Forum: Wirtschaft
Populismus und Handelskrieg: Das Gespenst der Dreißigerjahre ist zurück
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Drohender Handelskrieg, Populisten in Italien: Auf uns alle kommen schwierige Zeiten zu. Doch in Deutschland macht sich eine erschreckend selbstgerechte Art breit, alle Mitschuld an den Wirren der Welt abzustreiten.

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samsix 09.03.2018, 17:00
90. Recht haben Sie

Zitat von n.wemhoener
Die Vermögenssteuer ist nicht abgeschafft, sie wird nur nicht erhoben, weil die Regierung Kohl und auch die nachfolgenden Regierungen ihrer Klientel zu Diensten sein wollten.
Das ändert an den ökonomischen Realitäten allerdings nichts. Eine Substanzbesteuerung schadet überwiegend denen, bei denen sie mangels Vermögen nicht erhoben werden kann. Die Steuer wünscht sich nur der wirtschaftliche Laie.

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Plumbum 09.03.2018, 17:25
91.

Zitat von samsix
Das ändert an den ökonomischen Realitäten allerdings nichts. Eine Substanzbesteuerung schadet überwiegend denen, bei denen sie mangels Vermögen nicht erhoben werden kann. Die Steuer wünscht sich nur der wirtschaftliche Laie.
Sie wissen hoffentlich selbst, dass sie hanebüchenen Unsinn schreiben.
Ein Substanzsteuer ist aus gesellschaftlichen Gründen überaus sinnvoll, da sie eine demokratisches Steuer ist und feudalistischen Tendenzen gegenarbeitet. Zu behaupten, eine Vermögenssteuer würde denen schaden, die kein Vermögen besitzen, ist einfach nur selten dämlich.

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wahrsager26 09.03.2018, 17:36
92. An syracusa. Nr91

Ich denke,Sie haben einen Witz gemacht? Ihr 'Vorposter' hat sich rechte Mühe gegeben ,anhand von Zahlen aus vergangenen Zeiten etwas herauslesen zu wollen.Ich ersehe nicht, wie die schlimmen Enteignungen jüdischen Vermögens , die Zahlen des Foristen beeinflusst haben-Sie hätten schlicht mit Enteignungen niemals den Staatshaushalt finanzieren können! Danke

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wahrsager26 09.03.2018, 17:40
93. Nachdenkenswert wäre eher folgendes:

Es wird oftmals darauf verwiesen ,das der erste Weltkrieg der Vater des zweiten gewesen sei! Gut! Aber könnte nicht auch der zweite Weltkrieg der Vater....ja ,wovon sein???? Denn unsere Politik,angefangen von PC bis hin zu einer Ausrichtung ,die nur bedeutet die Pyramide auf die Spitze zu stellen,hat schon viel zu viel schlecht gemacht-weil man aus der ( unverstandenen) Geschichte gelernt hat! Danke

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trulala 09.03.2018, 17:46
94. Sanierung oder Umverteilung?

Ist wirklich die Sanierung der Haushalte das Problem oder nicht eher die damit einhergehende Umverteilung von unten nach oben? Denn damals wie heute, gewinnen die Reichen bei den Einsparungen ja selbst noch.

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Annabelle_ 09.03.2018, 17:50
95.

Zitat von isnotnull
Mit anderen Worten: Nur Sie wissen was wahr ist, nur Sie sind in der Lage zwischen Information und Desinformation zu unterscheiden, und alles was eine andere Meinung stützen würde ist dann eben Desinformation. Wer Ihre Meinung nicht teilt ist eben dümmer als der dümmste Bauerntrampel. Und das sagen Sie den Leuten deren Interesse Ihnen angeblich am Herzen liegt? Ich glaube nicht dass Sie damit irgendjemanden erreichen, der nicht sowieso schon Ihrer Meinung ist. Sie dienen so höchstens den Radikalen der Gegenseite als Begründung für deren Verhalten. Eigentlich schade, ihre Begeisterung an sich könnte viel Gutes bewirken, aber dafür sollten Sie den Menschen zuhören; nicht unbedingt mir, ich komme klar, aber den anderen vielleicht.
Anders als Ihre süffisante Reaktion andeutet, geht's weniger um 'Verzweiflung', sondern was passiert, wenn Menschen irgendwann begreifen, dass "Ohnmacht Ohnmacht" ist: Fragen Sie dazu mal H. Gauck. Was ich oder andere Menschen für Information oder Desinformation halten, spielt hier insofern eine Rolle, als dass begonnen wird zu begreifen, wem bzw. welchen Gesellschaftsverhältnissen diese nützen. Und wenn die Schlussfolgerung früher oder später nur noch die sein kann, die unteren Gesellschaftsschichten zu Gunsten des Besitzbürgertums gegeneinander auszuspielen, können auch Sie sich ausmalen, wie das enden kann. Es ist ein gutes Recht, das süffisant zu ignorieren, ebenso auch, es nicht zu tun.

