Forum: Wirtschaft
Poker um Bürgschaften: Schlecker-Mitarbeiter müssen weiter bangen
DPA

Für Tausende Schlecker-Beschäftigte dauert die Ungewissheit an: Baden-Württemberg muss 45 Millionen Euro an Bürgschaftsgeldern bei anderen Bundesländern einsammeln. Eine Lösung sollte eigentlich bis 8 Uhr gefunden werden - sonst, so hieß es, gehen an 11.000 Beschäftigte die Kündigungen raus.

Seite 3 von 16
boati 29.03.2012, 09:19
20.

Zitat von sysop
Für Tausende Schlecker-Beschäftigte dauert die Ungewissheit an: Baden-Württemberg muss 45 Millionen Euro an Bürgschaftsgeldern bei anderen Bundesländern einsammeln. Eine Lösung sollte eigentlich bis 8 Uhr gefunden werden - sonst, so hieß es, gehen an 11.000 Beschäftigte die Kündigungen raus.
Tausende Beschäftigte bzw. nicht mehr Beschäftigte sind über die
Arbeitslosenversicherung abgesichert. Tausende Vermieter sind aber
wenig oder gar nicht abgesichert. Sollen die jetzt auch um Steuergelder
betteln ?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
cheguevara73 29.03.2012, 09:20
21. bei so

Zitat von suum.cuique
Immer dieses nagative Gejammer. Deutschland hat Fachkräftemangel, das liest man überall. Erst jetzt hat die Bundesregierung beschlossen 6-monatige Visa an Drittstaater auszustellen um ihnen die Möglichkeit zu geben in D nach Arbeitsplätzen Ausschau zu halten. Die Schlecker-Mitarbeiter sollten positiv denken und dies als neue Chance verstehen sich am Arbeitsmarkt neu orientieren zu dürfen, sich zu verändern und neu voll durchzustarten. Das Jobwunderland Deutschland (siehe das neue 6-Monatsvisum) bietet Unmengen von Möglichkeiten sich neu zu verwirklichen. Packen Sie's an!
beiträgen sieht man, wie verblendet die menschen in D sind.
jobwunderland?
wie definieren sie das? menschen die total unterbezahlte jobs haben, noch ergänzend hartz 4 um mit diesen "wunderjobs" über die runden zu kommen?
fake statistiken, die nicht einmal im ansatz den wirklichen zustand dieses "wunders" zeigen?

schön schwarz gelb weiter wählen, damit jeder an dem wunder teilnehmen kann. wie gut das jeder arbeitslose sich nach ihrer aussage überhaupt keine sorgen mehr machen braucht.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
kartanem 29.03.2012, 09:21
22.

Zitat von sysop
Für Tausende Schlecker-Beschäftigte dauert die Ungewissheit an: Baden-Württemberg muss 45 Millionen Euro an Bürgschaftsgeldern bei anderen Bundesländern einsammeln. Eine Lösung sollte eigentlich bis 8 Uhr gefunden werden - sonst, so hieß es, gehen an 11.000 Beschäftigte die Kündigungen raus.
Hinter den bayerischen Kulissen rangeln CSU und FDP um einen Beschluss, so eine Aussage auf SPIEGEL-online. Das hört sich an, als ob der Schwanz mit dem Hund - äh bayerischen Löwen - wackelt. Welche Macht und Einfluss darf eine Partei ausüben, deren Wählerpotenzial im einstelligen Prozentbereich liegt?

Was wollen die Profilneurotiker der industriefreundlichen FDP mit ihrer Verweigerungshaltung aussagen? Vielleicht das: "Die Menschen sind uns egal!"?

Na denn, ihr Wähler in deutschen Landen: Wann sagt ihr, dass uns die FDP egal ist, völlig egal ist?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sponner_hoch2 29.03.2012, 09:23
23.

Zitat von suum.cuique
Immer dieses nagative Gejammer. Deutschland hat Fachkräftemangel, das liest man überall. Erst jetzt hat die Bundesregierung beschlossen 6-monatige Visa an Drittstaater auszustellen um ihnen die Möglichkeit zu geben in D nach Arbeitsplätzen Ausschau zu halten. Die Schlecker-Mitarbeiter sollten positiv denken und dies als neue Chance verstehen sich am Arbeitsmarkt neu orientieren zu dürfen, sich zu verändern und neu voll durchzustarten.
Nun ja, den typischen Filialmitarbiert bei Schlecker als (hochqualifizierte) Fachkraft zu bezeichnen halte ich jetzt allerdings für hoch euphemistisch.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
avantime2020 29.03.2012, 09:26
24. FDP Fuzzis ...

