Forum: Wirtschaft
Porsche ohne Wiedeking - auch in Zukunft erfolgreich?

Die Entscheidung fiel am frühen Morgen nach einer Marathon-Aufsichtsratssitzung: Porsche-Chef Wiedeking und Finanzvorstand Härter verlassen das Unternehmen - neuer Konzernlenker wird Michael Macht. Wie sieht nun die Zukunft von Porsche aus?

Seite 11 von 99
elwu 23.07.2009, 13:39
100. Ah,

gerade lese ich, dass der Vorstand für Personal- und Sozialwesen, Thomas Edig, Stellvertreter des neuen Porschescheffes wird. Das ist gut für Porsche, denn der Edig ist ein sehr fähiger Mann. Der hat nämlich vor vielen Jahren in einen anderen Unternehmen höchstpersönlich mich eingestellt *g*

Beitrag melden
stafford 23.07.2009, 13:45
101. ja schon klar

Zitat von nemansisab
Ein Auto ist ein Auto ist ein Auto.... Männerträume, die der Umwelt schaden. Ich plädiere für ein Absenken des Testosteronspiegels der Jungs. Dann wäre endlich Ruhe mit dem Platzhirschgehabe.

ah ja, dann wäre ruhe mit testosteron gesteuertes platzhirschgehabe, dann wäre auch ruhe mit tausenden von arbeitsplätzen, milliarden von steuereinahmen (porsche hat seinen steuern in deutschland bezahlt), dann wäre auch ruhe mit dem deutschen autobauer image.
porsche hat unter allen deutschen autobauren den besten ruf in der welt, das sie das aber nicht verstehen werden ist mir schon klar, sie haben anscheinend überhaupt keine ahnung von wirtschaft. ja leider eine typisch deutsche sache, anstatt sich zu freuen das man einer der besten autos der welt baut, wird wieder der neidhammel herausgehängt und von irgend einen blödsinn geschwaffelt, von wegen umweltschutz usw.

Beitrag melden
ToMaSa 23.07.2009, 13:52
102. Ein Vorzeigemanager....

Wiedeking war und ist ein Vorzeigemanager. Es ist sehr bedauerlich, dass es zu dieser Entscheidung kam, denn es wird für Porsche ein garantiert herber Verlust werden und vor allem eine äusserst unsichere Zukunft innerhalb der VW Gruppe und Piech. Natürlich hat er den derzeitigen Schuldenstand zu verantworten. Aber warum? Weil er eigentlich etwas recht sinnvolles versucht hat, nämlich die Übernahme des VW Konzerns. Nur kam die Wirtschaftskrise diesem Deal in den Weg. All die, welche Wiedeking heute verurteilen, hätten, wenn die Krise nicht gekommen wäre, ihm auf die Schulter geklopft, denn es wäre für Porsche zu einem grandiosen Schachzug gekommen, und hätte ihn über alle Maßen gelobt. Leider konnte Wiedeking, wie viele andere Wirtschaftswaisen, Wirschaftsinstitute und dergleichen...die Krise nicht vorhersehen. Nun, der Piech wird es schon richten, dass es mit Porsche nun bergab geht. Schade!

Beitrag melden
Rainer Daeschler 23.07.2009, 13:52
103.

Zitat von wolfi55
Wir wollen es doch mal klar sagen: Ein Verkauf der Porsche AG an VW ändert faktisch nicht viel. Die Familien Porsche und Piech, die 100% der Stammaktien an der Porsche SE halten, haben darüber maßgeblichen Einfluß auf VW. Der Herr Wullf ist Juniorpartner und wenn es dumm läuft nur noch drittgrößter Aktionär bei VW, mit entsprechend wenig Einfluß.
So wie es aussieht:
Piëch/Porsche: 50,76%
Niedersachsen: 20%
Katar: 17%

Da bleiben noch 12% für den Streubesitz. Die Streichung des letzten Rests des VW-Gesetzes wird die Bundesregierung nicht dauerhaft gegen die EU verhindern können. Dann gibt es keinen weiteren Aktionär mit Sperrminorität. Egal ob der Bund auf Grund einer Patronatserklärung, oder das Land Niedersachsen dann die fehlenden 5% hinzukauft, es dürft auf Grund des greingen Anteils, der für den Streubesitz zur Verfügung steht (12%), unheimlich schwer, bzw, unheimlich teuer werden. Die Falle schnappt also zu. Den Familien Piëch und Porsche kann dann bei Volkswagen kaum noch einer reinreden (so auch wenn es um die Konzerntocher Porsche geht).

