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Porsche ohne Wiedeking - auch in Zukunft erfolgreich?

Die Entscheidung fiel am frühen Morgen nach einer Marathon-Aufsichtsratssitzung: Porsche-Chef Wiedeking und Finanzvorstand Härter verlassen das Unternehmen - neuer Konzernlenker wird Michael Macht. Wie sieht nun die Zukunft von Porsche aus?

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Schelm-77 23.07.2009, 10:08
10. Vorteile

Zitat von waitzschrat
Porsche steht das bevor, was vorher breits Saab u.a. Premiumhersteller unter dem Dach eines Massenherstellers passiert ist: Der schleichende Niedergang ... Posche steht zwar drauf ,aber VW ist drin.... da kauft man doch gleich das Original und spart dabei noch viel Geld....
Warum sollte bei Porsche nicht funktionieren was bei Audi schon lange funktioniert?
Audi ist als Premium-Marke etabliert obwohl im inneren auch VW Technik verbaut ist.
Mit dem Porsche Cayenne ist dieses Prinzip ja auch schon erfolgreich umgesetzt.

Porsche wird im VW Verbund profitieren:
- Geringere Herstellungskosten = höherer Gewinn
- erprobte Großserientechnik

- Keine Probleme mit EU Umweltauflagen durch niedrigen VW-Konzern Flottenverbrauch

Die Zukunft von Porsche ist jetzt langfristig gesichert!

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Laithy 23.07.2009, 10:09
11. Endlich kommt er wieder

es dauert nicht emhr lange und wir haben ihn wieder:
der VW-Porsche...
Hat ja schon einmal gefloppt...
Dauert ja sicher nicht mal eine Wimpernschlag bis VW sich für einen Volksporsche durchsetzt - der erste Porsche unter 20.000 €.
Wer will eigentlich noch Porsche fahren wenn eh n Golf verbastelt ist...

Das Cayenne und Touareg so nah zusammen hängen war ja schon eine enge Geschichte mit dem Immage, aber das nun VW komplett im Porsche hängt ist sicherlich der Supergau für eine solch prestigeträchtige Automarke.

Nur gut für die, die jetzt noch einen alten, echten Porsche haben. Das werden rare Klassiker!
R.I.P Porsche

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janne2109 23.07.2009, 10:17
12. Wiedeking

Auch auf Spiegel online tummeln sich die Wendehälse. Erst haben hier viele in ihren Berichten Wiedeking ans Bein gepinkelt und nun wird er betrauert.
Vergessen wird, dass Wiedeking s-einem Unternehmen 9 Milliarden ( hat jemand hier auf diesen Seiten überhaupt eine Vorstellung was 9 Mrd. sind?) Schulden ans Bein geheftet hat. Unnötigerweise und nur aus dem reinen Machtgedanken heraus.
Wenn beide Parteien sich ohne Öffentlichkeit geeinigt hätten, wäre sein Ausscheiden nicht nötig gewesen.Das ist nun nicht mehr möglich. Wiedeking hat offen gegen die Eigentümer gearbeitet und !!! welcher Eigentümer läßt sich einen Schuldenberg in dieser Höhe ins Nest legen.

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blaueskueken 23.07.2009, 10:20
13.

Sofern Porsche -oder nunmehr VW- es nicht gelingt, das Unternehmen an die ökologisch- poltischen Vorgaben vor allem der EU anzupassen, wird, nicht in den nächsten 2 - 3 Jahren, aber irgendwann, der Niedergang folgen, weil der Markt für PS- starke Sportwagen mit viel Verbrauch immer kleiner werden wird. Einen kleinen 3l Fox- Porsche wird niemand kaufen.

Ich denke, daß dies Herrn Wiedeking ebenfalls bewußt war und der Versuch, VW zu übernehmen, eine Möglichkeit geboten hätte, Porsche dauerhaft das Überleben zu sichern. Beinahe hätte es ja auch funktioniert........

Porsche verliert in Herrn Wiedeking einen echten Unternehmer, der sich, bei bei aller Selbstdarstellung, wohltuend von den sonstigen Managern abgehoben hat.

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idealist100 23.07.2009, 10:22
14. Da hat jemand

Zitat von sysop
Die Entscheidung fiel am frühen Morgen nach einer Marathon-Aufsichtsratssitzung: Porsche-Chef Wiedeking und Finanzvorstand Härter verlassen das Unternehmen - neuer Konzernlenker wird Michael Macht. Wie sieht nun die Zukunft von Porsche aus?
versucht mit seinem Finanzvorstand das grosse Rad zu drehen. Aber wie es so schön heisst: Hochmut kommt vor dem Fall. Wer die ganze Geschichte verfolgt und die Grossspurigkeit der Herren W + H gegenüber VW und den Banken vollzieht muss erkennen das hier reichlich Porzelan zerschlagen wurde. Die Schuld gebe ich nicht Wedeking sondern Härter als Finanzmonopolyspieler und die dummen Sprüche des Thaiboxers Hück der sich bei den MA, Vorstand und Betriebsrat von VW wohl ins Abseits jongliert hat.