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samsix 09.03.2018, 17:55
96. Wiederholung

Zitat von Plumbum
Sie wissen hoffentlich selbst, dass sie hanebüchenen Unsinn schreiben. Ein Substanzsteuer ist aus gesellschaftlichen Gründen überaus sinnvoll, da sie eine demokratisches Steuer ist und feudalistischen Tendenzen gegenarbeitet. Zu behaupten, eine Vermögenssteuer würde denen schaden, die kein Vermögen besitzen, ist einfach nur selten dämlich.
Wie gesagt, diese Steuer wünscht sich nur der wirtschaftliche Laie. Unternehmen und Unternehmer werden sicher nicht dort neu investieren, wo sie unabhängig von erwirtschafteten Erträgen besteuert werden. Weniger Investitionen = weniger Wirtschaftskraft = weniger Arbeitsplätze. Preisfrage also: wer verliert durch die Vermögensteuer?

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BettyB. 09.03.2018, 17:56
97. Das Problem

Ich frage mich immer wieder, ob die Merkelisten Europa wegen ihrer Atlantikerpolitik nicht gestärkt oder wegen ihrer Unkenntnisse der Wirkungen auseinandergetrieben haben. Unsere Amitesse Merkel wollte kein starkes Europa, sah nach den Jahren an der Seite der UdSSR in der DDR die Jahre an der Seite der USA als wesentliches Ziel ihrer Politik und ging damit, sowohl wenn man an Trump denkt oder den jetzigen Zustand der EU, jämmerlich gescheitert. Nun die Mehrheit der Wähler wollten es so und die Sozis konnten sie nur bremsen, aber nicht umstimmen. Jetzt haben wir den Salat, den Fricke detailversessen nur umschreibt, ohne eine wirklich klare Aussage zu treffen. Warum nur?

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wahrsager26 09.03.2018, 18:03
98. An spaceagency. Nr99

Dank für Antwort! Ich habe den Haushalt des dritten Reiches nicht in die Diskussion gebracht! Nur darauf geantwortet.Vielleicht sollte man auch an den Versailler Vertrag denken .Das wäre vielleicht ein Ansatz,die heutige Politik zu geißeln ! Und welche 'Verpflichtungen' haben wir heute? Die Rede vom Profitieren Ist in meinen Augen ein 'ruhig stellen' ,mehr nicht.Danke

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günter1934 09.03.2018, 18:15
99. 1930 - 2018

Es gibt da einen fundamentalen Unterschied von Damals zu Heute.
Damals gab es bei jedem Schichtwechsel ein Flut von Arbeitern im Blaumann, die sich durch die Fabriktore ergoss. Die mussten alle schwer arbeiten, ihre Frauen waren zu minimalen Löhnen in Fabriken und Haushalten der besser Situierten tätig.
Rente war kein Problem, die wenigsten kamen überhaupt in den Genuss der Rente.
Auch für die weniger fitten gab es Arbeit, die kehrten mit dem Reiserbesen den Hof.
Heute ist der Reiserbesen durch die Kehrmaschine ersetzt, der Blaumann durch schicke Arbeitskleidung.
Der "Arbeiter" von heute hat eine abgeschlossene Berufsausbildung, auch mit Meisterbrief oder Studium. Und, auch ein gewaltiger Unterschied, er verdient gut, hat sich eine Existenz mit Eigenheim, Jahreswagen, Sport und regelmässigen Urlauben geschaffen.
Zu recht natürlich, denn sie haben bei ihrer Ausbildung gut aufgepasst.
Und sie haben nicht die geringste Lust, auf anraten von Parteien aus Gründen der Gerechtigkeit von ihrem Status abzugeben.
Deshalb wenden sie sich von Gerechtigkeitsparteien ab und wenden sich Parteien zu, die da eine härtere Gangart fahren.
Deshalb haben meiner Meinung nach die Verhältnisse der 30er mit den heutigen nichts zu tun.

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