Beitrag melden
kdshp 23.07.2009, 13:53
104.

Sein Vertrag hatte eine Laufzeit bis 2012. Zuvor war in Medienberichten von einer Rekordabfindung von rund 250 Millionen Euro für Wiedeking die Rede.
http://www.spiegel.de/wirtschaft/0,1518,637783,00.html

Hallo,

wow na wenn er das VERDIENT hat. Ich glaube das alles nicht mehr aber OK unten gehts runter und man geht für nen (1) euro arbeiten und oben bekommt mal halt 250mil. Das kann nicht gut gehen !

Beitrag melden
werner51 23.07.2009, 14:00
105.

Zitat von elwu
gerade lese ich, dass der Vorstand für Personal- und Sozialwesen, Thomas Edig, Stellvertreter des neuen Porschescheffes wird. Das ist gut für Porsche, denn der Edig ist ein sehr fähiger Mann. Der hat nämlich vor vielen Jahren in einen anderen Unternehmen höchstpersönlich mich eingestellt *g*
Und dann - als er diesen Fehler nicht mehr korrigieren konnte - das Unternehmen gewechselt?

Beitrag melden
lieven 23.07.2009, 14:16
106.

Zitat von sysop
Die Entscheidung fiel am frühen Morgen nach einer Marathon-Aufsichtsratssitzung: Porsche-Chef Wiedeking und Finanzvorstand Härter verlassen das Unternehmen - neuer Konzernlenker wird Michael Macht. Wie sieht nun die Zukunft von Porsche aus?
Herr Wiedeking hat meine Hochachtung und meinen vollsten Respekt. Ein Mann der alten Garde, mit Ehrgefühl, sozialer Verantwortung und dazu einer der besten manager die wir in Deutschland haben.
Porsche wünsche ich alles Gute. Unter dem VW-Dach wird es ungemütlich werden und dazu, das zeigt die Vergangenheit, wird Porsche nie mehr zu alter Stärke zurückfinden. Es ist eine Schande.

Beitrag melden
Schelm-77 23.07.2009, 14:17
107. Porsche lebt weiter

Zitat von stafford
ah ja, dann wäre ruhe mit testosteron gesteuertes platzhirschgehabe, dann wäre auch ruhe mit tausenden von arbeitsplätzen, milliarden von steuereinahmen (porsche hat seinen steuern in deutschland bezahlt), dann wäre auch ruhe mit dem deutschen autobauer image. porsche hat .....
Porsche wird weiterhin Fahrzeuge bauen und wird auch weiterhin in Deutschland seine Steuern zahlen über VW.
Kein Grund zur Aufregung!

Beitrag melden
devilsangel 23.07.2009, 14:25
108.

Zitat von elwu
wurde für das was er leistete fürstlich entlohnt, und zwar während er es leistete. Nach seinem Weggang leistet er nichts mehr, wofür soll er dann weiter fürstlich entlohnt werden? Ich weiß auch die Antwort: weil .....
Während er es leistete? Er ist doch heut erst ausgeschieden und das GJ läuft ja noch...
Das klingt aber nach Neid...bevor man urteilt sollte man sich schon mal genauer schlau machen, wer welchen Inhalt hat und wonach jemand bezahlt wird. Aber sowas blenden die Neider aus bzw. kratzen immer nur an der Medienoberfläche...

Beitrag melden
chrisselinho 23.07.2009, 14:26
109. Wiedeking war der beste!

Er bekommt 'nur' 50 Mio und wird die hälfte Spenden, aber wenn es einer verdient hat, so viel geld zu bekommen, dann sicherlich er!
Er hat es geschafft den Porsche-Konzern in 20 Jahren zu einem sehr gut aufgestellten Konzern zu führen und war nebenbei immer freundlich!
Was mich aber vielmehr an dieser Sache erschreckt, ist dass Handeln von Herrn Wulff1 Ich finde es total unangebracht, sich als Politiker so in eine Wirtschaftliche Sache einzumischen und dann mit politischen Mitteln in das direkte Geschehen einzugreifen! Das geht nicht!!!
Ich hoffe dass das VW Gesetz bald fällt und denke, wenn Katar groß einsteigt, wird der Herr Wulff, der sich momentan als strahlender Sieger zeigt, ein dummes Gesicht machen!

Ich halte es so:
Ich ziehe meinen Hut vor Wendelin Wiedeking
und zitiere Herrn Hück: Der Wulff, der soll doch einfach mal die Klappe halten!!!

Beitrag melden
Seite 11 von 99
Diskussion geschlossen - lesen Sie die Beiträge!