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Plan der Energie-Konzerne: Bund soll Abriss von Atom-Meilern finanzieren
DPA

Die drei großen deutschen Energieversorger wollen ihre riskanten Atomgeschäfte an den Bund abschieben: Wie der SPIEGEL berichtet, fordern die Konzerne eine staatliche Stiftung, die den Abriss der Meiler und die Lagerung des Atommülls finanziert.

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SchnurzelPuPu 11.05.2014, 09:40
180. Frau Merkel macht da sicher mit

Und wir Atomkraftgegner besitzen dann bald ein AKW. Schlau. Die Folgekosten kann man mal jetzt bitte recherchieren lieber Spiegel. Aber ein paar hundert Milliarden werden es schon sein.

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symphony 11.05.2014, 09:40
181. Das soll uns jetzt noch als guter Deal verkauft werden?

An Dreistigkeit nicht zu überbieten, immer schön die Kohle eingesagt und jetzt für nen Apfel und nen Ei da rauswollen! Verbrecher!

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mikahi 11.05.2014, 09:41
182. ?

Kann mich mal jemand über die Schadensersatzklagen aufklären? Und sollen die 15 von den 30 Millardenabgezogen werden?

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tomatentussi 11.05.2014, 09:41
183. Dreifach geil

Endlich ist es soweit mit Energieverstaatlichung, fast schon grüner Kommunismus unter Volkes steuerlicher Beteiligung aber Vorsicht aus Entartetem Kommunismus kann leicht grün angehauchte Diktatur werden.Gott sei Dank lässt sich alles auch verschieben, vielleicht ins Jahr 2032?

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Dragonkahn 11.05.2014, 09:42
184. witzig....

Das ist so, als würde ich ein subventioniertes Auto vom Staat bekommen, es fleißig fahren und wenn es etwas älter ist und nur noch Probleme macht, verkaufe ich es dem Staat "zurück", der dann auch noch für die Verschrottung zahlen muss.... Hm, vielleicht auch nicht schlecht die Idee...

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Hutzwuppen 11.05.2014, 09:43
185. Unglaublich ...

... mit welcher Dreistigkeit Konzerne in diesem Land die Politik zu diktieren versuchen - und das viel zu oft mit Erfolg.

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deichgraffe 11.05.2014, 09:43
186. Teures Spiel mit dem Stromkunden

Da wird jetzt wieder kräftig zugelangt. Und die selben Stromkonzernbosse verbreiten die Mär vom teuren Windstrom. Während Atom- und Kohlestrom aus dem Steuersäckel subventioniert werden, wird uns die Windendergie teuer verkauft. Würde man alle Energietechniken kostenbereinigt vergleichen, die Windenergie wäre mit Abstand die Günstigste. England beispielsweise hat das verstanden, wir aber glauben unseren Politikern, Strombossen und deren gekauften Presseverlagen die uns ihren Lobbyismus aufquatschen.

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nathan13 11.05.2014, 09:43
187. Ich glaube es hackt....

da verdienen sich die Stromkonzerne erst dumm und dämlich, setzen uns dazu noch bewusst und vorsätzlich jeglichem Risiko eine Reaktorunfalls aus, lagern ihren Müll irgendwo in der Erde nach dem Motto nach uns die Sintflut und jetzt wo der Ausstieg sprich Abbau der Kraftwerke ansteht, will man sich bequem aus der Verantwortung stehlen. Die wissen doch ganz genau, was der Rückbau kosten wird, da ist der angebotene 30 Milliardenanteil doch eine Farce, da können sie uns doch direkt ins Gesicht spucken. Erst eine riesige Sause feiern aber den Dreck sollen wir wegräumen. Ach ja und ganz großzügig verzichten sie auch noch auf´s Klagen..... Ich wollte gerade in Ruhe mein Frühstück vorbereiten aber jetzt muß ich wohl eher erst einmal k...... gehen.

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OlafKoeln 11.05.2014, 09:43
188.

Zitat von sysop
Die drei großen deutschen Energieversorger wollen ihre riskanten Atomgeschäfte an den Bund abschieben: Wie der SPIEGEL berichtet, fordern die Konzerne eine staatliche Stiftung, die den Abriss der Meiler und die Lagerung des Atommülls finanziert.
Da passt doch wieder der Spruch: Gewinne privatisieren, Risiken sozialisieren. Der Umfang des Fonds erscheint mir aber arg wenig. 30 Millarden + etwaige Millarden aus nicht geführten Schadensersatzklagen, deren Ausgang eh offen wäre? Lächerlich.

Kosten des Risikos des weiteren Atombetriebs - kaum bezifferbar
Kosten des Baus eines Endlagers - kaum bezifferbar
Kosten des Abrisses aller Atomkraftwerke - kaum bezifferbar

Die 30 Millarden entsprechen

- 40 x Elb-Philharmonien
- 6 x Flughafen BER
- 5 x Stuttgart 21

Auch als Laie ist mir klar, dass das niemals ausreichen kann, um den Abbau der Atommeiler, den Bau des Endlagers und Zukünftige Risiken (ja über Jahrzehnte/Jahrhunderte) zu finanzieren.

Aus unternehmerischer Sicht verständlich, dass man das los werden möchte.

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fettauge 11.05.2014, 09:43
189. Guter Plan

Die Idee ist nicht schlecht,da das finanzielle Risiko ohnehin an der Bevölkerung hängenbleibt.

Nur, das Angebot von 30 Milliarden ist nicht realistisch.

Ab einer Einlage von 1 Billion plus Nachschußpflicht könnte man darüber reden.

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