Forum: Wirtschaft
Plan für die Energiewende: Netzagentur schrumpft Trassenausbau zusammen
dapd

Die Bundesnetzagentur hat die Pläne für den Hochspannungsnetz-Ausbau in Deutschland reduziert. Die Behörde hat weniger Projekte aufgenommen, als von den Übertragungsnetzbetreibern vorgeschlagen. So sollen zunächst nur drei von vier neuen Stromautobahnen gebaut werden.

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denkdochmalmit 26.11.2012, 16:44
1. dezentrale Versorgung

Bei konsequenter dezentrale Versorgung können wir mit den bestehenden Leitungen hinkommen....

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pepe_sargnagel 26.11.2012, 16:51
2.

Zitat von denkdochmalmit
Bei konsequenter dezentrale Versorgung können wir mit den bestehenden Leitungen hinkommen....
Ich hab da mal eine praktische Frage. Ist es möglich diese Stromtrassen in der Nähe von Autobahnen zu verlegen? Wäre doch eine Idee, um die zahlreichen Anwohnerbeschwerden zu minimieren. Wissen tu ich aber auch nicht, ob das dann ökonomisch sinnvoll ist - könnte schon sein, würde ja viele Gerichtsprozesse ersparen und eine Welle von weiteren "Räumungs-" und "Abholzaktionen" ersparen. Wäre mal eine interessante Debatte.

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vincent1958 26.11.2012, 16:55
3. Das...

Zitat von denkdochmalmit
Bei konsequenter dezentrale Versorgung können wir mit den bestehenden Leitungen hinkommen....
..gilt lt.Bundesnetzagentur für PV Anlagen eh schon!

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günter1934 26.11.2012, 16:55
4.

Zitat von denkdochmalmit
Bei konsequenter dezentrale Versorgung können wir mit den bestehenden Leitungen hinkommen....
Wir haben doch in Deutschland eine dezentrale Stromversorgung.
Überall, wo es notwendig war, wurden Kraftwerke gebaut, Grosse, Kleine, Atom, Kohle Gas. Da hatte der Strom nirgendwo weit zu fliessen.
Lediglich die Wasserkraftwerke mussten den natürlichen Gegebenheiten folgen.

Erst durch das EEG werden wir gezwungen, den Windstrom im Norden Deutschlands nach dem Süden zu verfrachten.
Und wie Sie den Süden Ds konsequent dezentral mit Erneuerbaren Energien versorgen wollen, das müssten Sie schon mal genauer erklären!

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Attila2009 26.11.2012, 17:05
5.

Na toll und unser Bundeswirtschaftsminister wollte dafür vorsorglich gleich mal die Umweltgesetzte schleifen.

Was mich wundert. Früher haben süddeutsche Kernkraftwerke den Strom in den hohen Norden geleitet und nachdem sie abgeschaltet werden wären ja die Stromtrassen frei um Strom vom Norden nach Süden zu leiten aber das geht nicht ? wegen dem Gefälle ?

Ich habe den Verdacht dass der ganze Trassenhype ein künstliches Gespenst der Stromlobby ist um die Kernenergie noch ein bißchen zu betreiben um Geld zu verdienen.

Eigentlich wäre die dezentrale Stromerzeugung per regenerative Quellen und kommunale Anbieter die perfekte Lösung ohne große zusätzliche Trassen.
Aber was machen wir dann mit den schönen großen teuren Kraftwerken ?

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whs 26.11.2012, 17:09
6. optional

Diesen bescheuerten Begriff "Stromautobahnen" kann ich nicht mehr hören! Wer hat sich den Mist bloß ausgedacht? Strom ist schneller als Autos und leiser, stinkt nicht und macht keinen Lärm. Im Gegensatz zu Autobahnen sind Hochspannungsleitungen mit elektrischen Feldern verbunden, ist aber mit elektrischen Feldern verbunden. Wo bitteschön sind die Gemeinsamkeiten die eine solche Metapher sinnvoll machen?

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auweia 26.11.2012, 17:09
7. Unterirdisch!

Zitat von sysop
Die Bundesnetzagentur hat die Pläne für den Ho
Die Leitungsbauer sollten das durch die Reduktion der Anzahl der "Stromautobahnen" gesparte Geld dazu verwenden, möglichst viele Kilometer unterirdisch zu verlegen.
Kostet deutlich mehr, sieht aber besser aus und erspart viel Spektakel mit den Bürgerinis und Zeit durch Klagen.

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magetasalex 26.11.2012, 17:11
8. Ist das nicht unter Umständen gefährlich...

Zitat:
So sollen zunächst nur drei von vier neuen Stromautobahnen gebaut werden.

Ist das nicht unter Umständen gefährlich, Stromleitungen in Autobahnen zu verlegen?

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vincent1958 26.11.2012, 17:14
9. Völlig..

Zitat von Attila2009
Na toll und unser Bundeswirtschaftsminister wollte dafür vorsorglich gleich mal die Umweltgesetzte schleifen. Was mich wundert. Früher haben süddeutsche Kernkraftwerke den Strom in den hohen Norden geleitet und nachdem sie abgeschaltet werden wären ja die Stromtrassen frei um Strom vom Norden nach Süden zu leiten aber das geht nicht ? wegen dem Gefälle ? Ich habe den Verdacht dass der ganze Trassenhype ein künstliches Gespenst der Stromlobby ist um die Kernenergie noch ein bißchen zu betreiben um Geld zu verdienen. Eigentlich wäre die dezentrale Stromerzeugung per regenerative Quellen und kommunale Anbieter die perfekte Lösung ohne große zusätzliche Trassen. Aber was machen wir dann mit den schönen großen teuren Kraftwerken ?
...richtig erkannt.die Devise lautet"Zeit gewinnen".Was glauben sie ,warum EnBW,RWE,E.on verstärkt auf die teuren,langwierig zu planen un zu bauenden Off Shore WK Anlagen setzt.Bis die "am Netz "sind kann, man sich noch viele Jahre die Taschen mit den herkömmlichen,abgeschriebenen Kraftwerken voll machen...!!

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