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Politiker-Investment: Jens Spahn fand die Idee "pfiffig" - jetzt ist sein früheres St
DPA

Mit 15.000 Euro stieg Jens Spahn einst bei einem Start-up für Steuererklärungssoftware ein - und erntete viel Kritik. Nun ist die Firma nach SPIEGEL-Informationen insolvent.

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isegrim der erste 06.07.2018, 18:34
1. Herrn Spahn würde ich nicht einmal nach der Uhrzeit fragen

weil ich kein Vertrauen hätte, dass seine Antwort stimmt.

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celebraler_kortex 06.07.2018, 18:35
2. Offensichtlich kann man es keinem Recht machen

Spahn wurde also kritisiert und gab daraufhin seine Anteile ab. Jetzt ist der Laden pleite und ihm wird zur Last gelegt "sein Geld rechtzeitig in Sicherheit" gebracht zu haben. Manchmal kann man nicht gewinnen.

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larsmach 06.07.2018, 18:40
3. Softwarevertrieb skalieren!? Wie wäre es mit mehr verkaufen?

Die Venture Capital Branche mit ihren eigenen Ritualen, ihrer eigenen Sprache und ihrer eigenen Logik amüsiert mich immer wieder. Früher haben Unternehmer ihre Produkte verkauft und damit Geld verdient - heute ist "erfolgreich", wer seine Firma in Teilen verkauft und für die verkauften Anteile die höchsten Preise erhält. "Erfolg" ist in dieser Branche, wenn ein Investor seinen Anteil teurer weiterverkauft. Gesteuert von Maßnahmen, die die Bewertung in die Höhe jagen sollen, werden teilweise absurde Dinge unternommen statt sich auf die alte Regel aus der Bronzezeit zu besinnen, die noch heute bestimmt, wie (echte) Unternehmen funktionieren: "Tausche Bronze-Sicheln gegen Fisch" mit Gewinnmarge.

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dasfred 06.07.2018, 19:02
4. In Anlehnung an Bert Brecht

Erst kommt der Spahn und dann kommt die Moral. Als zwischenzeitlicher Finanzpolitiker hätte im klar sein müssen, dass man sich nicht selbst offen privatwirtschaftlich in der Steuerberatung engagiert. Aber Interessenkonflikt kommt in seiner Welt und seinem Freundeskreis als Begriff nicht vor.

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sanfernando 06.07.2018, 19:08
5. An was...

... erinnert mich diese Formulierung "pfiffige Idee" blos nur? War da nicht mal die Rede vom "pfiffigen Produkt", auf Amtspapier, und ein Minister war seinen Job los?

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fottesfott 06.07.2018, 19:15
6. Hätte er irgendeine unternehmerische

oder kaufmännische Begabung, wäre er ja nicht Berufspolitiker geworden. Macht keinen Sinn.

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mark78 06.07.2018, 19:41
7.

Zitat von larsmach
Die Venture Capital Branche mit ihren eigenen Ritualen, ihrer eigenen Sprache und ihrer eigenen Logik amüsiert mich immer wieder. Früher haben Unternehmer ihre Produkte verkauft und damit Geld verdient - heute ist "erfolgreich", wer seine Firma in Teilen verkauft und für die verkauften Anteile die höchsten Preise erhält. "Erfolg" ist in dieser Branche, wenn ein Investor seinen Anteil teurer weiterverkauft. Gesteuert von Maßnahmen, die die Bewertung in die Höhe jagen sollen, werden teilweise absurde Dinge unternommen statt sich auf die alte Regel aus der Bronzezeit zu besinnen, die noch heute bestimmt, wie (echte) Unternehmen funktionieren: "Tausche Bronze-Sicheln gegen Fisch" mit Gewinnmarge.
Es handelt sich aber hier streng genommen nicht einfach um Software die man auf einer DVD in einer Zeitschrift beilegen kann. Sondern um einen Online Service der Fachkundiges Personal braucht. Natürlich kann man später Prozesse weiter optimieren und Automatisieren, aber bei Steuererklärungen gibt es sicherlich seine Grenzen.

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friedrich_eckard 06.07.2018, 19:41
8.

Jetzt sollte ja wohl ein Parteiwechsel anstehen - bei den Krrräften derrr nationalen Errrneuerrrung gelten doch Pleitiers und Pleiteusen als besonders qualifiziert für herausgehobene Positionen...

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Paul Max 06.07.2018, 20:18
9. ....

Spahn findet Spahn immer pfiffig, nicht nur bei Software, sondern (sich) auch als Gesundheitsminister, als Retter der Pflegebedürftigen und Kranken, und vor allem seiner selbst.

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