Forum: Wirtschaft
Postenkampf in Brüssel: Warum nennen wir die EU nicht gleich Deutsch-Europa?
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Lange galt, dass die Franzosen in Brüssel alles Mögliche besetzen. Mittlerweile sind wir Deutschen dabei, Anspruch auf so ziemlich alle Posten in der EU zu erheben. Ein gefährlicher Trend.

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Maria--Galeria 29.06.2019, 10:09
80. Hohle und taube Nüsse

aus Deutschland haben in Brüssel nicht verloren. Die Politik bei uns, die bis dato betrieben wurde, hat schwerwiegende Langzeitfolgen im eigenen Land z.B. massenhaft Altersarmut, Kluft zwischen Arm und Reich befördert, Auflösen der Mittelschicht, Aufwachen und Anwachsen des Rechtsradikalismus, wird zwar viel vom Klimawandel geschwafelt, aber relativ wenig glaubwürdig in der Politik gehandelt. Kaum vorstellbar dass wir bei dem ganzen politischen Egomanengeklüngel einen glaubwürdigen Vertreter für Brüssel haben, fast lauter hohle und taube Nüsse, nur fähig heiße Luft ab zu lassen. Definitiv zählt das was hinten heraus kommt, das heißt, bei uns wird viel um den heißen Brei herum geredet, aber relativ wenig getan, der Selbstläufer Luxusdampfer Deutschland beginnt abzutakeln, viel zu viel Schmarotzer kleben da dran, z.B. überversorgte Beamte, auch Gewählte und Pensionäre, seit neustem Dobrints teures Mautprojekt, Altlast Flughafen Berlin und so weiter und so fort. Es besteht absolut kein Grund für ein Brüssler Präsidentenschauflaufen für Deutschland, was erzeugt wird sind lediglich hohle Phrasen.

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Illoinen 29.06.2019, 10:09
81. Der deutsche Narrativ?

@TGX Nach dem Motto wieder am deutschen Wesen...…..(?) Erst zerstört Deutschland Ökonomisch Europa, weil sie sich nicht an die Verträge halten, um dann zu erzählen: "Deutschland würde ja sowieso "alles zahlen"? Wann erzählt man in Deutschland, seinen Bürgern endlich einmal die Wahrheit und sucht nicht immer ständig die Schuld bei den Anderen?

Halten wir fest, laut Verträge, war vereinbart, dass alle Länder entsprechend seiner Produktivitätssteigerungen plus Inflationsausgleich, jährlich seine Löhne anpassen. Alle hatten sich daran gehalten, nur Deutschland machte genau das Gegenteil, als sich die anderen Länder ohne eigene Währung nicht mehr wehren konnten. Indem es den größten Niedriglohnsektor in Europa eingeführt hat, und bis heute noch "Stolz" ist?

Und die angebliche Rettung von Ländern, war nichts anderes eine Rettung von deutschen Banken, die sich dank der deregulierten Finanzmärkte, zu Lasten der Steuerzahler gezockt haben, zum Teil mit krimineller Energie. Statt die Verantwortlichen, deren 71 Milliarden Boni zurück zu fordern, und anzuklagen, machen die bis heute weiter.
Aber Deutschlands verlogener Narrativ bis heute:" die faulen Südländer" wer hat Ihnen dabei geholfen? Drei Mal dürfen Sie raten.....(?)

Trotz oder gerade deshalb, war und ist es bis heute möglich, die sog. Cum EX Betrügereien im großen Stil weiterhin zu ermöglichen. Aber was sind schon Milliarden Betrügereien, wenn man sich in Deutschland an einem sog. "Hartz IV" Empfänger der 2.50 Euro zu viel bekommen hat abzuarbeiten. Deshalb nach wie vor gilt: "Nach Oben wird gebuckelt, nach Unten wird getreten"
Hätte Deutschland wie alle andren auch sich an die Verträge gehalten, wäre Europa heute nicht in dieser Finanzkrise. Aber wer weiß, vielleicht ist das auch alles von Verantwortlichen so gewollt?

Müsste Deutschland all den Ländern die von Deutschland überfallen, reparations Zahlungen leisten, was wäre wohl dann? Aber auch hier arbeitet Deutschland mit Tricks, statt einen Friedensvertrag, wurden 2&4 Verträge gemacht, um genau keine Reparationen zahlen zu müssen. Lieber überweist man weiterhin den Kriegsverbrechern eine Rente, statt den Opfern des NS Regime .

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tpro 29.06.2019, 11:01
82.

