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PR-Desaster: Rainbow Warrior II in Bangladesch abgewrackt
REUTERS

Greenpeace kämpft gegen die Zerlegung von Schiffen unter widrigen Bedingungen an den Stränden von Bangladesch. Nun ist die Umweltschutz-Ikone Rainbow Warrior II genau dort gelandet - einschlägige Firmen spotten.

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retterdernation 28.12.2018, 22:03
20. Die Quadratur der Satire ...

so mutet dieser mehr als ärgerliche Fehler der doch so positiv besetzten Umweltschützer an. Irgendwie erinnert das an die HoodWoods im Hambacher Forst, die unschuldige Bäume mit Häusern in denselben quälen und zu Zehntausenden zum Protest anreisen, der Umwelt zu liebe und dabei tonnenweise Schadstoffe produzieren.
Eine Frage stellt sich mir nun doch: ist die Rainbow Warrior etwa mit Schweröl betrieben worden ???

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p-touch 28.12.2018, 22:11
21. Greenpeace

das professionelle gute Gewissen wo sich jeder für eine kleine Spende einen Ablass seiner Umweltsünden erkaufen kann. Ich stand dieser gut geölten Umwelt-PR-Maschine schon immer ein wenig skeptisch gegenüber. Spätestens nach der Umweltsauerei am der Berliner Siegessäule sind die aber endgültig bei mir durch, da passt dieser PR-GAU und der Umgang damit recht gut ins Bild.

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m.klagge 28.12.2018, 22:18
22. " ... veröffentlicht am 15. November 2018 ..."

.Heute schreiben wir den 28. Dezember 2018. Nein, keine weiteren Fragen. Den blöden Umweltschützern einen ausgewischt und sich dafür selbst ins Knie geschossen. Manchmal ist spät schlechter als nie.

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dietmr 28.12.2018, 22:25
23. Unsachliche Information

Zitat von Hitbacker
"Der Rückkauf scheiterte also am Kaufpreis. Die Prioritäten von Greenpeace scheinen sich kaum von denjenigen ihrer "Gegner" zu unterscheiden." Tja ich vermute mal, bei dem Schrottwert eines alten Trawlers sind 10 mio USD ein absoluter Wucher. Das wäre dann Untreue gegenüber den Spendern, das Geld dafür auszugeben. Man hätte den Fehler offensiver konzedieren müssen. Was an der Berichterstattung stört: Maximale Klickzahlen anvisiert, statt sachlich zu informieren. Als ob wir nicht in der Lage wären, uns eine eigene Meinung zu bilden...
Wo, bitteschön, war dieser Beitrag für Sie unsachlich???
Soweit ich sehe, ist jede der von Ihnen in Ihrem Posting verwendeten Informationen in dem Beitrag enthalten. Und auf dieser Grundlage waren ja offenbar Sie (wie mutmaßlich jeder andere Leser auch) in der Lage, sich eine eigene Meinung zu bilden ...

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chris1xyz 28.12.2018, 22:31
24.

Also Häme sollte ja wohl eher den Firmen gelten, die derartige Verhältnisse freiwillig, ständig und einfach aus Profitgier unterstützen. Und nicht der Organisation, die sich seit Jahrzehnten für den Schutz unserer Erde einsetzt und nun einmal einen Fehler gemacht hat. Der Umgang damit war vielleicht nicht ideal, gut, aber auch keine Katastrophe.

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ulijoergens 28.12.2018, 22:31
25. Recycelter Trawler

Zitat von cosmopolitan75
Erstaunlich, dass auf dem Gutmenschenschiff überhaupt Giftstoffe wie PCB oder Asbest vorkommen; waren diese doch in der linken Öffentlichkeit bislang nur mit "neoliberalen Profitgeiern" in Zusammenhang gebracht worden. Aber zumindest scheint ja bei SPON mittlerweile ein Umdenken statt zu finden, wenn das Agieren dieser Organisation hier zumindest mal kritisch hinterfragt wird.
Nicht wirklich erstaunlich. Beim Bau von Fischtrawlern wurden vor 60 Jahren Umweltaspekte eher weniger berechtigt. Die Modenisierung durch Greenpeace in 1989 wird da auch kaum Wunder gewirkt haben. Die Prioritäten waren damals einfach andere.
Die einen brauchen eben schnell ein Schiff um einen Markt zu mógluchst geringen Kosten zu bedienen, Greenpeace ging es vermutlich vor allem um niedrige Investitionen (also kein Neubau) und dann logischerweise niedrige Betriebskosten bei maximaler Verfügbarkeit für Kampagnen. Da bleibt der Umweltschutz halt schnell auf der Strecke. Wer definiert die Grenze zur Heuchelei?

