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Plus 10 Prozent im Dezember: Baugewerbe meldet höchsten Auftragseingang seit Einheits
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Die Konjunktur schwächelt - doch am Bau brummt das Geschäft weiter: Die Summe der Auftragseingänge des Bauhauptgewerbes ist 2018 auf fast 80 Milliarden Euro gestiegen.

hannesmann 25.02.2019, 10:49
1.

Die Summe mit 1994 zu vergleichen ohne die zwischenzeitlichen Baukostensteigerungen von über 35 Prozent zu erwähnen führt doch zu völlig falschen Ergebnissen. Von einer Bautätigkeit wie 1994 sind wir noch meilenweit entfernt.

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latrodectus67 25.02.2019, 10:54
2. Aufträge

Die müssen erstmal gebaut und dann bezahlt werden. Mal sehen, ob dieser "offensichtlich ewige" Aufschwung seit 2009 auch wirklich weiter geht. Aber es gibt ja in Deutschland keine Blasen, niemals, vgl Holzmann oder Hochtief. Keine Sorge "Wir schaffen das".

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r_saeckler 25.02.2019, 11:30
3. Es ist ein alter Hut dass manche Indikatoren nacheilen...

Neben der Lohnentwicklung und den Indikatoren zum Arbeitsmarkt (sowohl "offene Stellen" als auch die Arbeitslosenzahlen) ist ein ganz typisches Beispiel die Auftragslage der Bauwirtschaft: bei beginnendem Aufschwung der Konjunktur schlägt dies als letztes auf die Auftragsbücher im Hochbau durch - und wenn die Konjunktur kippt, dann dauert es noch ein, zwei Jahre bis auch die Baubranche die Flaute spürt.

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pelayo1 25.02.2019, 12:20
4.

Zu irgendetwas müssen ja die zwei Millionen Migranten ja gut sein; immerhin schaffen sie Nachfrage; auch wenn die deutschen Steuerzahler sie über das Sozialsystem finanzieren.

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herbert 25.02.2019, 12:21
5. Bei den fast Null Zinsen kann jeder bauen !!!

Doch wehe die Zinsen steigen dann stuerzt der Immobilienmarkt ein wie damals in Spanien.

Dann gibt es Haeuser fuer den halben Preis und noch billiger und jede Menge Schuldner mit Schulden bis ueber beide Ohren !

Wie haben eine irre kranke Zinspolitik !

Der Crash kommt !

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schnubbeldu 25.02.2019, 13:28
6. Dies muss jeder ...

Zitat von herbert
Doch wehe die Zinsen steigen dann stuerzt der Immobilienmarkt ein wie damals in Spanien. Dann gibt es Haeuser fuer den halben Preis und noch billiger und jede Menge Schuldner mit Schulden bis ueber beide Ohren ! Wie haben eine irre kranke Zinspolitik ! Der Crash kommt !
... für sich entscheiden!

In Ballungsgebieten wie Rhein-Main-Gebiet ist es für junge Familien interessant zu Bauen, wenn kein entsprechendes Mietpotential vorhanden ist. Da muss man allein mit einem Kind und einer 4-Zimmer-Wohnung schon insgesamt mit ca. 1.400 Euro Warmiete und mehr rechnen, da ist die Überlegung zu einem Eigenheim nicht weit entfernt.

Was aber viel entscheidender ist, gewisses Grundkapital muss schon vorhanden sein. Eine Beleihung höher von 60% ist aus meiner Sicht wirklich kriminell und grenzwertig. Dann lieber ein paar Zehntel-Prozentpunkte mehr draufgelegt beim Zinssatz und ordentliche Laufzeiten von 15 Jahren anvisieren. Da ist im Fall steigender Zinsen erstmal Sorge getragen und bis dahin spielt auch wieder eine andere finanzielle eigene Musik. ;-)

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Cyberfeld 25.02.2019, 13:36
7.

Zitat von hannesmann
Die Summe mit 1994 zu vergleichen ohne die zwischenzeitlichen Baukostensteigerungen von über 35 Prozent zu erwähnen führt doch zu völlig falschen Ergebnissen. Von einer Bautätigkeit wie 1994 sind wir noch meilenweit entfernt.
Na ja zwischen ende 1994 und ende 1995 wurde auch die Berechnungsgrundlage geändert . Es wurde zwar auf einem Internationalen Standard eingeführt hatte aber den netten Effekt das die Zahlen nach oben Korrigiert wurden und das am Beginn einer Rezension für die Bauwirtschaft welche über eine Jahrzehnt anhalten sollte

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