Zitat von power.piefke
""Wer bezahlt, bestimmt"" ... genau, und wenn irgendein oligarch mehr bezahlt als Sie, dann sollten Sie einfach mal einen Schritt zurück gehen. Schon mal was von Demokratie und Solidarität gehört?
Hier geht es nicht um einen Oligarchen, sondern um D, daß am meißten in den Verteilungstopf einzahlt und deshalb ein Recht haben sollte mitzubestimmen, was mit dem Geld geschieht. Und da es auch meine Steuergelder sind, die z.B. nach Süd-Italien oder Griechenland wandern, bin ich dafür, das D in Brüssel eine größerer Rolle spielt. Es wurden in den Südländern schon zuviel Häfen gebaut, in denen noch nie ein Schiff anlegte und Olivenbäume auf dem Papier hat Griechenland auch schon genug.

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tpro 29.06.2019, 11:04
83.

Zitat von Maria--Galeria
aus Deutschland haben in Brüssel nicht verloren. Die Politik bei uns, die bis dato betrieben wurde, hat schwerwiegende Langzeitfolgen im eigenen Land z.B. massenhaft Altersarmut, Kluft zwischen Arm und Reich befördert, Auflösen der Mittelschicht, Aufwachen und Anwachsen des Rechtsradikalismus, wird zwar viel vom Klimawandel geschwafelt, aber relativ wenig glaubwürdig in der Politik gehandelt. Kaum vorstellbar dass wir bei dem ganzen politischen Egomanengeklüngel einen glaubwürdigen Vertreter für Brüssel haben, fast lauter hohle und taube Nüsse, nur fähig heiße Luft ab zu lassen. Definitiv zählt das was hinten heraus kommt, das heißt, bei uns wird viel um den heißen Brei herum geredet, aber relativ wenig getan, der Selbstläufer Luxusdampfer Deutschland beginnt abzutakeln, viel zu viel Schmarotzer kleben da dran, z.B. überversorgte Beamte, auch Gewählte und Pensionäre, seit neustem Dobrints teures Mautprojekt, Altlast Flughafen Berlin und so weiter und so fort. Es besteht absolut kein Grund für ein Brüssler Präsidentenschauflaufen für Deutschland, was erzeugt wird sind lediglich hohle Phrasen.
Sie haben etwas vergessen, in Ihre Suppe einzurühren: Putin, Trump, Erdogan, CO2, FfF, AKK, RWE, VW, Lobby, Kapital, böse Industrie.

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ekel-alfred 29.06.2019, 11:08
84. Unerträglich???

Zitat von advocatus diaboĺi
Deutschland sollte auf Spitzenpositionen in der EU verzichten und das nicht nur aus geschichtliche Gründen. Ein EU Chef wäre für die osteuropäischen unerträglich, aber auch bei vielen Südländern ist Deutschland unbeliebt.
Können wir bitte endlich mal diese Hinweise auf unsere Geschichte weglassen und zur Normalität zurückkehren? Über 70 Jahre und eine nie dagewesene Aufbereitung der Schuld sollten eigentlich zu einem normalen Umgang mit den europäischen Nachbarn reichen, oder?
So lange die Anderen unser Geld anstandslos nehmen, können wir gar nicht so böse und unbeliebt sein.

Danke.

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Criticz 29.06.2019, 11:45
85. Herr Fricke - gefordert und beansprucht wird von Merkel und Dtl. viel.

Am Ende setzt sich meistens Frankreich durch.

Über also genau regen Sie sich auf?

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Patrik74 29.06.2019, 12:34
86. Es gibt ein treffendes Wort

Zitat von peter.teubner
beim Umbenennen sind, könnten wir das, was wir jetzt Demokratie nennen, zu dem realistischeren Namen Ökonomiekratie umbenennen?
Plutokratie. Ich persönlich nenne sie auch Potemkinsche Demokratie...

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bwk 29.06.2019, 14:19
87. Supermario

Seit dem Supermario an der EZB-Spitze ist, hat der deutsche Sparer ca. 380 Milliarden an Zinsen auf Guthaben, private Renten, Lebensversicherungen, etc. verloren. Die Reichen und Superreichen haben ihr Vermögen vermehren können. Deutschland mußte keine Zinsen auf Staatsschulden zahlen. Das war eine klandestine ernome Steuererhöhung oder eine Enteignung von Vermögen. Was ist daran gut Herr Fricke?

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kladderadatsch 29.06.2019, 14:40
88. Warum werden wir nicht Franzosen?

Ein faires Europa ist eines, bei dem die Nationalität keinen Einfluss auf die politische Vertretung hat. Wenn es ein Nachteil ist, Deutscher zu sein, ist das nicht i.O.

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neutron76 29.06.2019, 14:41
89. 83 Mio Menschen leben in Deutschland

Die Eurozone hat 337 Mio Einwohner. Daher ist nicht eben unverständlich, dass Deutschland bei der Besetzung von Ämtern ein Wort mitzureden hat.

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