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becksthewombat 23.07.2009, 10:25
15. naja

Zitat von Schelm-77
Porsche wird im VW Verbund profitieren: - Geringere Herstellungskosten = höherer Gewinn - erprobte Großserientechnik
Also von wegen erprobter Großtechnik, da hat VW auch so seine Mängel... Hat schon eine Grund warum für einige Getriebe Laufzeiten von 100.000 - 150.000 angenommen werden diese aber häufig früher den Geist aufgeben. Ist ja schließlich ein "Verschleißteil". Wenn sowas in einen Porsche gelangt, dann gute Nacht.

WEgen dem höheheren Gewinn wegen der geringeren Herstellungskosten habe ich auch so meine Zweifel.
Weil dass ist den Porschekunden sicher auch bewusst und ich kann mir gut vorstellen, dass sie wegen billigerer Herstellung auch nur weniger zahlen wollen, oder gleich etwas nobleres wollen. Es ist schließlich immer noch ein Luxus- und Protzobjket. Und es protzt sich halt besser mit einem eigenen Koch (Einzelfertigung) als einem Lieferservice (Großserie).

Zitat von
- Keine Probleme mit EU Umweltauflagen durch niedrigen VW-Konzern Flottenverbrauch
Aber zumindest in dem Punkt muss ich ihnen recht geben.

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cosifantutte 23.07.2009, 10:28
16. Profiteure

Zitat von sysop
Die Entscheidung fiel am frühen Morgen nach einer Marathon-Aufsichtsratssitzung: Porsche-Chef Wiedeking und Finanzvorstand Härter verlassen das Unternehmen - neuer Konzernlenker wird Michael Macht. Wie sieht nun die Zukunft von Porsche aus?
Mir ist alles recht, Hauptsache die 911er werden preiswerter.cosifantutte.

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Direwolf 23.07.2009, 10:30
17.

Zitat von Schelm-77
Warum sollte bei Porsche nicht funktionieren was bei Audi schon lange funktioniert? Audi ist als Premium-Marke etabliert obwohl im inneren auch VW Technik verbaut ist. Mit dem Porsche Cayenne ist dieses Prinzip ja auch schon erfolgreich umgesetzt.
Audi und Porsche kann man nicht vergleichen.
Im VW Konzern dürfte am ehesten Bentley als Beispiel dienen können, denn hier wird ähnlich produziert und die Käufer kaufen weniger ein Auto als ein Image.
Also es kann funktionieren, muß aber nicht

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becksthewombat 23.07.2009, 10:32
18. aber klar

Zitat von foxwild
Der King hat zwar an Macht abgegeben, doch Porsche trifft es Härter, weil er vorher noch die Porschekasse geplündert hat. Mit dieser Politik lässt sich kein Autohersteller lenken, es sei denn man spart in Zukunft an den Mitarbeitern.
Laut einem anderen Artikel hier bei Spiegel, hat er sich erdreistet seine Abfindung mitzunehmen. Idiotischerweise dafür voll Steuern zu zahlen und dann vom Rest eine Stiftung für die Proschemitarbeiter zu gründen.

Was für ein unverschämter Plünderer. Denkt nicht eine Sekunde an seine Mitarbeiter. Den hätte auch ich wirklich ungern als Chef. Dann doch lieber VW, wo gerne mal 5000 Zeitarbeiter gefeuert werden wenn's grad mal nicht so läuft, denn da denkt man wenigstens ständig über die Mitarbeiter nach!

(Das war jetzt Sarkasmus)

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claus 23.07.2009, 10:32
19. Moor kann geh'n

Das Genie hat seine Schuldigkeit getan, das Genie kann geh’n.
Die Mittelmäßigkeit findet immer Ihresgleichen als Kumpan und setzt sich am Ende immer durch.
Sie wird schmarotzerhaft die Früchte des Vorgängers verzehren

Der Machthungrige kann den Erfolgreicheren nicht ertragen.
In 5 Jahren wird Piech eintretende Misserfolge auf Wiedeking und das Marktumfeld schieben müssen.

Vor Jahren war die Rede davon, dass VW zu teuer produziert.
Gilt wohl nicht mehr.

Hoffentlich greifen sich die Araber den Wiedeking

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