Zitat von fuenfringe
Ich dachte eine zeitlang, das wäre ein gelungener satirischer Beitrag von Ihnen. Allerdings schlussendlich klingt's nicht so recht nach Humor, sondern eher nach Dummheit: woher sollen die Verkäuferinnen bei Schlecker die neuen Jobs bekommen? Werden die jetzt IT-Spezialistinnen (ohne entsprechende Maßnahmen)? Jemand, der sich suum cuique nennt, deutet zweierlei an: einmal, gebildet zu sein - dann hätten sie erkennen können, dass Ihr Vorschlag bescheuert ist. Und zum anderen deutet er an, dass er ein unsolidarischer FDP-Fuzzi ist - da wird das Bild dann wieder rund...
Sind nicht unsolidarisch sondern wollen einfach einen grossen Teil ihrer geleisteten Arbeit und Einkommen fuer sich selber behalten. Damit handeln FDP Fuzzis so wie Sie oder spenden Sie als XYZ Fuzzi eines grossen Teil ihres Geldes?

Beitrag melden Antworten / Zitieren
momo63 29.03.2012, 09:26
25.

Zitat von mauimeyer
Sie haben Recht! Privatisierung der Gewinne und Sozialisierung der Verluste. Wer von Handelsmanagement nur ein wenig Ahnung hat, wußte schon seit langem, daß der Laden irgendwann am Ende sein mußte. Wenn tausende von Kleinbetrieben in Konkurs gehen, kräht kein Hahn danach. Hier, wo einige Bsirske-Jüngerinnen betroffen sind, wird medial große Betroffenheit erzeugt. Ich wohne hier im Sendenereich von SWF 1. Stundenlang nur ein Thema: Die armen Frauen von Schlecker. Der Moderator glänzt vor Abwesenheit von betriebswirtschaftlichem Verstand; dafür heuchelt er aus der sicheren Position eines ö.r. Bediensteten Mitleid mit den armen "Schlecker-Frauen"! Man kann es nicht mehr hören!

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Maya2003 29.03.2012, 09:28
26. .....

Zitat von wolffm
..... Eine Vorzugsbehandlung mit staatlich finanzierter Auffang-Gesellschaft ist durch nichts zu rechtfertigen und stellt eine Ungerechtigkeit gegenüber vielen anderen Menschen dar, die weniger spektakulär in Not geraten sind.
Ist doch ganz einfach. Schlecker wird als systemrelevant eingestuft und mit Bundeskohle "gerettet" - die neue Form des Kapitalismus. Seit Jahren erfolgreich !

Beitrag melden Antworten / Zitieren
sponner_hoch2 29.03.2012, 09:28
27.

Zitat von Baufixx
Der Schlecker ist ein Abzocker. Das war er schon immer. Und jetzt soll also der Steuerzahler haften. Mir kann doch keiner erzählen dass der kein Geld hat. Und wenn doch, dann hat er das geschickt eingefädelt. Also doch ein Abzocker.
Wenn man keine Ahnung hat... Schlecker hat das Kern-Geschäft nicht wie üblich in einer haftungsbeschränkten Gesellschaftsform geführt, sondern als vollhaftender Einzelunternehmer. Inwieweit er jetzt (Privat)-Vermögen vor einem Insolvenzverlust des Geschäfts in SIcherheit gebracht hat sei mal dahin gestellt.

Wichtig ist aber: Er hat sich damit *maximal* so gestellt wie es eh normal und auch vorgesehen ist.

Was das jetzt Abzocker zu tun hat erschließt sich dem wissenden und denkendem Menschen aber überhaupt nicht. Möchte mal sehen, wie der typische T-(klein)-Aktionär, wenn er bei einer Pleite des rosa Riesen als Abzocker bezeichnet würde, nur weil er nicht nicht nchschußpflichtig ist.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
s.frank 29.03.2012, 09:29
28. For you, vor Ort

Dass Schlecker pleite ist, hat meinen angeknacksten Sinn für Gerechtigkeit zumindest teilweise wieder hergestellt. Für die Werber, die sich diesen Spruch ausgedacht haben, ist hoffentlich ein eigener Kreis in der Hölle reserviert, in dem sie dann mit den Schleckers zusammen sitzen und sich den ganzen Tag ihre Werbesprüche vorlesen müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
moev 29.03.2012, 09:34
29. _

Zitat von zwiebel96
Ist das nicht herrlich?? Da verspürt die FDP mit Herrn Lindner sowas wie ein Rückenlüftchen (von Wind will ich hier nicht reden...) und ZACK! Kommen die Kollegen aus Niedersachsen und machen alles wieder kaputt.... somit dürfte das Schicksal der nds. FDP für Januar 2013 auch besiegelt sein! Ist das nicht schön???
Bei Leuten die wie sie denken vielleicht, bei vernünftigen sollten es ds Rückenlüftchen eher stärken.

Wenn der Staat ein unsinniges Unternehmen künstlich am leben erhält, erhält er es nur als Konkurrenz für die wirtschaftlich arbeitenden Unternehmen die dann noch länger dagegen ankämpfen müssen.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 3 von 16