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Poker um Bürgschaften: Schlecker-Mitarbeiter müssen weiter bangen
DPA

Für Tausende Schlecker-Beschäftigte dauert die Ungewissheit an: Baden-Württemberg muss 45 Millionen Euro an Bürgschaftsgeldern bei anderen Bundesländern einsammeln. Eine Lösung sollte eigentlich bis 8 Uhr gefunden werden - sonst, so hieß es, gehen an 11.000 Beschäftigte die Kündigungen raus.

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endbenutzer 29.03.2012, 08:22
1. Schlecker-Pleite

Zitat von sysop
Für Tausende Schlecker-Beschäftigte dauert die Ungewissheit an: Baden-Württemberg muss 45 Millionen Euro an Bürgschaftsgeldern bei anderen Bundesländern einsammeln. Eine Lösung sollte eigentlich bis 8 Uhr gefunden werden - sonst, so hieß es, gehen an 11.000 Beschäftigte die Kündigungen raus.

Ich verstehe es überhaupt nicht, was es im Falle Schlecker noch zu verhandeln gibt. Das Unternehmen wurde durch Missmanagement an die Wand gefahren und nun müssen Konsequenzen gezogen werden. Das Unternehmen Schlecker wird auch nicht mehr auf die Beine kommen – viel zu groß müssten die erforderlichen Investitionen sein, um das Filialnetz neu und aufzustellen. Auf dem Markt der Drogeriemarktketten haben DM und vor allem Rossmann Masstäbe gesetzt. Unterhalb dieser Standards kann wohl keine Kette mehr konkurrenzfähig agieren.

Den ehemaligen Schlecker-Beschäftigten kann man nur raten, sich bei den bereits genannten Unternehmen zu bewerben. Ich bin sicher, dass DM und Rossmann bereits prüfen (und zwar nach betriebswirtschaftlichen Kriterien) inwieweit alte Schlecker-Filialen übernommen werden können.

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endbenutzer 29.03.2012, 08:27
2. Schlecker-Pleite

Zitat von sysop
Für Tausende Schlecker-Beschäftigte dauert die Ungewissheit an: Baden-Württemberg muss 45 Millionen Euro an Bürgschaftsgeldern bei anderen Bundesländern einsammeln. Eine Lösung sollte eigentlich bis 8 Uhr gefunden werden - sonst, so hieß es, gehen an 11.000 Beschäftigte die Kündigungen raus.

Ich verstehe es überhaupt nicht, was es im Falle Schlecker noch zu verhandeln gibt. Das Unternehmen wurde durch Missmanagement an die Wand gefahren und nun müssen Konsequenzen gezogen werden. Das Unternehmen Schlecker wird auch nicht mehr auf die Beine kommen – viel zu groß müssten die erforderlichen Investitionen sein, um das Filialnetz neu und aufzustellen. Auf dem Markt der Drogeriemarktketten haben DM und vor allem Rossmann Masstäbe gesetzt. Unterhalb dieser Standards kann wohl keine Kette mehr konkurrenzfähig agieren.

Den ehemaligen Schlecker-Beschäftigten kann man nur raten, sich bei den bereits genannten Unternehmen zu bewerben. Ich bin sicher, dass DM und Rossmann bereits prüfen (und zwar nach betriebswirtschaftlichen Kriterien) inwieweit alte Schlecker-Filialen übernommen werden können.

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wolffm 29.03.2012, 08:29
3. Was soll die Geldverschwendung?

Entweder so eine Drogerie ist an der richtigen Stellen positioniert, dann findet sie auch schnell einen Käufer und die Angestellten haben wieder einen Job ohne, dass der Staat investieren muss.
Kandidaten für einen Übernahme gibt es genug.
Der Rest kommt an einer Abwicklung ohnehin nicht vorbei. Angestellte dieser Filialen sollten sich einfach schleunigst einen neuen Job suchen.

Eine Vorzugsbehandlung mit staatlich finanzierter Auffang-Gesellschaft ist durch nichts zu rechtfertigen und stellt eine Ungerechtigkeit gegenüber vielen anderen Menschen dar, die weniger spektakulär in Not geraten sind.

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endbenutzer 29.03.2012, 08:34
4. Schlecker-Mitarbeiter

Zitat von sysop
Für Tausende Schlecker-Beschäftigte dauert die Ungewissheit an: Baden-Württemberg muss 45 Millionen Euro an Bürgschaftsgeldern bei anderen Bundesländern einsammeln. Eine Lösung sollte eigentlich bis 8 Uhr gefunden werden - sonst, so hieß es, gehen an 11.000 Beschäftigte die Kündigungen raus.

Ich verstehe es überhaupt nicht, was es im Falle Schlecker noch zu verhandeln gibt. Das Unternehmen wurde durch Missmanagement an die Wand gefahren und nun müssen Konsequenzen gezogen werden. Das Unternehmen Schlecker wird auch nicht mehr auf die Beine kommen – viel zu groß müssten die erforderlichen Investitionen sein, um das Filialnetz neu und aufzustellen. Auf dem Markt der Drogeriemarktketten haben DM und vor allem Rossmann Masstäbe gesetzt. Unterhalb dieser Standards kann wohl keine Kette mehr konkurrenzfähig agieren.

