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"Plus-Rente" gegen Altersarmut: CDU-Flügel fordert 25 Prozent mehr Rente für Bedürfti
DPA

Was tun gegen Armut im Alter? Der CDU-Arbeitnehmerflügel schlägt eine neue "Plus-Rente" vor: Bedürftige Rentner sollten in Zukunft einen Zuschlag von 25 Prozent bekommen.

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zyj34514 21.11.2018, 08:53
10.

Zitat von wintersommer
Das Gerechtigkeitsprinzip darf hier nicht verloren gehen.
Vorschlag: warum nicht für 10 oder 15 Jahre nicht prozentual erhöhen, sondern aus dem Steigerungsprozentsatz eine durchschnittliche Erhöhung errechnen und diese allen gleichmäßig geben. Also statt 3% z.B.: 96,25 € für jede*n. Ist gerecht, hikft den Armutsrentnern und kostet keine ent zusätzlich.
Der Vorschlag passt auch für Tariferhöhungen. Was fehlt ist der Wille oder die Phantasie.

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Marvin__ 21.11.2018, 09:00
11. Solange die Rentenkasse ausgeraubt wird, ...

... um Wahlkampfgeschenke wie die Wiedervereinigung ohne Steuererhöhung oder eine Mütterrente auf Kosten der Rentenbeitragszahler zu finanzieren, werden wir nie erträgliche Renten finanzieren können.

Das Problem ist nicht die Alterspyramide, sondern Politiker mit langen Fingern.

Was die "private Vorsorge" angeht - es kann ja wohl nicht sein, dass die Beitragszahler nach dem Anschluss der ehemaligen DDR jetzt auch noch die Rettung einer überholten Versicherungsbranche zwangsfinanzieren muss.

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MatthiasPetersbach 21.11.2018, 09:01
12.

Zitat von wintersommer
Das Gerechtigkeitsprinzip darf hier nicht verloren gehen.
Das Gerechtigkeitsprinzip hat schon vom ersten Tag an verloren, wo der eine für seine Arbeit 10 Euro, der andere 30 kriegt.

Da ist z.B. eine gleiche Rente für alle das Mindeste, was man da zum Ausgleich einführen kann (oder natürlich besser: Obige Ungerechtigkeit bekämpfen). Wer schon im normalen Berufseben hochprivelegiert war - warum soll man diese Schieflage im Alter noch potenzieren?

Im übrigen besteht Rente nicht aus dem Prinzip, das Eingezahlte wieder abzapfen zu können. Und selbst wenn Sie das Dreifache einzahlen - Ihnen bleibt trotzdem immer noch mehr als jemand mit Mindestlohn.

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Andreas1979 21.11.2018, 09:15
13. Eine aus meiner Sicht sehr gute Lösung

Denn das von der SPD gewollte Rentenniveau zu halten, egal wie viel er ausgezahlt bekommt geht nur zu Lasten zukünftiger Generationen.

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schwarzweißinfarbe 21.11.2018, 09:19
14.

Hört endlich auf mein erarbeitetes Geld zu verschenken und mir immer weniger zum leben zu lassen!

Durch so eine ungerechte und unsoziale Politik wird meine Generation in die Armut und mit Sicherheit in die Altersarmut getrieben!

"Zudem sprach sich der Laumann für eine verpflichtende private Vorsorge aus, damit auch Menschen mit geringen Einkommen diese nutzen."

Von WAS denn? Ihr Politiker lasst uns ja Nichts mehr!
Ich würde im Alter in Saus und Braus leben, dürfte ich meine Rentenbeiträge (jaja, damit werden die heutigen Rentner beglückt) selber anlegen dürfen!

Die Rente ist ein Schneeballsystem und das bricht langsam zusammen. Dank der tollen Arbeit der Politik, werden auch noch unzählige Wahlgeschenke durch die Rentenkasse bezahlt und damit weiter belastet.

Verteilt meinetwegen so viele Wahlgeschenke wie ihr wollt. Das aber finanziert durch Steuern und nicht durch Missbrauch von Beiträgen.
Brechen die Steuern ein weil die Wirtschaft nicht mehr so läuft, müssen die Geschenke halt wieder gestrichen werden.

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lalito 21.11.2018, 09:20
15. Hütchenspieler

Irgendwelche 25%, auf was und ab wann, sind doch nur der Aufhänger für die kaum verhohlene Drohung der "Zwangsprivatisierung".

Letzte Ausfahrt, wenn man das Solidarprinzip und den Generationenvertrag wegen des Reibachs der Versicherungswirtschaft bereits schön gegen die Wand gefahren hat.

Was sollen die privaten Versicherer in heutigen Zeiten denn an Zuwachs aufs eingezahlte Kapital denn garantieren? Lachhaft. Ist unter dem Kopfkissen besser aufgehoben, da fallen keine Abschlussgebühren und Bürokratiekosten wie bei den Konzernen an.

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Outdated 21.11.2018, 09:26
16. Nur wer säht darf auch erwarten zu ernten.

Wenn wir endlich anfangen in die jungen Leute zu investieren, das sie Kinder kriegen und früh echte Jobs bekommen, dann ist auch die Rente kein Problem.

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karlo1952 21.11.2018, 09:26
17. Mit solchen Diskussionen sind wir doch ganz schnell

beim österreichischen Modell, über das immer wieder diskutiert wird. Dies wird aber von den meisten Politikern, warum auch, immer wieder als nicht durchführbar abgelehnt. Aber eine Erhöhung der Geringrentner um 25 % führt genau in diese Richtung. Das Verhältnis zu den anderen Rentnern muss aber relativ gewährt bleiben, da sonst hier wieder die Neiddebatte losgeht, und eine Erhöhung bei 800 Euro um 25 Prozent auf 1000 Euro würde bei einer Rente dann bei 2000 Euro auf 2.200 Euro dann nur noch 10 % bedeuten, was genug Solidarität wäre. Also los damit, jeder könnte zufried2n sein, aber der mit 1000 Euro dann immer noch nicht.

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helmut.alt 21.11.2018, 09:27
18. Warum ist denn bei Einigen die Rente so niedrig?

Weil sie nicht rechtzeitig vorgesorgt und im Arbeitsleben zu wenig einbezahlt haben. Warum soll die Allgemeinheit für die Verantwortungslosigkeit dieser Menschen aufkommen? Die Rechnung muss immer die junge Generation zahlen.

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ichliebeeuchdochalle 21.11.2018, 09:27
19.

Modell-Vorschlag: Es gibt ein Grundeinkommen für Nicht-Rentner und es gibt eine Grundrente für Rentner. Kann identisch sein. Wer arbeitet und in die Rentenkasse einzahlt, bekommt Rente obendrauf, zusätzlich zur Grundrente.

Der Staat muß regeln, daß Mieter nicht dadurch aus der Wohnung fliegen, daß sie Erhöhungen ausgesetzt sind, die höher als die jährliche Rentenanpassung (Inflationsausgleich) sind.

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