlicher-schaden-durch-tabakkonsum-studie-raucher-kosten-jaehrlich-80-milliarden-euro/11658760.html
Aber das würde wahrscheinlich der Wirtschaft zu sehr schaden.

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