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Plan der Bundesumweltministerin : Tabakindustrie soll sich an Reinigungskosten für Zi
AFP

Zigarettenstummel am Strand oder im Park sind ein Ärgernis - für die Reinigung zahlt die öffentliche Hand. Umweltministerin Schulze will künftig auch die Tabakkonzerne einbinden.

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oldman2016 18.12.2018, 08:46
30. Sinnvolles Pfandsystem

Für Zigarettenkippen fällt mir keine praktikable Lösung ein. Aber für viele Dinge könnte ein durchdachtes Pfandsystem zum einen eine wilde Entsorgung reduzieren und zum anderen wegen des auszuzahlenden Pfandes viele Müllsammler zum Sammeln motivieren. Kunststoff ist Erdöl und kann anstatt im Magen der Meeresbewohner zu landen, immer noch energetisch genutzt werden, wenn ein sinnvolles Recycling zu teuer ofer zu aufwändig wäre.

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asdfyxcv 18.12.2018, 08:48
31.

Ursache - Wirkung ?
Das hier vorgeschlagene total Banane.
Es gibt Raucher die ihre Zigaretten immer korrekt entsorgen, und es gibt Raucher die ihre Zigaretten immer auf den Boden werfen.
Das Problem sind nicht die Zigaretten selbst und auch nicht die Raucher die korrekt entsorgen, sondern ausschliesslich die "Wegwerfer".

Kurzer Blick nach Singapur: Es gibt keine "Wegwerfer". Warum?
Folgendes simple System würde innerhalb weniger Wochen zu quasi Null Zigaretten auf dem Boden führen:
Wer dabei erwischt wird wie er eine Zigarette auf den Boden wirft, zahlt €500 Strafe, die Personalien werden erhoben.
Beim zweiten mal zahlt man €1000 (€500*2) + man kommt einen Tag in Ordnungshaft.

So erhöht sich das weiter:
3.mal: €1500 + 2 Tage Haft
4.mal: €2000 + 3 Tage Haft
usw. usw.
Das wäre eine strikte Bekämpfung der Ursache: Diejenigen die das Problem verursachen werden bekämpft, denjenigen die sich korrekt verhalten könnte das egal sein.

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sirmika 18.12.2018, 08:50
32. Warum muss man hier Gebühren schaffen?

500 € für eine weggeworfene Kippe Strafe - und gut ist es. Andere Länder bekommen das auch hin. Es kann ja wohl jedem Menschen zugemutet werden, seinen Müll zu entsorgen.

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benmartin70 18.12.2018, 08:51
33.

Zitat von ardus27
Es wundert, dass Frau Schulze zuerst die Tabakindustrie als Verusacherin von Kippenresten in Haftung nehmen will. Weit sichtbarer sind die verheerenden Schäden durch Grafitti und deren kostspielige und umweltschädliche Beseitigung.
Die Umweltschäden durch Kippen sind enorm- Googel ist dein freund.
Und Grafitti ? Find ich eher uninteressant . ich finde kiloweise Kippen am Strassenrand schlimmer. Zumal man bedenken muss dass viele brennend aus dem Auto geworfen werden.

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felisconcolor 18.12.2018, 08:54
34. isch dees luschtig?

Nein ist es nicht. Absolut nicht. Wir fragen uns ob es besser ist einen Ökotannenbaum zu kaufen und im nächsten Heftchen werden einem Tips gegeben wie man seine Vielfliegermeilen ins neue Jahr bringt.
Im brasilianischen Urwald fehlen, oh Wunder, zig tausende qkm Urwald und Frau Schulze macht einen auf quirligen Teenager auf der Umweltkonferenz. Und jetzt das. Früher (war alles besser) gab es Mülleimer, aus Metall, dir brannten nämlich nicht, und hatten die Möglichkeit ne Kippe drin zu entsorgen. Mülleimer leeren kostet Geld. Also wurden erst die Mülleimer nicht geleert und später ganz abgeschafft. Ergo der Müll lag rum. UND JETZT kommt unsere werte Frau Umweltministerin auf den Trichter die Tabakindustrie solle doch bitte für die Müllbeseitigung zahlen. joooo die stellen dann ganz viele prekär Beschäftigte ein die durch die Parks laufen und Kippen einsammeln. Oder spendieren Mülleimer die dann wieder nicht geleert werden. Liebe Frau Schulze ich glaube wir haben gerade GANZ ANDERE Probleme in Deutschland. Wäre nett wenn sie sich nen kleinen Milchreis gegen den kleinen Hunger nehmen und dann endlich was vernünftiges tun.

