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Politik in Deutschland: Macht das Machbare
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Terror, Krieg und Krisen: 2016 scheint die Welt aus den Fugen geraten zu sein. Gerade deshalb sollte sich die Politik im Wahlkampf auf die zentrale Frage konzentrieren: Was funktioniert und was nicht?

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unzensierbar 27.12.2016, 15:24
1. Liberale Meinungsmache

Das ist alles was ich dazu sagen kann. Ereignisse nennen und diese dann so belegen wie man will. Man sollte Dinge nicht immer nur so einseitig sehen. Natürlich geht die Welt langsam den Bach runter. Aber man sollte mal überlegen, ob das nicht bedeutet, dass wir vielleicht bald in der Lage sind unser altes, nicht funktionierendes System abzulösen und der Zukunft entgegen zuschauen.

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kioto 27.12.2016, 15:25
2. Ein sehr vernünftiger Artikel

Diesen sollten sich alle Politiker, von ganz links bis ganz rechts hinter den Spiegel stecken, statt von der irrational überhöhten Position des moralisch, religiös, ideologisch, rassistisch oder sonstwie Überlegenen die Problemlösung zu verhindern und in der Alternativlosigkeit zu verharren.

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candidesgarten 27.12.2016, 15:27
3. Was nicht funktioniert

Einmal mehr: Pragmatismus wird eingefordert, dann aber das Gegenteil pragmatischer Lösungen vorgeschlagen. Beispiel Finanzföderalismus: Eine Art europäisches Verteilungssystem wird vorgeschlagen. Toll. Das bedeutet, dass der Norden für den Süden zahlen soll, um " Ungleichgewichte" auszutarieren. Nur, dann muss man sich um die Niederlande keine Sorgen mehr machen, dann verlassen sie die EU auf jeden Fall. Dito Finnland, Österreich, evtl. Schweden. Um die EU zu retten, wird allen Ernstes etwas vorgeschlagen, was sie sofort vernichtet. Und dann die " Obergrenze" . Sie sei nur symbolisch. Oh ja, das ist sie. Ein Symbol dafür, dass Zuwanderung gesteuert wird. Die nichtsymbolische, unkontrollierte, nicht regulierte Steuerung macht dieses Symbol notwendig. Die Zuwanderungspolitik von 2015 hat die liberale Einwanderungsgesellschaft massiv geschädigt, dass Zuwanderung auch nützt, ist nun vielen gar nicht mehr vermittelbar. Das genaue Gegenteil von Pragmatismus. Aber es sollen -Haha- die Vertreter der Obergrenze sein, die den Kurs des Pragmatismus verlassen haben. Man glaubt es nicht.

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peterpeterweise 27.12.2016, 15:28
4. Konstruktiver Beitrag

Wenn man die im Artikel gestellte Frage beantwortet: Zuwanderung, woher sie kommen soll? Dann wäre meine Antwort: Aus Gesellschaften die das religiöse Mittelalter und die damit verbundenen Religionskriege überwunden haben.
Da diese Antwort aber nicht im Sinne der Merkel-Politik ist, wird sie wahrscheinlich als "nicht konstruktiv" von den Verantwortlichen ignoriert.

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undog 27.12.2016, 15:28
5. Unsere Regierung muss nichts machen -

es genügt, wenn sie keine Schäden anrichtet. Der Autor fordert zurecht Pragmatismus anstatt Ideologie. Der Wahnsinn bei uns wird deutlich, wenn er feststellt, dass man "befürchtet", die USA würden vor allen ihre eigenen Interessen verfolgen. Gleiches droht uns aus Russland, China und dem größten Rest der Welt.

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realplayer 27.12.2016, 15:29
6. es tut mir leid - in D fängt es an.

Vor allem die kurzsichtige und auf eigenes Ansehen von Frau Merkkel ausgerichtete Politik und deren anbiedernden Berater wird in Deutschland die Einigkeit zerreißen und eine nach Abwahl der GroKo eine rechtsorientierte neue Regierung installieren - auch wenn nicht gleich 2017.

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dr.eldontyrell 27.12.2016, 15:29
7. Welch flammendes Plädoyer

für die wirtschaftshörige Wetterfähnchen-Politik der Kanzlerrette, für ein "Weiter so!". Und ein durch die Blume gesprochenes "Es lässt sich nichts ändern, die Reichen werden halt reicher auf Kosten aller, gewöhnt euch dran.". Die Antwort darauf: Revolution!

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tpro 27.12.2016, 15:30
8.

"...Es lässt sich ziemlich genau ausrechnen, wieviel Immigration Deutschland in den kommenden Jahren und Jahrzehnten braucht, um die Zahl der Arbeitskräfte auf heutigem Niveau zu halten..."

Bei diesem Satz könnte ich kotzen.

Wir brauchen also nur genug Leute reinzulassen, und alles wird gut. Hauptsache die Leute haben jeder 2 Hände.

Der Satz sagt alles aus, über die Kenntnisse des Autors über Berufe und benötigte Qualifikationen. 90% der "Fachkräfte", welche 2015/2016 herkamen, könnten maximal Hifsarbeiten am Bau oder bei der Stadtreinigung ausführen.

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Osservatore 27.12.2016, 15:31
9. Einerlei

Schade, wieder nur ein dümmliches "weiter so" und "jetzt erst recht". Nein, kein "konstruktiver Realismus" ist nötig, sondern eine konstruktive Analyse und dann eine realpolitische Umkehr, innenpolitisch auf Demokratie und Sozialstaatlichkeit, außenpolitisch auf Entspannungspolitik und Augenmaß.

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