Den ehemaligen Schlecker-Beschäftigten kann man nur raten, sich bei den bereits genannten Unternehmen zu bewerben. Ich bin sicher, dass DM und Rossmann bereits prüfen (und zwar nach betriebswirtschaftlichen Kriterien) inwieweit alte Schlecker-Filialen übernommen werden können.

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suum.cuique 29.03.2012, 08:35
5. Miesmache

Zitat von sysop
Für Tausende Schlecker-Beschäftigte dauert die Ungewissheit an: Baden-Württemberg muss 45 Millionen Euro an Bürgschaftsgeldern bei anderen Bundesländern einsammeln. Eine Lösung sollte eigentlich bis 8 Uhr gefunden werden - sonst, so hieß es, gehen an 11.000 Beschäftigte die Kündigungen raus.
Immer dieses nagative Gejammer. Deutschland hat Fachkräftemangel, das liest man überall. Erst jetzt hat die Bundesregierung beschlossen 6-monatige Visa an Drittstaater auszustellen um ihnen die Möglichkeit zu geben in D nach Arbeitsplätzen Ausschau zu halten. Die Schlecker-Mitarbeiter sollten positiv denken und dies als neue Chance verstehen sich am Arbeitsmarkt neu orientieren zu dürfen, sich zu verändern und neu voll durchzustarten. Das Jobwunderland Deutschland (siehe das neue 6-Monatsvisum) bietet Unmengen von Möglichkeiten sich neu zu verwirklichen. Packen Sie's an!

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Baufixx 29.03.2012, 08:40
6. Abzocker

Zitat von sysop
Für Tausende Schlecker-Beschäftigte dauert die Ungewissheit an: Baden-Württemberg muss 45 Millionen Euro an Bürgschaftsgeldern bei anderen Bundesländern einsammeln. Eine Lösung sollte eigentlich bis 8 Uhr gefunden werden - sonst, so hieß es, gehen an 11.000 Beschäftigte die Kündigungen raus.
Der Schlecker ist ein Abzocker. Das war er schon immer. Und jetzt soll also der Steuerzahler haften. Mir kann doch keiner erzählen dass der kein Geld hat. Und wenn doch, dann hat er das geschickt eingefädelt. Also doch ein Abzocker.

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Jonny_C 29.03.2012, 08:50
7. Für alles....

Zitat von sysop
Für Tausende Schlecker-Beschäftigte dauert die Ungewissheit an: Baden-Württemberg muss 45 Millionen Euro an Bürgschaftsgeldern bei anderen Bundesländern einsammeln. Eine Lösung sollte eigentlich bis 8 Uhr gefunden werden - sonst, so hieß es, gehen an 11.000 Beschäftigte die Kündigungen raus.
...ist Geld da, da fließen alternativlos Milliarden in irgendwelche mehr als obskuren Rettungsschirme, Geld das Deutschland nie wieder sieht.
Aber für läppische 70 Millionen und deutsche Steuerzahlerinnen (die Schlecker-Damen) da ist kein Geld mehr da.
Was mich besonders ärgert, das NEIN aus Sachsen (Soli-Land) und das NEIN der Niedersachsen (Wirtschaftsminister von der FDP) alles klar ?
Ich hoffe bei den nächsten Wahlen machen die Schlecker-Mitarbeiter/innen ihr Kreuz an der richtigen Stelle.

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fuenfringe 29.03.2012, 08:53
8. Sicher nicht

Zitat von suum.cuique
Die Schlecker-Mitarbeiter sollten positiv denken und dies als neue Chance verstehen sich am Arbeitsmarkt neu orientieren zu dürfen, sich zu verändern und neu voll durchzustarten.
Ich dachte eine zeitlang, das wäre ein gelungener satirischer Beitrag von Ihnen. Allerdings schlussendlich klingt's nicht so recht nach Humor, sondern eher nach Dummheit: woher sollen die Verkäuferinnen bei Schlecker die neuen Jobs bekommen? Werden die jetzt IT-Spezialistinnen (ohne entsprechende Maßnahmen)? Jemand, der sich suum cuique nennt, deutet zweierlei an: einmal, gebildet zu sein - dann hätten sie erkennen können, dass Ihr Vorschlag bescheuert ist. Und zum anderen deutet er an, dass er ein unsolidarischer FDP-Fuzzi ist - da wird das Bild dann wieder rund...

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sagmalwasdazu 29.03.2012, 08:55
9. Das Geschacher und Gezocke...

des Insolvenzverwalters um die Landesmittel erinnert sehr
um die Hängepartien jeder Tranchenauszahlung zur
angeblichen Griechenlandrettug.
Der Euro MUß gerettet werden.

Der Insolvenzverwalter verfolgt das edle Ziel angeblich
so viele Arbeitsplätze wie möglich retten zu wollen.

Er verdient sich selbst 'ne goldene Nase daran. Es dürfen
keine Steuergelder fließen. Ich bezweifle, dass die Darlehen
jemals zurück fließen. Glatte Erpressung!

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