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benmartin70 18.12.2018, 08:54
35.

Zitat von timtom2222
Ich denke das es schon Zigaretten Filter gibt die sich auflösen, nur minimiert das den Gewinn. Vielleicht sollte man eher per gesetzt auf Biologisch abbaubare Filter setzen, da man eh nicht alle einsammeln kann. Ansonsten würde ich eine Steuer auf alle Einweg Verpackungen begrüßen.
Damit lösen Sie aber nicht die Problematik der Schadstoffansammlung im Filter. Die landet dann doch im Wasser / der Natur.

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taggert 18.12.2018, 08:56
36. Für den Müll zahlen

Kann man so sehen, die gleichen Argumente kann man aber auch 1:1 auf andere Sachen anwenden... Beispiel?

Es sind ja nicht nur das bisschen Plastikfolie oder das Billigfleisch im Kühlregal. Die gesamte Fleischindustrie, angefangen vom Flächenverbrauch für den Anbau von Futter (einschließlich Düngung und "Chemieeinsatz"),
über Herstellung und Transport der Fleischstücke, bis hin zur Reparatur der Umweltschäden ist nicht nur überfllüssig, sondern krass Umweltschädlich (allein die Methan Emissionen). Fleischesser sind deshalb schädiger der gesamten Menscheit und müssten ordentlich dafür zahlen,
noch sehr viel mehr als es, ohne Fleischssteuer, bisher tun.

Das Produkt kann man hier auch wunderbar durch unzählige andere ersetzen. Suchen Sie sich was aus. :)
Also warum nicht "Müll auf die Straße werfer" entsprechend bestrafen?
Das würde dann auch nicht nur Raucher treffen, sondern auch die ganzen Plastikmüll fallenlasser, Kaugummi-Spucker und McD Tüten liegenlasser. Klingt für mich nach der deutlich besseren Lösung.

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mcmercy 18.12.2018, 08:56
37. Kagummis

Es zeigt sich mal wieder Politiker denken im Klein-Klein, seit wann beschäftigt sich eine Bundesministerin mit Zigarettenstummeln. Zigarettenn sind schon ein extrem mit Steuern belastets Produkt, genau wie Benzin. D.h. der Bürger zahlt also schon für die dadurch verursachten Schäden. Meinetwegen kann man Tabak und Mineralölsteuer noch höher schrauben. Größte Umweltveschmutzung in Städten sind aber nicht Zigaretten sondern immer noch Kagummis, die überall kleben bleiben. Letzlich bewirken aber höher Abgaben das Gegenteil, denn der Bürger denkt sich ich zahl ja schon dafür, also kann ichs auch wegwerfen. Höhere Bußgelder und strikte Kontrolle sind besser, in Singapur kostet ein weggeworfenes Kagummi 1000€. Das ist aber Sache der Städte und nicht der Umweltministerin, ich denke die hat besseres zu tun oder hat die Langeweile.

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5b- 18.12.2018, 08:59
38. Kaugummis

Eine solche Regelung kann man nicht durchsetzen ohne auch Kaugummihersteller zur Verantwortung zu ziehen.
Warum aber die Hersteller überhaupt zahlen lassen? Wenn ich meinen alten Fernseher einfach auf die Straße stelle, muss dann auch der Produzent für die Entsorgung zahlen?
Macht irgendwie keinen Sinn.

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spiegelleser987 18.12.2018, 09:06
39.

Zitat von ardus27
Es wundert, dass Frau Schulze zuerst die Tabakindustrie als Verusacherin von Kippenresten in Haftung nehmen will. Weit sichtbarer sind die verheerenden Schäden durch Grafitti und deren kostspielige und umweltschädliche Beseitigung.
Das habe ich auch schon als Beispiel fotografiert. In Berlin steht auf der Frankfurter Allee eine Luftgütemessstation. Die wird immer wieder mit Grafitti besprüht. Somit kommen extreme Mengen an Feisntaub und vielen anderen Chemikalien direkt in diese Luftgütemesstation. Die ist aber keien Roboter und hat keine künstliche Intelligenz. Augen oder zumindest eine Kamera hat sie auch nicht.So werden die Autos zum Verursacher.

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