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"Plus-Rente" gegen Altersarmut: CDU-Flügel fordert 25 Prozent mehr Rente für Bedürfti
DPA

Was tun gegen Armut im Alter? Der CDU-Arbeitnehmerflügel schlägt eine neue "Plus-Rente" vor: Bedürftige Rentner sollten in Zukunft einen Zuschlag von 25 Prozent bekommen.

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wintersommer 21.11.2018, 08:06
1. EInzahlen gleich Auszahlen

Das Gerechtigkeitsprinzip darf hier nicht verloren gehen.

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kirschlorber 21.11.2018, 08:10
2. Niedriglohnsektor ausgeweitet

Gerade hat Minister Heil den Niedriglohn Sektor weiter ausgeweitet. Für bis zu 1500,- € im Monat müssen Arbeitgeber nur verminderte Sozialbeiträge zahlen. Unter Schröder waren zudem die Renten von 65 auf 43% gekürzt worden. Wie sollen da am Ende auskömmliche Renten rauskommen? Die Probleme sind hausgemacht.

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Alm Öhi 21.11.2018, 08:18
3. Steuerproblem

Wenn Arbeitnehmer weniger Steuern bezahlen gibt es mehr Rente.
Wenn Beamte endlich mehr Steuer bezahlen würden gäbe es mehr Rente.
Wenn der Staat seine Ausgaben in den Griff bekommen würden gäbe es mehr Rente.

Also meine lieben Politiker, Steuern runter !

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Solid 21.11.2018, 08:18
4. Anrechnung

Das hört sich deutlich nach Betrug an, denn die höhere Rente würde voll von der Grundsicherung abgezogen und die Betroffenen hätten keinen Cent mehr in der Tasche, während die Verantwortlichen vollmundig erklären, sie hätten ja die Rente um ein Viertel angehoben.

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Flugzeugfreak1 21.11.2018, 08:19
5. Wir hätten schon vor Jahrzehnten

eine Kapitalgedeckte Rente einführen müssen. Wer soll denn die ganzen Wohltaten bezahlen? Es muss auch gerecht sein für uns junge Leute.

Rentner Populismus

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paraibu 21.11.2018, 08:26
6. Der Wettlauf geht weiter

Kaum ist die eine Renter"reform" durch, folgt die nächste Verteilungsrunde virtueller Wohltaten aus Renten- und Steuerkasse. CDU und SPD überbieten sich gegenseitig bei der Umschichtung von Jung nach Alt in Hoffnung auf Wählerstimmen. Dabei haben die Alten dies weder gefordert, noch zeigen sie die erhoffte Dankbarkeit an der Wahlurne. Schon die künftige Finanzierung der Rente in bisheriger sichHöhe völlig unklar. Und über die mittel- und langfristige Absicherung von Krankenversicherung und Pflege wird noch nicht einmal nachgedacht - nachhaltig geht anders.

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trojanspirit 21.11.2018, 08:38
7. Riesterrente ist untauglich

Die Riesterrente ist als Altersvorsorge gerade in den unteren Einkommensschichten in der jetzigen Form untauglich. Zum einen sind sie trotz Förderung nur schwer finanzierbar und zum anderen wird, im Falle einer Auszahlung, diese komplett bis zur Grundsicherung angerechnet. Man finanziert sich also quasi selbst seine zukünftig zustehenden Sozialleistungen. Wie so oft profitieren vor allem höhere Einkommen von diesem System. Diese können es sich leisten den vollen Beitrag zu zahlen und somit die volle Förderung zu kassieren. Ihre Rentenansprüche werden deutlich über der Grundsicherung liegen und somit kommt die Auszahlung der Riesterrente komplett on Top auf die gesetzliche Rente. Solange due Grundsicherung nicht Grundsicherung ist und die von kleinen Einkommen, wenn überhaupt, nur mühsam ersparte private Vorsorge nicht angerechnet wird ist es attraktiv und sinnvoll hier zu investieren.

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lennoneales 21.11.2018, 08:38
8. Dann müsste man....

...aber alle Renten nachziehen. Sonst kommt der Bedürftige mit seiner 25% höheren Rente ja auf mehr als die "normalen" Rentner, die nicht bedürftig waren. Wie lange jemand gearbeitet und wie viel er eingezahlt hat, sollte aber schon weiterhin eine Rolle spielen.

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gedu49 21.11.2018, 08:41
9. Was ist aber gerecht ?

Zitat von wintersommer
Das Gerechtigkeitsprinzip darf hier nicht verloren gehen.
Zunächst wird die Rentenhöhe nach den eingezahlten Beiträgen berechnet. So weit so gerecht. Dann erfolgen aber Rentenerhöhungen prozentual. Warum ? Der Bezieher einer hohen Rente zahlt ebensowenig keine Rentenbeiträge mehr ein wie Rentner mit kleiner Rente. Also sollten Erhöhungen für beide als Summe erfolgen.

Warum soll ein Rentner mit geringer Rente immer wieder seine Grundsicherung oder Mietzuschuss erbetteln müssen ? Ob nun eine automatische Aufstockung oder eine zu beantragende Unterstützung bleibt sich bei den Kosten für den Bundeshaushalt gleich.

Letztlich ist es für mich unverständlich, dass ein Mensch der seine 30 oder 40 Jahre berufstätig war nicht einen Zuschlag zu sener Rente bekommen soll der ihm ein halbwegs auskömmöiches Dasein ermöglicht. DAS wäre für mich solidarisch.

Ausdrücklich spreche ich mich GEGEN ein bedingungsloses Grundeinlommen aus. Warum sollte man ein schlecht entlohntes Arbeitsverhältnis annehmen, wenn ein Arbeitsverweigerer eventuell ein nur gerinfügig geringeres Einlommen hat ? Das wäre kontraproduktiv.

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