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PR-Desaster: Rainbow Warrior II in Bangladesch abgewrackt
REUTERS

Greenpeace kämpft gegen die Zerlegung von Schiffen unter widrigen Bedingungen an den Stränden von Bangladesch. Nun ist die Umweltschutz-Ikone Rainbow Warrior II genau dort gelandet - einschlägige Firmen spotten.

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christjans 28.12.2018, 20:35
1. Fehler

Fehler passieren überall. Die Frage ist doch, wie man damit umgeht.
Ich zumindest, habe damit zum ersten Mal von diesen Praktiken "des 'Recyclings' von Schiffen gehört.
Also: 1. Fehler eingestehen, 2. nach neuer Lösung suchen und 3. das ganze transparent halten. Dann kann eventuell doch noch etwas Gutes dabei herauskommen und dieses Problem weltweit bekannter machen.

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kreuzberger36 28.12.2018, 20:42
2. Traurig

aber wahr und allzu lange klar! Nur Geld scheint wunderbar. Das ist kein Fauxpas! Und die Liebe könnte retten, doch ist nix wert, du kannst ja chatten. Tausch die Partner und die Freunde, Hauptsache der Rubel rollt! Und wenn wie sterben, ganz allein wird zum Hand halten ein A.I.robot an eurer Seite sein! Ist doch fein!

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Paul-Merlin 28.12.2018, 20:42
3. Grennpeace hat den Charakter gewandelt ....

Es ist wie bei vielen sozialen Einrichtungen. Ursprünglich mit viel Enthusiasmus und edlen Zielen gegründet wandelt sich im Laufe der Zeit der Charakter. Die Sicherheit der Arbeitsplätze, Karriereberlegungen, finanzielle und imageorientierte Ansprüche des Führungspersonals, gewinnen immer stärker an Gewicht. Zuletzt unterscheidet sich das ursprüngliche Non-Profit-Unternehmen nicht mehr all zu sehr von einem ganz normalen gewinnorientierten Konzernunternehmen. Wie bei diesem ist die eigene Existenzsicherung vorrangig und es stehen Marketinggesichtspunkte (product, place, promotion, price) im Zentrum des Alltagsgeschäfts.

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Bell412 28.12.2018, 20:56
4. Der Klassiker.

"Do as I say, don't do as I do!"
Das Mantra aller selbsternannten Gerechten.
Und auch gerne genommen:
"Es ist immer einfacher, hinterher um Vergebung zu fragen, als vorher um Erlaubnis zu bitten."

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michaelneiss 28.12.2018, 20:57
5. Vielleicht ja mehr als ein Zufall?

DER SPIEGEL sollte mal überprüfen, ob die Reedereien den Informationsaustausch mit GREENPEACE gestört haben, um der Umweltorganisation einen maximalen PR-Schaden zuzufügen...

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franwar 28.12.2018, 20:58
6. Patrick Moore hatte vielleicht gar nicht so unrecht

Greenpeace. Wieder mal. Fehler werden gemacht, die Wahrheit aber verschleiert. Hatten wir doch schon mal , u.a. mit Brent Spar.
Greenpeace ist ein Unternehmen und nimmt im Jahr 60 Millionen Euro ein. Da wird Umweltschutz zum Business.
Wenn sogar de Ex-Präsident zurücktritt, weil ihm der ganze Verein zu undemokratisch ist, dann scheint da echt was faul zu sein, und irgendwie meine ich mit dieser unmoralischen Schiffsverschrottung auch was zu riechen, manche nennen den Laden schon faschistisch. Er stinkt jedenfalls zum Himmel.

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agreatwaytofly 28.12.2018, 20:59
7. Wieder draufhauen, bis sich nichts mehr bewegt?

Offenbar hat auch der Spiegel wenig aus dem eigenen, aktuellen Haus-Desaster gelernt. In alter Tradition wird ein Thema mal wieder einseitig ins gewünschte Licht gerückt. Natürlich ist die Sache ein Fauxpas. Die Frage ist aber doch, ob das ganze fahrlässig geschehen ist. Ein Veto kann ja nur dann eingelegt werden, wenn man in den Entscheidungsprozess einbezogen ist. War dies der Fall?
Jeder, der sich für Greenpeace engagiert (und nicht daheim auf dem Sofa bleibt), genießt meinen größten Respekt - auch wenn ich nicht hinter allen Aktionen stehe. Aber es ist natürlich einfacher, aus dem klimatisierten Luxus-Büro in Hamburg für ein paar schnelle Klicks zu sorgen und die Moral-Keule zu schwingen.

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meinsenf123 28.12.2018, 21:08
8.

Der Rückkauf scheiterte also am Kaufpreis. Die Prioritäten von Greenpeace scheinen sich kaum von denjenigen ihrer "Gegner" zu unterscheiden.

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meinsenf123 28.12.2018, 21:10
9.

Der Rückkauf scheiterte also am Kaufpreis. Die Prioritäten von Greenpeace scheinen sich kaum von denjenigen ihrer "Gegner" zu unterscheiden.

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