Forum: Wirtschaft
Prämienpanne: Shell entfacht Shitstorm mit verpatzter Treuepunkteaktion
REUTERS

Eigentlich wollte Shell die Kundenbindung stärken: Der Konzern versprach allen, die in seinen Tankstellen 999 Treuepunkte sammeln, einen E-Reader vom Amazon. Die Aktion endete als gewaltiges PR-Desaster.

Seite 1 von 21
fiutare 02.05.2014, 18:35
1.

Zitat von sysop
Eigentlich wollte Shell die Kundenbindung stärken: Der Konzern versprach allen, die in seinen Tankstellen 999 Treuepunkte sammeln, einen E-Reader vom Amazon. Die Aktion endete als gewaltiges PR-Desaster.
Bin zwar kein Shell-Fan, aber es ist richtig, dass diese erbärmlichen Schnäppchen-Geiz-Junkies einen auf die Nase bekommen haben.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
widower+2 02.05.2014, 18:36
2. Lernen die nie dazu?

Ein ähnliches PR-Desaster hatte Shell doch schon vor einigen Jahren mit Prämien, die dann nicht verfügbar waren. Ich tanke daher schon seit fast 10 Jahren nicht mehr bei Shell.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Entropie 02.05.2014, 18:37
3. unlauterer Wettbewerb

Innerhalb weniger Stunden ausverkauft suggeriert den Eindruck, man hätte den kaufen können. Ich und viele andere waren Punkt 10Uhr online und die Seite war tot. Das ist doch unlauterer Wettbewerb, wenn man ein begrenztes Produkt die erste Stunde nach Verkaufsstart nicht kaufen kann und nur mit Glück irgendwann mal die Seite laden, sich einloggen und das Gerät kaufen kann.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
mcbexx 02.05.2014, 18:45
4. Papperlapapp,

Die Kindles sollten für einen Zeitraum vom 01.05. - 31.05. verfügbar sein und sind am 02.05. vergriffen? Damit dürfte Shell wohl kaum durchkommen, denn meines Wissens ist eine ausreichende Verfügbarkeit über den Angebotszeitraum sicher zu stellen. Vermutlich wird niemand die Nase rümpfen, wenn die Prämien in der letzten Aktionswoche ausgehen, aber binnen 24 Stunden? Das dürfte den Verbraucherschutz - und vielleicht auch die Wettbewerber - auf den Plan rufen.

Viel Spass mit dem Fiasko.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
ramsess 02.05.2014, 18:51
5.

Zitat von fiutare
Bin zwar kein Shell-Fan, aber es ist richtig, dass diese erbärmlichen Schnäppchen-Geiz-Junkies einen auf die Nase bekommen haben.
da gebe ich ihnen recht
aber es gibt immer Leute die auf so eine plumpe Masche reinfallen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
LK1 02.05.2014, 18:52
6.

Zitat von sysop
Eigentlich wollte Shell die Kundenbindung stärken: Der Konzern versprach allen, die in seinen Tankstellen 999 Treuepunkte sammeln, einen E-Reader vom Amazon. Die Aktion endete als gewaltiges PR-Desaster.
Typisch deutsch. Zu faul (dumm?) zum Lesen, aber grosse Klappe riskieren. Tausende gierige Heinos quatschen sich über Facebook zur Shell-Schnäppchenaktion heiss und nicht einem ist das begrenzte Angebot aufgefallen. Im Anschluss muss die eigene Bräsigkeit noch durch Teilnahme an einem dümmlichen Shitstorm zementiert werden. Gut für Shell, in einer Wochen haben die meisten Erzürnten die Geschichte schon wieder vergessen und fahren nach dem Tanken zum Essen zu Burger King. Einfach nur peinlich.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
abcstudent 02.05.2014, 18:56
7. lernen die nie?

damals in den 90ern als sie eine Bohrinsel in der Nordsee versenken wollten und es einen mega Aufschrei in Deutschland gab. .. die sollten sich mal besser beraten lassen

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Badischer Revoluzzer 02.05.2014, 18:59
8. SHELL ist bekannt

für sein desaströses Umweltverhalten in den Förderstaaten. Da wird rigoros verbrannte Erde hinterlassen. Deshalb habe ich hier wenig Verständnis für Shell.

Beitrag melden Antworten / Zitieren
stepstop 02.05.2014, 19:00
9. Sieh es doch mal sportlich...

Schnäppchenjagen ist Sport, Preisfehler, Lockpreise, Gutscheine und auch komplizierte Rabattsysteme - wer da mitmacht, hat auch seine Freude an solchen vorhersehbaren Pannen. 10.000 Leute haben nun einen E-Book-Reader und sind nun überwiegend neue Kunden von Shell - was will man mehr. Die, die keins abbekommen haben, schmollen jetzt....

Beitrag melden Antworten / Zitieren
Seite 1 von 21