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supfred 28.12.2018, 22:37
26.

Das ist doch wie immer: früher oder später scheitern alle möchtegern ökos an der Realität. Nur wer nahezu auf sämtliche zivilisatorischen Errungenschaften verzichtet lebt umweltfreundlich. Dazu ist aber kaum einer bereit!

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deepbrain 28.12.2018, 22:44
27. Danke

Danke, SpON. Jahrelang hat mir diese Umweltorganisation ein schlechtes Gewissen mit ihren Aktionen gemacht und nie konnte ich denen etwas entgegnen ausser ein unbeholfenes "Gutmenschen". Aber jetzt, wo eine "befreundete NGO" deren altes Schiff nach nicht-Greenpeace-Regeln entsorgt, habe ich endlich handfeste Argumente gegen diese Pseudo-Öko-NGO. Endlich brauche ich mich mit diesem Argument nicht mehr mit deren Luxusproblemen wie artgerechte Tierhaltung, Klimaschutz, usw. befassen, endlich habe ich ein Argument gegen mein schlechtes Gewissen und für meinen Lebensstil. Also nochmal Danke, dass ihr diese schon 2 Wochen alte Geschichte nochmal recherchiert habt. Und Danke auch für den Spott der einschlägigen Firma (ja, es war laut Text doch nur eine). Ist zwar eine Drecks-Firma, aber hey, der Feind meines Feindes...

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redwed11 29.12.2018, 23:19
28.

Zitat von Peletua
Greenpeace hat mal Mist gebaut, und SpOn macht gleich einen Riesen-Aufreger daraus. Was soll das? Ich bin etwas irritiert über die Linie, die sich hier abzeichnet. Man liest zunehmend Kommentare, die früher nur ein Fleischhauer loslassen durfte, zum Teil seltsamster Art - wie z.B. 'Ja zu Tempo 200', 'Chinas rücksichtslose Revanche' oder der AfD-Versteher-Schmarrn zum Waldorfschulen-'Skandal', der gefühlt eine Woche lang an prominenter Stelle zu lesen war. Wenn das die Vorläufer der neuen Chefredakteurs-Ära sind, dann verzichte ich dankend.
Mit Ihrer Meinung von freier Meinungsäußerung und von Pressefreiheit arbeiten alle Diktatoren dieser Welt. Da werden auch nur Meldungen verbreitet die die eigene Linie positiv darstellen und sollte es negative Vorkommnisse geben, dann werden diese verschwiegen. Eine solche diktatorische Berichterstattung scheint Ihr Ideal zu sein. Ihre Vorbilder könnten ein gewisser Josef Göbbels und ein gewisser Karl-Eduard von Schnitzler sein. Auch bei den beiden gab es keine negativen Meldungen die der eigenen Richtung nicht entsprachen. Sie haben wirklich hervorragende Lehrmeister was die freie Berichterstattung angeht.

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redwed11 29.12.2018, 23:23
29.

Zitat von retterdernation
so mutet dieser mehr als ärgerliche Fehler der doch so positiv besetzten Umweltschützer an. Irgendwie erinnert das an die HoodWoods im Hambacher Forst, die unschuldige Bäume mit Häusern in denselben quälen und zu Zehntausenden zum Protest anreisen, der Umwelt zu liebe und dabei tonnenweise Schadstoffe produzieren. Eine Frage stellt sich mir nun doch: ist die Rainbow Warrior etwa mit Schweröl betrieben worden ???
Womit denn sonst. Schweröl ist schießlich der billigste Treibstoff und es ist doch für eine gute Sache. Da sollte man nicht so genau hinsehen.

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