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Plan der Energie-Konzerne: Bund soll Abriss von Atom-Meilern finanzieren
DPA

Die drei großen deutschen Energieversorger wollen ihre riskanten Atomgeschäfte an den Bund abschieben: Wie der SPIEGEL berichtet, fordern die Konzerne eine staatliche Stiftung, die den Abriss der Meiler und die Lagerung des Atommülls finanziert.

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Familienvater 11.05.2014, 08:48
70. Ganz schlimm!!

Es ist einfach nur widerlich! Jahrzehnte lang erklären uns die Energieversorger wie toll und günstig ihr Atomstrom ist. Und jetzt wo das Ende des Betriebs der Atommeiler absehbar ist wollen sie die Altlasten auf die Allgemeinheit abschieben!! Die Milliarden werden bei weiten nicht ausreichen. Das ist so feige sich einfach so aus der Affaire ziehen zu wollen, mir fehlen die Worte....

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tellerrand 11.05.2014, 08:48
71. 2 Euro statt 2 Cent.

Das ist die Wahrheit. Die Atomlobby hat halt immer versucht, den Atom-Strom als die günstigste Energiequelle darszustellen. Tatsächlich aber ist sie die teuerste, da sie die Folgekosten bislang nicht mit eingerechnet haben.

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RGFG 11.05.2014, 08:49
72. Jemand überrascht?!

Verluste immer schön sozialisieren...

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Kritische Sicht 11.05.2014, 08:49
73. Wie gehabt!

Toller Plan! Letztendlich wird der Steuerzahler auf den Kosten sitzen bleiben. Es ist zu befürchten, das unsere Politiker, denen jegliches Sachverständnis fehlt, diesen hinterlistigen Plan abnicken. Vorschlag: nicht nur die Strombosse, sondern auch die Politiker haften mit ihrem gesamten Vermögen bei Überschreitung der Kosten.

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aurichter 11.05.2014, 08:50
74. Soll das ein Witz sein

30 Mia in einen Fond einzahlen und damit das Risiko an den Bund über tragen, will gewissen, daß der Steuerzahler wieder einmal den schwarzen Peter zugesteckt bekommt. Wenn die drei Energieversorger derartiges vorschlagen, dann kann man getrost davon ausgehen, daß sie sehr gründlich die Lage sondiert haben und die Kosten langfristig wohl wesentlich höher sind. Finger weg Bund, diese Suppe sollen sie selbst aus löffeln, da werden im Übernahmevertrag soviel Fallstricke eingebaut und ich als Steuerzahler habe nach dem Bankencrash etc die Schnauze gestrichen voll. Jahrzehnte mit der Sch..sse sich dumm und dusselig verdient und jetzt elegant die Biege machen.

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idealist100 11.05.2014, 08:50
75. Ist doch toll

Zitat von sysop
Die drei großen deutschen Energieversorger wollen ihre riskanten Atomgeschäfte an den Bund abschieben: Wie der SPIEGEL berichtet, fordern die Konzerne eine staatliche Stiftung, die den Abriss der Meiler und die Lagerung des Atommülls finanziert.
wie die Banken so die Energiekonzerne alles auf den Steuerzahler damit die Reichen noch reicher werden.

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augur 11.05.2014, 08:50
76. Solange wir die Energieerzeuger haben,

solange brauchen wir kein TTIP, die Energieerzeugersorgen schon dafür, daß dem Staat alle Lasten aufgebürdet werden. Nur die Gewinne werden bei den Großen Drei bleiben, wie bisher.

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ykarsunke 11.05.2014, 08:51
77. super!

"Für die Bundesregierung hätte die Lösung zudem den Vorteil, dass sie abgesichert wäre für den Fall, dass ein Energieversorger später zahlungsunfähig wird."

und dazu die vielen anderen vorteile! die abrisskosten zahlen wir aus der portokasse, und um den strahlenden giftmüll kümmert sich in den nächsten paar millionen jahren auch der steuerzahler! das ist doch ein bobmben- äh, ein super geschäft! - die unverfrorenheit dieser verbrecher kann einen wirklich nur fassunglos machen.

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svizzero 11.05.2014, 08:51
78. Cleverer Ansatz

Die Bundesregierung hat beschlossen aus dem Atomstrom auszusteigen, sie hat in vielen Fällen den Markt ausgehebelt oder mindestens mit ihren Gesetzen stark beeinflusst. Nun soll sie auch für den Rest des Ausstiegs sorgen. Die Stromkonzerne können es ja so oder so nie richtig machen. Endlich müssten Politiker mal echte Verantwortung übernehmen. Cleverer Schachzug, den wir in der Schweiz ebenfalls anwenden könnten.

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lupenreinerdemokrat 11.05.2014, 08:52
79. Von Putin lernen hieße jetzt siegen lernen

Zitat von sysop
Die drei großen deutschen Energieversorger wollen ihre riskanten Atomgeschäfte an den Bund abschieben: Wie der SPIEGEL berichtet, fordern die Konzerne eine staatliche Stiftung, die den Abriss der Meiler und die Lagerung des Atommülls finanziert.
Was würde Putin tun, um der Energie-Mafia das Handwerk zu legen, statt sich erpressen zu lassen wie ein kleiner Junge?

Richtig: genau das, was er mit Chodorkowski gemacht hat. Er würde im Namen des Volkes handeln, die Energiemafia enteignen, verstaatlichen und die Mafiabande an der Konzernspitze dahin verfrachten, wo die Sonne selten scheint, noch richtig gearbeitet werden muss und kein Schaden mehr angerichtet werden kann.

Von daher hieße das jetzt für unsere Kasperletruppe in Berlin: von Putin lernen heißt siegen lernen.

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